Sonntag, 9. Februar 2014

Der teuerste Weißwein Italiens!

Mit Montrachet und Mersault auf einer Stufe - Das Grande Cuvee
Dies ist zweifelsohne ein mutiger Schritt im bodenständigen Südtirol und in den Zeiten des lahmen Weinabsatzes italienischer Weine im In- und Ausland: Ein junger Weißwein für 150 €! Für die Genossenschaft Terlan, die heute im Ansehen nicht nur in den Sternerestaurants mit Alois Lageder und sogar Angelo Gaja auf einer Stufe steht, ist es jedoch ein konsequenter Schritt auf dem eingeschlagenen Weg.

Langlebige Weißweine

Die Kellerei Terlan hat sich in den vergangenen Jahrzehnten durch außergewöhnlich langlebige und mineralische Weißweine weltweit ein beachtliches Renommee aufgebaut. Dies nutzt sie nun für den Wein, der die Essenz sein soll, den Terlaner I (Primo), Grande Cuvée. Ab 1. März 2014 in eng begrenzter Stückzahl (Anmerkung Redaktion: Weniger als 3000 Sieben-Zehntel-Flaschen) erhältlich.
150 € ist ja nicht die Spitze im Hause Terlan, denn die 30, 40 oder 50 Jahre gereiften Weißweine der Kellerei kosten noch eine Stange mehr. Sie präsentieren sich teils mit erstaunlicher Frische, Finesse und Balance am Gaumen.
Steffen Maus: "Unglaublich gut waren ein 1957er und ein 1967er in der Probe am 18. Januar in der Kellerei, an der 22 Journalisten aus Italien und Deutschland teilnahmen."

Boden und Rebsorte

Grundlage dieses außergewöhnlichen Qualitätspotenzials ist der besondere Boden im Terlaner Becken und das Klima und sicherlich die sehr lange Erfahrung mit Spitzenweinen im Hause seit den Fünfzigern, die sie anderen Genossenschaften und Winzern voraus haben. Dank dieser langen Weißwein-Historie war für die Terlaner die Zeit reif für einen Wein, an dem sich das Wesen Terlans im Glas schon in jungen Jahren zeigt. Im Terlaner I Grande Cuvée sind die Rebsorten Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon aus den Crus Winkl, Kreuth und Vorberg vereint.
Rudi Kofler, würdiger wie bescheidener Nachfolger des legendären Stocker, der von 1955 bis 1993 am Ruder war, wählt aus den Top-Lagen die ältesten und ausdruckstärksten Weinbergteile aus. Die langsame Reifung im großen Eichenholzfass, die lange Lagerung auf der Feinhefe und ein weiteres Jahr in der Flasche sind Garanten für die facettenreiche Aromastruktur und sein unvergleichbares Entwicklungspotential. Das Bestreben war es, einen großen Wein zu kreieren, der ebenso wie die bedeutenden Weine der Welt (Burgund) durch Tiefe, Mineralität und Eleganz besticht.

Test bestanden

Steffen Maus dazu: „Mit den in der Blindprobe aufgestellten Spitzenburgundern aus Grand-Crus-Lagen des Jahrgangs 2011 stand der Wein auf einer Stufe, seine Herkunft war deutlich erkennbar, ebenso wie die der Burgunder."
Dass das Terroir von Terlan ein jahrtausendealtes Geheimnis birgt, ist den Südtirolern seit vielen Generationen bewusst. Aktuelle geologische Untersuchungen untermauern nun dieses überlieferte Wissen durch wissenschaftliche Daten. Kernbohrungen im Bereich der drei Lagen des Terlaner I Grande Cuvée und die Analyse der Bodenproben belegen das Vorhandensein eines subvulkanischen Gesteinskörpers. Dieser ist durch die langsame Erstarrung von Magma unterhalb der Oberfläche entstanden und hat über Jahrmillionen hinweg in seinem Inneren besondere Kristalle entwickelt. Die Böden haben einen außergewöhnlich hohen Siliziumdioxidgehalt, sind reich an Polyphenolen sowie natürlichen Nährstoffen und tragen damit maßgeblich zur Einzigartigkeit der Terlaner Weißweine bei.
Die Grande Cuvée, die nur in jenen Jahren abgefüllt wird, in denen alle Faktoren ideal zusammenspielen, wurde im Jahr 2011 erstmals produziert und im Januar 2014 offiziell vorgestellt. „Von diesem Jahrgang gibt es nur 2850 Flaschen. Sie werden in Zukunft vorwiegend auf den Weinkarten der internationalen Spitzengastronomie zu finden sein“, so liess Verkaufsleiter Klaus Gasser verlauten. Wenn noch was übrig bleibt (Anmerkung Maus), soll der Terlaner I (Primo) Grande Cuvée für ca. 145 Euro im Fachhandel erhältlich sein.
 
 
 
Italiens Weinwelten: ITALIENS WEINWELTEN wurde ausgezeichnet mit dem "Gourmand World Cookbook Awards" in der Kategorie: Best Book on European Wine und ... Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD)
 

 


Der renommierte Weinjournalist Steffen Maus legt hier ein epochales Weinbuch über Italien vor, bestimmt von einem neuen Ansatz der Weinwelten . Es ist eine Ode an die italienische Erde, die Menschen und die Traube, aber auch ein romantischer Thriller für Weinliebhaber - geschrieben und fotografiert mit der Hand auf dem Herz der italienischen Weinkultur. Es wird eine lustvolle Geschmacksexpedition auslösen und Sie zum wahren italienischen Weingenuss führen.

Samstag, 8. Februar 2014

Schönborn’sche Weingüter verlassen VDP

schoenborn

Leicht ist es Paul Graf von Schönborn sicher nicht gefallen. Nach den diversen Verfehlungen seines früheren Betriebsleiters im Rheingau und ebenfalls nicht immer gesetzeskonformen Aktivitäten des Chefs in Franken hat er gegenüber dem Verband der Prädikatsweingüter (VDP) jetzt seinen Austritt für das Domänenweingut Schloss Schönborn in Hattenheim und für Schloss Hallburg in Volkach (Franken) erklärt. Man sei zwar Gründungsmitglied des VDP, aber man wolle möglichen Imageschaden vom Verband abwenden und gegenüber Kunden und Kollegen glaubwürdig sein und einen Neuanfang starten, erklärte der Graf.
Sein erklärtes Ziel ist eine Wiederaufnahme in einigen Jahren, wenn alle juristischen Schritte abgearbeitet sind (im Rheingau sind die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen) und die Restrukturierung von Weinbau und Keller vollendet ist. Für beide Weingüter wurde mit Torsten Kuhne (vorher in Württemberg im genossenschaftlichen Bereich als Geschäftsführer tätig) ein kaufmännischer Geschäftsführer eingestellt. Den Weinbau im Rheingau verantwortet weiter der Önologe Steffen Röll, der bereits im Herbst 2012 als Nothelfer geholt wurde. In Franken bleibt Georg Hünnerkopf im Amt. Der Eigentümer verzieh ihm seine kleinen Verfehlungen (Verschnitt von Einfachware aus dem Rheingau und Franken) und honorierte die schonungslose Offenheit („Ich war einfach dumm“) des engagierten Betriebsleiters.
Die Weinberge im Rheingau, früher oft nicht im optimalen Zustand, werden von Fremd- in die Eigenbewirtschaftung zurückgeführt. Die Monopollage Pfaffenberg wurde bereits unter Rölls Regie auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt. Die Neuausrichtungen machten sich bereits im schwierigen Jahrgang 2013 bemerkbar. Über 75 Prozent der Ernte konnten ohne nennenswerten Botrytisanteil mit guten analytischen Werten ab Spätlese aufwärts eingebracht werden. Für beide Betriebe sind Investitionen in die Weinberge und Keller geplant und teilweise bereits umgesetzt. Außerdem sollen Vinotheken eingerichtet werden, um das Gesamtsortiment besser darzustellen. Bei der Vermarktung der Rheingauer Weine soll der nationale Markt stärker in den Fokus rücken. Auf der ProWein werden beide Betriebe zwangsläufig außerhalb des VDP auftreten, „aber mit einem Stand in unmittelbarer Nachbarschaft“, lässt Graf Schönborn wissen. (r.knoll)
Quelle: Yoopress
 
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Freitag, 7. Februar 2014

Berühmte Weinmacher: Javier Rodriguez

Akribischer Perfektionist, Forscher und Pionier



Bei seiner jahrelangen Arbeit als Winemaker für bedeutende Erzeuger in ganz Spanien hat Javier Rodriguez einen großen Erfahrungsschatz gesammelt Seine Kenntnisse über besondere Einzellagen in ganz Spanien nutzt er mittlerweile für sich und seine Kunden, indem er die dort wachsenden hervorragenden Trauben zu Terroir-Weinen ausbaut.
 
  Er ist Spezialist für Bodencharaterisierung. Um die Bodenstruktur auch meterweit unter der Oberfläche genau bestimmen zu können führt er in einem komplizierten Verfahren spezielle Bohrungen durch. Die Bohrung liefert wichtige Informationen zu physikalischen und chemischen Eigenschaften des Bodens in seinen verschiedenen Schichten. Durch diese detaillierten Informationen kann die Arbeit im Weinberg optimiert werden. Das Ergebnis sind Trauben, die die volle Kraft des Terroirs in sich tragen. Javier bestellt keine Fässer. Stattdessen fährt er nach Frankreich und wählt dort nach ausgiebiger Prüfung geeignete Bäume aus. Diese lässt er zerlegen und überwacht zweimal im Jahr die fachgerechte Lagerung und Trocknung. Anschliessend werden nach seinen Anweisungen die Fässer für die jeweiligen Weine gefertigt. Aufgrund seiner aussergewöhnlichen Fähigkeiten wurde Javier Rodriguez vom weltbekannten Californian Institute of Davis und von John Deere, dem weltweit bekannten Hersteller für Agrarmaschinen beauftragt, das neuartige Bodenuntersuchungsprojekt in Spanien zu leiten. In der Durchführung dieses besonderen Analyseverfahrens zur Bodencharakterisierung nimmt Rodriguez auch über die spanische Landesgrenze hinaus eine Pionierstellung ein. Große Namen wie Lafite Rothschild und Château Oliver nutzen die Kompetenz von Javier Rodriguez und beauftragen ihn mit der Durchführung von Bodenanalysen. In die Produktion aller Valsanzo-Weine fliesst dieses grosse Wissen des Winemakers Rodriguez unmittelbar mit ein. Schmecken Sie den Unterschied!
Hier finden Sie die Weine von Javier Rodriguez

Weitere berühmte Weinmacher finden Sie hier: http://www.weinfunatiker.net/berühmte-weinmacher/




Sanzo Verdejo Frizzante 2011

Javier Rodriguez prickelnder Verdejo Frizzante

Der (wahrscheinlich) weltweit erste Verdejo Frizzante!
  Sanzo Verdejo Frizzante
Star-Winemaker Javier Rodriguez hat 2011 eine spannende Welt-Neuheit kreiert: Aus der hochwertigen spanischen Weißweinrebsorte Verdejo kelterte er erstmals einen fein moussierenden Wein, bei dem sich Aromen tropischer Früchte mit dem elegenten Perlenspiel zu einem prickelnen Vergnügen verbinden.
Der Frizzante präsentiert sich in grüngelber Farbe mit Aromen von Akazienblüten, Holunder und frischer Melone sowie dem frischen Duft von Ananas. Der Wein besticht mit einem ausgewogenen Spiel von Frucht und Säure und seinen vielfältigen exotischen Aromen am Gaumen.
Der Frizzante nimmt es spielend mit jedem Prosecco auf: Oft lassen Prosecco-Trinker ihren Prosecco auch stehen, wenn sie erstmals einen Verdejo Frizzante im Glas hatten.
Die feine Perlage des Weins entsteht übrigens auf rein natürlichem Weg: Während der Vergärung wird Kohlensäure frei, die für das feine Prickeln des Weins verantwortlich ist.
Erfreuen Sie sich an diesem hervorragenden erfrischenden Wein mit feiner Perlung, der Ihnen puren Genuss verspricht!

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Mittwoch, 5. Februar 2014

Badischer Wein positioniert Marke neu

Neues Jahr, neues Licht: Der Badische Wein zeigt sein neues Gesicht und schärft so die Positionierung der Marke über alle Kanäle hinweg. Badischer Wein GmbH präsentierte am 28. Januar 2014 gemeinsam mit der verantwortlichen Hamburger Agentur Scholz & Friends was sie unter "typisch badisch" verstehen: sonniger, stärker, jünger.
 

Zu Gast in Freiburg waren  die Vertreter der Presse und geladene Gäste, um das neue, sonnige Auftreten der Dachmarke kennenzulernen.

Von der ersten Idee bis hin zur intensiven Auseinandersetzung mit Farben, Formen und Schriften wurde den Besuchern die Neuentwicklung erläutert, der neue Auftritt näher gebracht. "Die Marke Badischer Wein muss wieder neu aufgeladen werden, um jünger, wertiger und noch nachhaltiger in den Fokus der Konsumenten zu rücken." fasst Sonja Höferlin, Geschäftsführerin Badischer Wein GmbH, die Beweggründe zusammen.

Quelle: Badischer Wein GmbH 2014"In einem fast einjährigen Prozess haben wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern die Ausschreibung erstellt, Agenturen angesprochen und uns schließlich für den Partner entschieden, der den Badischen Wein unserer Meinung nach am besten verstanden hat." Scholz & Friends setzte die Ergebnisse aus Stärken-Schwächen-Analyse, Image- und Zielgruppenbetrachtungen in einem Kommunikationskonzept um, das die zentrale Aussage aufgreift: "von der Sonne verwöhnt". So heißt es schon seit Jahren, und dieser etablierte Slogan, der nach wie vor in den Köpfen und Herzen der Konsumenten verankert ist, bildet jetzt den Kern der neuen Leitidee. Ein sonnigeres Logo, weichere Formen, freundlichere Farben und eine wärmere Stimmung ergeben die neue Welt, in der sich die Marke bewegt. In Anzeigenmotiven und Broschüren, von der Tüte bis zum Messestand soll sich das sonnige Lebensgefühl Badens widerspiegeln und eine einladende Atmosphäre schaffen.

Das für die Menschen in der Region typische Augenzwinkern bekommt dabei ebenso Raum wie die Möglichkeit, verschiedene Zielgruppen anzusprechen. Einladend, lebensfroh, genießerisch und gesellig wird der Badische Wein inszeniert. Die Botschaft, so André Klein, Managing Director Creation bei Scholz & Friends, heißt ganz klar: „Wer Badischen Wein trinkt, genießt die Sonnenseiten des Lebens.“

Diese Sonnenseiten wurden den Gästen in Form der verschiedenen Werbemittel und Kommunikationskanäle vorgestellt. Nach und nach wird sich die gemeinsame Weinwerbung auch nach außen mit dem neuen Gesicht präsentieren und so auf sonnige Art weiterführen, was schon 1932 seinen Anfang nahm. Nach der damaligen Erstgründung der Weinwerbung in Baden sowie der Wiedergründung 1951/52 und der Konsolidierung 1959 hatte die Weinwerbezentrale badischer Winzergenossenschaften eG bis 2009 die Werbung für Weine aus Baden übernommen, ehe die jetzige Badischer Wein GmbH das Ruder übernahm und sich seither der Aufgabe der gemeinsamen Weinwerbung für den sonnigen Süden widmet. „Entsprechend der wechselhaften Geschichte der Werbegemeinschaft hat sich auch ihr Auftritt immer wieder verändert,“ so Höferlin zum neuen Auftritt, „es war Zeit für den nächsten Schritt. Wir wollen im wahrsten Sinn des Wortes gemeinsam in eine ‚sonnige Zukunft‘ gehen – und das auch bewusst nach außen tragen."

Badischer Wein GmbH

Die Badischer Wein GmbH wurde 2009 gegründet. Hervorgegangen ist sie aus der ehemaligen Weinwerbezentrale badischer Genossenschaften e. G., die seit 1952 Werbung für badische Weine betreibt. Die Gesellschaft ist eine nicht auf Gewinn ausgerichtete Marketinggemeinschaft der badischen Weinerzeuger. Die Kosten für Marketingaktivitäten werden auf freiwilliger Basis von den Mitgliedern getragen. Ziel der Werbegemeinschaft ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Badischen Weins und die Stärkung der Dachmarke, die für Einzigartigkeit und Vielfalt, Lebensfreude und Genuss steht. Aktuell gehören 154 Winzergenossenschaften, Weingüter und Weinkellereien zur Badischer Wein GmbH.
Badischer Wein

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Dienstag, 4. Februar 2014

Hullabaloo – Weißwein von Markus Schneider


Hullabaloo heisst der Nachfolger vom Takatuka aus dem Hause Markus Schneider. Ein Teil des Erlöses von dieser Cuvée aus Sauvignon Blanc, Chardonnay und Viognier geht an das Kinderhospiz Sterntaler. Der Wein ist Markus Schneiders Tochter gewidmet und Hullabaloo ist das englische Wort für Tohuwabohu. Damit steht es auf der ganzen Welt für Lärm und Tumult. Laut Markus Schneider perfekt für seine Tochter Fine.
Der Hullabaloo besteht zu 70% aus Savignon Blanc, kann aber nicht mit dem Kaitui verwechselt werden, da seine Ausrichtung ganz anders ist. Zu dem Sauvignon Blanc gesellen sich noch 20% Chardonnay und ungefähr 10% Viognier.
 Sauvignon Blanc und Chardonnay gehören zu den weltweit wichtigsten Rebsorten und sind doch von der Anlage sehr unterschiedlich. Der Sauvignon Blanc hat eine deutliche Säure, wärend der Chardonnay eher schmelzig ist. Somit nimmt der Chardonnay Anteil dem Sauvignon Blanc ein bisschen die Säure und macht diesen runder. Ein Teil des Hullabaloos wurde frisch und reduktiv ausgebaut, der andere Teil wurde mit viel Sauerstoff und sehr traditionell im Holz vergoren. Für den Markus Schneider Hullabaloo wurden nur reife und und gesunde Trauben genommen, seine Maischebestandzeit betrug ca. 8-10 Stunden. Danach wurden die Trauben mit wenig Druck schonend gepresst. Danach kam dann die kontrollierte Vergärung im Holzfass, bzw. im Edelstahltank. Natürlich wurde der Markus Schneider Hullabaloo nicht geschönt und ohne äußere Einflüsse gemacht. Diese aufwendige Arbeit macht sich dann auch beim Wein bemerkbar, er verströmt eine exotische Nase von Kiwi, Ananas, Cassis, Honigmelone und Stachelbeere. Wenn man den ersten Schluck im Mund hat so wirkt der Wein till ausgewogen, schön frisch und saftig. Dabei hat er eine cremige Textur und eine reife Frucht. Sein enormen Nachdruck und seine Eleganz prägen diesen nachhaltigen Wein.
Wenn man dann noch bedenkt, dass man mit dem Genuss dieses tollen Hullabaloos auch noch Kinder helfen kann, da der Erlös an das Kinderhospiz Sterntaler ausgezahlt wird, so ist er rundum perfekt. Der Hullabaloo passt auch sehr gut in die Winterzeit, da er durch den Chardonnay Anteil und dem wenigen Holz ein wenig dunkler und schmelziger ist. Auf alle Fälle ein Weißwein, den man probiert haben sollte.


Montag, 3. Februar 2014

Cabernet Sauignon Weinprobe

Cabernet Sauvignon wird überall auf der Weinwelt angebaut. Ursprünglich im Bordelais beheimatet, trat die als Edelrebsorte geltende Cabernet-Traube ihren Siegeszug in alle Ecken eines jeden Weinberges an. Dabei kann von Beliebigkeit kaum gesprochen werden, denn der Anbau von Cabernet Sauvignon gilt nach wie vor als schwierig. Aus Cabernet Sauvignon werden finessenreiche Rotweine von erstklassiger Qualität gekeltert.

Ein Cabernet Sauvignon erinnert im Duft an Cassis, Brombeeren und Zedernholz, begeistert mit frischer Säure und anspruchsvoller Gerbstruktur. Um einen schönen Überblick in die weltweite Cabernet-Fangemeinde zu liefern, veranstalten wir am Samstag den 08,02.2014 eine Cabernet Weinprobe , die große Premium-Cabernets und "kleinere" Geheimtipps dieser besonderen Rebsorte vorstellt.

Folgende Weine sind in der Probe ( Einfach Namen anlicken und Sie erhalten weitere Infos zum Wein)

Montes Napa Angel Cabernet Sauvignon 2007 € 29,90

d'Arenberg The Stump Jump Cabernet Sauvignon 2011 € 9,95

Excelsior Cabernet Sauvignon 2011 € 6,95

De Martino Estate Cabernet Sauvignon 2012 € 6,93

Vinas del Vero Cabernet Sauvignon 2011  € 8,50

Joseph Castan Elegance Cabernet Sauvignon Vin de Pays d'Oc 2012  € 6,30




Wenn auch Sie diese Weinprobe durchführen möchten gibt es die 6 Weine im Paket zum Sonderpreis
von 48 € Sie sparen 30 % gegenüber dem Einzelflaschenkauf.

Hier können Sie das Paket bestellen

Die aktuelle Ausgabe des " Weinfunatiker Magazins"  jetzt kostenlos downloaden: http://www.weinfunatiker.net/dieter-s-weinfunatiker-magazin/






 

Sonntag, 2. Februar 2014

Der Kultwein aus Ibiza: Totem VdT Ibiza Totem Wines

Ibiza, wer kennt diese weltberühmte Feriendestination nicht! 
Ihre schönen Strände, das milde Klima und natürlich die Partymeilen mit den berühmten Clubs und Restaurants. Doch kaum jemand weiss, dass auf Ibiza schon seit 2500 Jahren Reben angebaut werden. Ungefähr 500 v.Chr. haben die Phönizier die Rebe Monastrell (Mourvèdre) ins Land gebracht und erfolgreich kultiviert. Da wir uns auf einer Insel befinden, wurde Ibiza von der Reblaus verschont; zudem sind die sandigen Böden nicht der geeignete Lebensraum für das gefürchtete Insekt. Das bedeutet, die Reben von Totem Wines haben alle noch europäische Wurzeln und sind bis zu 60 Jahre alt. Laurent Frésard, ein begeisterter Winzer ursprünglich aus dem Burgund, hat sich in Ibiza einen Traum erfüllt. Er keltert Weine von ungeahnter Frische und Lebendigkeit. Es sind wahre Weinpersönlichkeiten mit starkem Charakter und Identität. 
2009 Totem VdT Ibiza Totem Wines

Sattes Granat mit rubin-schwarzen Reflexen. Backpflaumen und Lakritze in der tiefgründigen Nase, unterlegt mit schwarzem Holunder und feiner Baumnussschokolade, sehr komplex. Samtiger Auftakt mit noch jugendlichen Tanninen und angenehmer Frische, nun auch rote Früchte und feine Zimtwürze, an grosse Weine aus der Rhone erinnernd, dunkel geröstete Mandeln und Zwetschgenkompott in der weinigen Mitte, elegant und charaktervoll zugleich, bis ins Finale viel Reserven versprechend. Monastrell mit Klasse und Rasse aus Ibiza. 1 -2 Std. dekantieren.

Hier können Sie den Wein online bestellen

Ebenfalls empfehlenswert:

Ibizkus Rosado VdT Ibiza Totem Wines
2012 Ibizkus Rosado VdT Ibiza Totem Wines

Die einsame Spitze bei Rosé-Weinen

Leuchtendes Rosé mit grenadineroten Reflexen. Rote Frucht und verführerischer Rosenduft in der ansprechenden Nase, dezente Zitrusfrische und Goldmelisse, faszinierendes Wechselspiel zwischen rotbeeriger Roséfrucht und an grossen Weisswein erinnernder Ananasfülle. Crèmig-frischer Gaumenfluss mit wiederum viel Himbeeren und roten Johannisbeeren, sanfter Fluss auch in der eleganten Mitte, perfekte Balance zwischen tänzerischer Frische und saftiger Fülle, rote Kirschen in vielen Facetten; ein Rosé mit Tiefgang und grossartigem Trinkgenuss zugleich. Auch als Essensbegleiter die perfekte Wahl.


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