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Freitag, 8. August 2014

Frankreich im Hageltrauma: jetzt betroffen Languedoc-Roussillon

 Heftige Hagelschauer und Starkregen haben Tausende von Hektar an Rebflächen im Languedoc-Roussillon beschädigt. Nach Angaben der örtlichen Landwirtschaftskammer seien geschätzte 15.000 Hektar an Rebanlagen im westlichen Languedoc-Roussillon betroffen. Heftige Regenschauer mit Hagel, teilweise so groß wie eine Männerfaust, hätten Verwüstungen angestellt.
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Nach einer ersten Besichtigung der zuständigen Beamten in der Region sprechen diese von 20 bis 100 Prozent Schäden in den am schwersten betroffenen Gebieten. Die massivsten Schäden seinen im Norden festzustellen. Hier in Corbieres und darüber hinaus in Minervois, sowie in einem Streifen von Castelnau-d'Aude im Westen bis nach Saint-Nazaire im Osten und Pepieux im Norden, seien die Weinberge teils schwer beschädigt.
Erst kürzlich beklagten die Winzer in Bordeaux und Burgund flächendeckende Schäden durch Hagel und Überschwemmungen. Seit Mitte Juni wurden die mittleren und südlichen Weinregionen Frankreichs von Starkregen und Hagel heimgesucht. Erst erwischte es die Region Médoc, dann vor knapp zwei Wochen Burgund, wo rund 3.000 Hektar, teils auch Grand Cru Lagen, zerstört wurden. Die Winzer in Burgund haben bereits die Regierung um Hilfe und Unterstützung angefragt. Die Erzeuger aus dem Languedoc-Roussillon werden sich dem nun anschließen.
Aktuell hat der französische Bauernverband FNSEA sich besorgt über die geringen Bestände in den französischen Weinkellern geäußert. Laut der Behörde wird eine erneute stark reduzierte Ernte im Jahr 2014 viele Winzerexistenzen bedrohen. (red.yoopress)

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