Samstag, 2. November 2013

DLG-Winzer des Jahres: Ernst Bretz

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Würzburg erhielten 24 Winzerbetriebe einen Bundesehrenpreis als erfolgreichste Teilnehmer an der diesjährigen Bundesweinprämierung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG. Erstmals wurden auch drei deutsche Sekterzeuger in dieser Form geehrt.

An der DLG-Bundesweinprämierung beteiligten sich in diesem Jahr über 330 Winzerbetriebe mit rund 5.000 Weinen und Sekten aus allen 13 deutschen Anbauregionen.
Winzer des Jahres 2013/2014“ für die beste Gesamtleistung in der diesjährigen Bundesweinprämierung wurde das Weingut Ernst Bretz aus dem rheinhessischen Bechtolsheim. Es  erhielt den Bundesehrenpreis in Gold des Bundesernährungsministeriums.

Sekterzeuger des Jahres 2013/2014“ für die beste Gesamtleistung für Sekt wurde die badische Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern am Kaiserstuhl.

Die DLG hat auch wieder den „Jungwinzer des Jahres“ gekürt. „Jungwinzer des Jahres“ wurde Sebastian Strub vom Weingut H. A. Strub in Nierstein (Rheinhessen). „Vizemeisterin“ wurde Christine Pröstler vom Weingut Christine Pröstler aus Retzbach (Franken). Den dritten Platz belegte Florian Botzet vom Weingut Botzet aus Maring-Noviand (Mosel). Als Jungwinzervereinigung des Jahres 2013/2014 wurde die Vinitiative Lauffener Weingärtner eG  (Württemberg) ausgezeichnet.

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft hat zudem wieder ihre beiden Ranglisten der besten Wein- und Sekterzeuger veröffentlicht: die "DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger" sowie die "DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger". Die ersten zehn Plätze im Ranking um die "DLG-TOP 100" werden von den Betrieben eingenommen, die auch im Vorjahr an der Spitze standen. Das Weingut August Ziegler und die Vier Jahreszeiten Winzer (beide Pfalz) bilden gemeinsam mit dem Winzerkeller Hex vom Dasenstein (Baden) das Spitzentrio beim Wein.

Die zehn erstplatzierten Betriebe:1. Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
2. Vier Jahreszeiten Winzer eG, Bad Dürkheim (Pfalz)
3. Winzerkeller Hex vom Dasenstein eG, Kappelrodeck (Baden)
4. Weingut Erich und Eric Manz, Weinolsheim (Rheinhessen)
5. Weingut Albert Kallfelz, Zell (Mosel-Saar-Ruwer)
6. Weingut Darting, Bad Dürkheim (Pfalz)
7. Weingut Horst Sauer, Volkach-Escherndorf (Franken)
8. Lauffener Weingärtnergenossenschaft eG, Lauffen (Württemberg)
9. Weingut Kurt Erbeldinger & Sohn, Bechtheim-West (Rheinhessen)
10. Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr eG, Mayschoß (Ahr)

Beim Sekt klettert das Wein- und Sektgut Wilhelmshof aus der Pfalz bei der DLG-Top10 vom zweiten auf den ersten Platz, gefolgt vom Sektgut St. Laurentius Klaus Herres (Mosel). Den dritten Platz belegt das Rheingauer Wein- und Sektgut F. B. Schönleber.

Alle prämierten Weine und Sekte (insgesamt ca. 3.800) der diesjährigen Bundesweinprämierung und alle an die Winzer vergebenen Auszeichnungen finden sich unter www.wein.de

 
Wein des Jahres Hawesko.de - Hanseatisches Wein & Sekt Kontor

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Was ist ein Chablis ?

Das Weinbaugebiet Chablis ist das nördlichste der offiziell von der INAO anerkannten Weinbaugebiete der Region Burgund in Frankreich. Der Name war insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren sehr bekannt und galt in dieser Zeit als Synonym eines trocken ausgebauten Weißweins. Vor der Einführung des Markenschutzes für den Namen Chablis bedienten sich insbesondere australische und kalifornische Winzer dieses Namens auf dem Flaschenetikett, um mit dem griffigen Namen ihre trockenen Weißweine selbst anderer Rebsorten zu vermarkten – so existiert in den USA das Paradoxon "Pink Chablis", eine roséfarbene Variante, die im Ursprungsland unmöglich zu erzeugen ist, da dort keine roten Trauben angebaut werden.
Datei:Vignobles chablis-fr.svg
Chablis liegt nahezu gleich weit von der Champagne, von Sancerre an der Loire sowie von den nächstgelegenen Burgundlagen der Côte d’Or entfernt. Die Lage um den 48. Breitengrad auf nahezu gleicher Höhe wie die Stadt Basel gilt nach dem Dafürhalten französischer Weinautoren als nördliche Grenzlage für die Erzeugung von Qualitätsweinen ohne Inanspruchnahme eines ausgesucht guten Mikroklimas. In Frankreich liegen lediglich die Weinbaugebiete Champagne sowie Elsass nördlicher. Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben der geschützten Herkunftsbezeichnungen des Gebiets wird ausschließlich die Rebsorte Chardonnay angebaut. Das kühle Weinbauklima erhält dem Chardonnay eine ausgeprägte Säure, die der Winzer meist zugunsten der Fruchtigkeit im Wein belässt. Die Weine werden daher meist im Edelstahltank ausgebaut und durchlaufen nicht die malolaktische Gärung (auch biologischer Säureabbau genannt). Die stahlige Säure, die stark vom vergleichsweise hohen Anteil der Äpfelsäure bestimmt wird, ist einer der Markenzeichen des Chablis und verleiht dem Weißwein eine bemerkenswerte Langlebigkeit.
Datei:Chardonnay Avize.jpg
Höchste Qualitäten werden in den sieben Grand Cru Lagen des Chablis erzeugt. Die Lagen BlanchotsBougrosLes Clos,GrenouillesPreusesValmur und Vaudésir befinden sich unweit des Städtchens Chablis in Hanglage über dem Fluss Serein. Eine Besonderheit dieser vom Bodentypus und vom Mikroklima begünstigten Lagen liegt im Ausbilden des goût de pierre à fusil, eines Aromas vom Feuerstein.

Chablis Premier Cru


Von den insgesamt 40 Premiers Crus Lagen wurden 17 als wichtig eingestuft. Nachbarlagen wurden diesen wichtigen Einzellagen zugeordnet. Es steht dem Winzer frei, ob er den bekannteren übergeordneten Lagennamen oder aber den spezifischeren untergeordneten Namen auf dem Etikett erwähnt..
Einen anerkannt guten Ruf haben die Lagen Montée de Tonnerre, Fourchaume, Forêt und Vaillons

Datei:Chablis Grand Cru vineyards.jpg

Chablis Grand Cru

Von den insgesamt 4870 Hektar bestockter Rebfläche des Weinbaugebiets Chablis entfallen lediglich 100 Hektar auf die prestigeträchtigen Grand Cru lagen, die sich in Hanglage am orographisch rechten Ufer des Serein befinden. 



Dienstag, 29. Oktober 2013

Weinernte im Chablis 2013 - Es ist ein Erzeuger-Jahr

Quelle: DECANTER
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Auch in einem außergewöhnlichen Terroir wie dem Chablis mussten dieses Jahr die richtigen Entscheidungen getroffen werden. (© Domain Laroche)
FRANKREICH (Chablis) - Winzer der Weinbauregion Chablis, die es verstehen mit der Fäulnis umzugehen, werden aus dem Jahrgang "überraschende Weine" keltern, so der Tenor der Erzeuger. Mit genaueren Prognosen halten sich die Erzeuger vorerst dennoch zurück, aber der Optimismus steigt zum Ende der Ernte. "Es ist nicht katastrophal, aber wir können auch nicht sagen, dass es ein außergewöhnlicher Jahrgang wird - wir sind einfach optimistisch", bringt Hervé Tucki, Markenbotschafter bei der großen Genossenschaft La Chalisienne die Einschätzung über die Ernte auf den Punkt.
Obwohl die Weinregion Chablis nicht von den Hagelstürmen im Sommer betroffen war kämpften hier die Erzeuger mit den schlechten Wetterbedingungen im Frühjahr während der Blütezeit. Wegen der daher vielerorts eingetretenen Verrieselung haben die Trauben oftmals unterschiedliche Größe und Reifegrade. "Der Erfolg dieses Jahrgangs hängt sehr stark von der Arbeit ab, die im Weinberg geleistet wurde", sagt Grégory Viennois, technischer Direktor bei der Domaine Laroche. "Insbesondere musste für bestmögliche Belüftung der Trauben gesorgt werden, was die Fäulnis verhindern half und einen normalen Reifeprozess förderte."
"Die Reife kam rasend schnell in diesem Jahr - in nur wenigen Tagen wechselten die Farben der Trauben von grün auf gelb und der Zucker stieg exorbitant. Trotz auftretender Fäulnis sind wir von der Qualität des Saftes überrascht", berichtet Winzer Stéphane Barras von der Domaine Laroche. Und so ist die Edelreife (Botrytis) auch das zentrale Thema der diesjährigen Weinernte im Chablis. "Sofern die Winzerkollegen schon in den Weinbergen sortierten, gefolgt von einer zweiten Selektion im Keller, um so das beste Traubenmaterial in die Presse zu bekommen, sind spannende Weine zu erwarten", sagt Stéphane Barras.
Bereits am 1. Oktober begann man im Chablis mit der Ernte die spätestens bis zum 20. Oktober abgeschlossen sein soll. "Durch die Fäulnis werden wir cirka 10 Prozent der Ernte einbüßen was wahrscheinlich die Preise leicht erhöhen wird", sagt Matthieu Mangenot von Château Long-Depaquit. Noch zu Beginn der Ernte verglichen die Erzeuger die Qualität der Trauben mit denen aus dem Erntejahr 2010, bezogen auf die aromatische Komplexität, fruchtige Kraft und gute Säure. Jetzt fast am Ende der Ernte resümiert Hervé Tucki: "Es ist ein eindeutiges Erzeuger-Jahr. Man musste die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit getroffen haben. Ob uns das gelungen ist werden wir in etwa sechs Monaten sehen."(red.yoopress)

Montag, 28. Oktober 2013

Mogelpackung Biowein

Beim Biowein ist oft nur der Anbau "bio". Bei der Weinzubereitung können weiterhin viele Zusatzstoffe eingesetzt werden. EU-weit werden Lebensmittel mit dem grünen Bio-Siegel ausgezeichnet -- so auch der Wein. Das Siegel garantiert jedoch nur, dass die Winzer keine Pflanzengifte und mineralischen Dünger einsetzen. Deutsche Biowinzer haben versucht, EU-weit strengere Regeln durchzusetzen. Bisher ohne Erfolg: Im Sommer 2010 scheiterten die mehrjährigen Verhandlungen über die EU Biowein-Verordnung.
 
 
 
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Sonntag, 27. Oktober 2013

Shades of Grey jetzt als Wein

»White Silk« und »Red Satin« / Foto: www.fiftyshadeswine.com
Die Bri­tin E. L. James, Auto­rin der schlüpf­ri­gen Roman­tri­lo­gie Shades of Grey, hat einen Weiß­wein  („White Silk“) und einen Rot­wein („Red Satin“) unter der Marke Fifty Shades of Grey laun­chen las­sen. Beide Weine sind aus kali­for­ni­schen Trau­ben gekel­tert, sol­len aber inter­na­tio­nal ver­mark­tet wer­den. Der Weiß­wein besteht aus Gewürz­tra­mi­ner und Sau­vi­gnon Blanc, der Rot­wein aus Petite Sirah und Syrah.
„Ich hoffe, dass meine Leser sich bei der Lek­türe ein Glas ein­schen­ken und sich an der Romanze zwi­schen Ana­st­asia und Chris­tian erfreuen“, wird die Auto­rin zitiert. Die junge Stu­den­tin Ana­st­asia Ste­ele und der alte Mil­lio­när Chris­tian Grey sind die Haupt­per­so­nen ihrer Romane. Sie selbst sei eine pas­sio­nierte Wein­trin­ke­rin, begrün­det James die Entscheidung.
Außer­dem spiele Wein in vie­len Sze­nen des Buches eine wich­tige Rolle. So wird zum Bei­spiel der 2004er Vin de Con­stance des süd­afri­ka­ni­schen Wein­gu­tes Klein Con­stan­tia im zwei­ten Band Fifty Shades Dar­ker erwähnt, was sei­ner­zeit eine uner­war­tete Nach­frage nach die­sem Süß­wein zur Folge hatte.
Die bei­den Weine kos­ten in Eng­land umge­rech­net 13 Euro. In Deutsch­land gibt es noch kei­nen Importeur.
Quelle:http://www.weinkenner.de/2013/shades-of-grey-jetzt-als-wein-29131/

Shades of Grey 02. Gefährliche Liebe

Roman. Deutsche Erstausgabe
von E L James Taschenbuch (603 Seiten)
Mehr Info zum Buch ( hier klicken)
 
 
 
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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Weinforum und Taste-Tival in Mainz

Am letzten Oktoberwochenende lädt das Weinforum Rheinhessen zur großen Weinverkostung ins Schiff-Fahrtmuseum ein. Im Hyatt Regency und im Atrium-Hotel in Mainz finden zwei weinkulinarische Veranstaltungen im Rahmen des Taste-Tivals 2013 statt.


























Vom 25. bis 27. Oktober 2013 sind im Schiff-Fahrtsmuseum in Mainz die besten Weine und Sekte der diesjährigen Weinprämierung zu verkosten.
Zu dieser Weinprobe der Superlative mit den 200 besten Weinen der Prämierung erwarten die Veranstalter Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Rheinhessenwein e.V. wieder mehr als 3.000 Weinfreunde in der Landeshauptstadt. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen die Weißweine des Jahrgangs 2012 – ergänzt um gereifte Rotweine aus den Jahrgängen davor. Ein besonderes Augenmerk gilt den „Siegerweinen“, das sind die Top-Weine der diesjährigen Prämierung. Sie werden beim Weinforum Rheinhessen besonders herausgestellt. Zudem werden auch die Weine aus der aktuellen Kollektion der Selection Rheinhessen zu probieren sein.

Daneben gibt es einen Workshop „Lagen-Rieslinge setzen Akzente“, bei dem mehrmals am Tag Top-Weine der Region fachkundig vorgestellt werden. Mit einer „Glasschule“ demonstriert Zwiesel Kristallglas das Zusammenspiel von Weinen und Gläsern. Eine weitere Sonderpräsentation gehört den „Ideen aus Wein“. An den drei Weinforum-Tagen ist auch das Pop-up-Restaurant von „feuer & flamme“ in der Werkstatt des Museums wieder geöffnet.
Der Eintritt beträgt 25 €, der ermäßigte Gruppenpreis ab 10 Personen 22,50 €. Im Kartenpreis ist die Fahrt mit Bahn und Bus über die Verkehrs-Verbünde von RMV und RNN enthalten. Das Museum für Antike Schiff-Fahrt ist über den Bahnhof Römisches Theater zu erreichen. Die Öffnungszeiten sind Freitag 15 bis 21 Uhr, Samstag 14 bis 21 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr.

Unter www.weinforum-rheinhessen.de finden sich alle Fakten zu dieser größten Mainzer Weinprobe.

Taste-Tival im Hyatt Regency und Atrium Hotel

Eine frische Brise weht am 25. Oktober durch das traditionsreiche Fort Malakoff im Hyatt Regency Mainz. Sternekoch Karl van Baggem tritt in Mainz den Beweis an, dass Holländer einfach geniale Köche sind. Die Gäste erwarten u.a. Käse- und Dessert-Büffet, Meeresfrüchte vom Feinsten und fetzige Live-Musik, spritzige Cocktails und exklusive Weine.
„Under the Stars“ heißt die Wein- und Genuss-Party, die das Atrium Hotel am 26. Oktober ausrichtet. Sieben Top-Winzer aus den Weinregionen Rheinhessen, Ahr und Pfalz gehören zur Crew von „Captain Kork“. Deren Weine sind zu verkosten. Hinzu gesellen sich für die kulinarischen Höhenflüge sieben Spitzenköche.
Weitere Informationen und Buchungen: www.tastetival.de





 
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Dienstag, 22. Oktober 2013

Kalle im Wingert

In Rheinhessen gibt es nicht nur mehrere Kinderwingerte. Aus Rheinhessen kommt auch das einzige Kinderbuch über den Beruf des Winzers und dessen Veränderungen. Zehn Jahre war das Buch vergriffen, nun ist im Leinpfad Verlag die dritte Auflage in neuer Ausstattung erschienen.



Mias Opa Erwin ist Winzer und ihr neuer Klassenkamerad Kalle kommt aus Berlin in ein rheinhessisches Weindorf. Natürlich hat er keine Ahnung vom Weinbau oder vom Leben auf dem Land. Mit Mia und ihrem Opa erlebt er ein Winzerjahr. Rebschnitt, Rebenanbinden, Düngen, Bodenlockerung, Ausbrechen, Spritzen, Wingertshut, Weinlese, Keltern, Weinfeste, Gärung, Filtern, Abfüllen, Konfektionieren – bei all diesen Arbeiten ist Kalle dabei und darf auch mal mithelfen und das eine oder andere Glas Traubensaft trinken. Die Autorinnen liefern zu den einzelnen Themen allerhand fundierte Informationen, verpacken diese kindgemäß in eine pfiffige Geschichte, die mit einer Weinlieferung nach Berlin beginnt und auch dort mit einer weiteren endet. So erfahren die Leser zwischen 7 und 12 Jahren, welche Arbeiten das Jahr über im Weinberg oder im Keller zu tun sind.

Anhand alter Fotos erklärt Opa Erwin auch, wie diese Arbeiten früher ohne maschinelle Hilfe erledigt wurden. Die meisten Doppelseiten sind so konzipiert, dass die Kinder auf einer Seite auf einem historischen Foto sehen, wie es früher war, zum Beispiel die Weinlese von Hand mit der ganzen Familie und vielen weiteren Helfern, und auf der anderen Seite die farbige Illustration mit dem heute überwiegend eingesetzten Vollernter. Oder das Pflügen mit dem Pferd, das heute ein Weinbergschlepper erledigt.

Die lebendigen Texte haben die beiden Grundschullehrerinnen Antje Fries und Maike Müller geschrieben, die detailreichen Illustrationen hat die Erzieherin Carolin Klein gezeichnet. Alle drei stammen aus Rheinhessen und kennen die Arbeit in Winzerbetrieben aus eigener Anschauung.

Das Buch ist als Hardcover erhältlich und mit bedrucktem Vorsatzpapier ausgestattet und eine aufschlussreiche, unterhaltsame Lektüre für alle jungen Leute, die nicht gerade in einem Weingut aufwachsen.

Das sagen die Leser

Wunderschöne Idee gut umgesetzt

Das Kinderbuch "Kalle im Wingert" beschreibt in Wort, Bild und mit schönen alten Fotos das Leben und die Arbeit im Weinberg durch den Jahreslauf. Kalle kommt aus Berlin nach Rheinhessen und lernt Mia kennen, deren Opa Winzer ist. Gemeinsam schauen sie sich die Arbeit im Weinberg an, hören Geschichten von früher und helfen mit bei den verschiedenen Arbeiten.
Der lebendige Ton der Geschichte hat mich und meinen Sohn gleichermaßen begeistert und ganz nebenbei haben wir noch viel über die Arbeit im Weinberg gelernt.
Wunderschön für alle, die an Mosel, Rhein und in den anderen Weingegenden leben, aber auch für alle anderen.