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Sonntag, 30. September 2012

Sieben Kandidatinnen stellen sich zur Wahl der 74. Pfälzer Weinkönigin


Sieben Kandidatinnen stellen sich zur Wahl der 74. Pfälzer Weinkönigin

Die Kandidtainnen zur Wahl der Pfälzischen WeinköniginAm 5. Oktober steht die Jury aus Journalisten, Werbefachleuten und Vertretern der Pfälzer Weinwirtschaft, die traditionell die Pfälzer Weinkönigin bestimmt, vor einer besonders schwierigen Aufgabe: Sieben Kandidatinnen wollen Nachfolgerin von Anna Hochdörffer aus Landau-Nußdorf, der amtierenden Pfälzer Weinkönigin, werden. Die Wahl der Pfälzischen Weinkönigin wird auch in diesem Jahr zum Fernseh-Ereignis: Das Rhein-Neckar-Fernsehen (RNF) überträgt die Wahlveranstaltung an drei Tagen und war auch bei der Konzeption federführend. Und die Vereinigung Pfälzer Genossenschaften unterstützt als Hauptsponsor die Sendung über die Wahl der Pfälzer Weinkönigin. Mona Bäder aus Neustadt-Mußbach, Lisa Gabel aus Herxheim am Berg, Franziska Keck aus Ellerstadt, Carina Krack aus Deidesheim, Freya Lichti aus Laumersheim, Andrea Römmich aus Edenkoben und Carolin Wolf aus Edesheim - das sind die Kandidatinnen, die gemeinsam für die Pfalz und ihren Wein werben möchten. Nach den Fragen der Fachjury am Vormittag wartet am Wahlabend ein Auftritt vor fast 1000 Besuchern auf die künftigen Botschafterinnen der Pfalz. Bei der Krönungsveranstaltung im Neustadter Saalbau gilt es mit Weinwissen, Schlagfertigkeit und Charme zu überzeugen. Moderiert wird diese Veranstaltung von den beiden bekannten Moderatoren des RNF, Tina Ries und Markus Hoffmann. Das RNF überträgt die Wahl in einer zweistündigen Sendung an drei Terminen: am Samstag, den 6. Oktober, ab 21.30 Uhr, am Sonntag, 7. Oktober, ab 17 Uhr sowie am Montag, 8. Oktober, ab 8.00 Uhr. RNF, das Fernsehprogramm für die Metropolregion Rhein-Neckar, wird über Kabel in 961.000 Haushalte der Rhein-Neckar-Region eingespeist, kann über Satellit in ganz Europa gesehen und auch über T-Home-Entertain in etwa 1,3 Millionen Haushalten empfangen werden.
Ein Beleg für die Außenwirkung des Amtes ist die Tatsache, dass auch die heimische Wirtschaft die engagierten jungen Frauen als Werbeträger für die eigenen Produkte entdeckt hat. So können sich die Bewerberinnen schon jetzt auf neue Schuhe freuen. Denn die Pfälzer Schuhfabrik Peter Kaiser wird sie, wie ihre Vorgängerinnen, mit hochwertigen und modischen Damenschuhen ausstatten. Die neu gewählte Pfälzische Weinkönigin 2012/2013 erhält vom Atelier für Schmuckgestaltung Annette Schleuning aus Landau wieder einen Ring, den sie gemeinsam mit der Goldschmiedin gestalten wird. Und damit sie immer gut bei ihren Terminen ankommt, wird ihr ein Mini entweder vom BMW-Autohaus Vogel in Landau oder vom BMW-Autohaus Scheller in Bad Dürkheim zur Verfügung gestellt.
Quelle: Pfalz.de

Samstag, 29. September 2012

Julia Bertram von der Ahr ist neue Weinkönigin



foto-deutscheweine.de
Für die Wahl zur deutschen Weinkönigin waren noch sechs Kandidatinnen im Rennen - neue Weinkönigin ist Julia Bertram von der Ahr. Die Entscheidung fiel  heute abend in Neustadt an der Weinstraße vor rund 70 Juroren und etwa 1000 Gästen.
Am vergangenen Samstag hatten sich die Gebietsweinköniginnen gegen sieben weitere Kandidatinnen durchgesetzt. Im Finale waren neben Fachwissen auch Charme und Schlagfertigkeit gefragt.
Die Finalistinnen waren Julia Bertram von der Ahr (Foto), Natalie Henninger aus Baden, Melanie Hillenbrand von der Hessischen Bergstraße, Anna Hochdörffer aus der Pfalz, Helgard Frey aus Rheinhessen und Petra Hammer aus Württemberg. Die Gewinnerin wird die 64. Deutsche Weinkönigin und Nachfolgerin von Annika Strebel aus Rheinhessen sein.
Der Königin stehen zwei Prinzessinnen zur Seite: Anna Hochdörffer und Natalie Henninger. Die Wahl wird vom Deutschen Weininstitut organisiert, der Marketingorganisation der Weinbranche. dpa

Mitolo Wines

Für ein so junges Weingut ist Mitolo Wines schon recht reich an Geschichte. Das liegt vor allem daran, dass die Weine aus dem Stand mit hohen und höchsten Kritikerweihen ausgestattet wurden und tatsächlich das repräsentieren, was sich der Besitzer Frank Mitolo seit dem Gründungsjahr 1999 auf die Fahne geschrieben hat: Reinheit, Eleganz und Kraft. Mitolo, unverkennbar italienischer Herkunft, kam als Kartoffel-Erzeuger zu Wohlstand, bis ihn seine Weinleidenschaft neue Wege gehen ließ. Als Önologen konnte er keinen Geringeren als Ben Glaetzer verpflichten, die Trauben stammen aus den berühmten Regionen Barossa Valley und McLaren Vale, wo die Weingärten in der Nähe der Küstenstadt Port Willunga liegen. Hier schafft die Nähe zum Ozean ein mediterranes Klima, das zusammen mit den Böden aus schwerem Lehm, Sandstein und Ton ideale Anbaubedingungen für Weltklasse-Weine ergibt. Dass bei einem jungen australischen Weingut auch die Kellertechnik vom Feinsten ist, versteht sich von selbst. Eines ist allerdings für Down Under eher ungewöhnlich: Mitolo ist ein lupenreines Familienunternehmen – Bella Italia lässt grüßen – und so ist natürlich klar, dass Frank Mitolo die Weine seinen Liebsten widmet: So ist der G.A.M. Shiraz eine Hommage an seine drei Kinder Gemma, Alexander und Marco.
Erzeuger 675Frank Mitolo

Weintipp

Mitolo 'G.A.M.' Shiraz McLaren Vale 2009




Der Mitolo G.A.M. ist aus 100% Shiraz, der im sogenannten Chinablock-Vineyard in Wallunga am südlichen Ende des McLaren Vale gewachsen ist. Die Fermentation fand teilweise kalt und teilweise bei warmer Temperatur statt, wobei wiederum ein Teil in Barriques vergoren wurde. Nach der malolaktischen Gärung reifte der Wein für insgesamt 18 Monate überwiegend in feinporigen Oxhoft- Fässern, davon 70% neu, in einem Verhältnis von 80% französische Eiche und 20% amerikanische Eiche, und 30% gebraucht (ein Jahr und zwei Jahre alte) ebenfalls aus französischer und amerikanischer Eiche.
Ben Glaetzer
Der Mitolo G.A.M. McLaren Vale Shiraz ist ohne Frage einer der besten Aussie-Shiraz, der sich zu Recht selbstbewusst in Klasse und Preis der Weinwelt präsentiert. Aber nicht erst die 96-100 Parker-Punkte für den 2003er haben für Aufsehen gesorgt. Auch die Jahrgänge danach waren allesamt gigantisch und gesucht wie die besten Crus der Welt. Denn genau das ist er auch. Ein 'Grand Cru' aus McLaren Vale, der sich mit seiner dunkelroten Farbe, dem kolossalen Bouquet nach Bourbon-Vanille, Mokka, Edelholz, Blaubeeren und reifen Pflaumen, seiner delikaten Kräuterwürzigkeit und seiner schier göttlich-köstlichen Darbietung am Gaumen, in die Reihe der ganz großen Shiraz dieser Welt stellt. Kein Wunder also, dass hier der Decanter seinen seltenen ‚Decanter Award‘ vergibt und den Mitolo G.A.M. McLaren Vale Shiraz 2009 ganz unbritisch als ‚Knockout-Shiraz‘ bezeichnet. Dazu passt am besten ein dickes T-Bone-Steak! 

http://www.wine-in-black.de/i/496pps8i


Rotwein

Freitag, 28. September 2012

Terroir: Weinkultur und Weingenuss in einer globalen Welt von Reinhard Heymann-Löwenstein

Wein ist von Beginn an mehr als nur ein Getränk gewesen. Heute dominieren technisch perfekt gemachte, genormte Weine den Markt. Sie wecken bei vielen zunehmend die Sehnsucht nach ehrlichen, authentischen "kulturbeseelten" Weinen, nach "Terroirwein", der durch das schöpferische Zusammenspiel von Lage, Reben, Klima und der Kunst des Winzers entsteht. Reinhard Heymann-Löwenstein zeigt kenntnisreich und geistvoll die kulturgeschichtlichen, mythologischen und philosophischen Aspekte des Weins. Und er plädiert für eine neue Weinkultur, für "Terroir" als Gegenbewegung zu industrialsiertem Fastfood in der Weinwelt.




Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Höhle des Löwensteins 1. Juni 2009
Format:Gebundene Ausgabe
"Terroir, Plädoyer für eine neue Weinkultur" heißt das Buch, Reinhard Löwenstein der Autor. Da darf man sich auf einiges gefasst machen. Einen Kreuzzug gegen die Coca Cola-Weine, eine Philippika gegen Vermassung und Technisierung, eine flammende Rede für das Ursprüngliche, Natürliche im Weinbau.

Von wegen! So einfach macht Reinhard Löwenstein es sich nicht. Das Buch ist vielmehr überraschend neutral und absolut sachlich. Mit großer Zielsicherheit werden oberflächliche Vorurteile demontiert. Fast schon mit Freude an der Desillusionierung, an der Zerstörung liebgewordener Gemeinplätze seziert Löwenstein Begriffe wie "natürlich" oder "naturbelassen". Der Wein mag ein Kulturgut sein, so seine These, doch komme in dieser Bezeichnung schon zum Ausdruck, dass die Rebe kultiviert werden will, d.h. eben gerade nicht naturbelassen bleibe. Welche dieser kultivierenden Eingriffe dann noch "natürlich" seien und welche artifiziell, lasse sich allenfalls willkürlich festlegen, einen objektiven Maßstab gebe es dafür nicht. Auch wenn sich bei dem einen oder anderen technischen Verfahren der Moderne die Nackenhaare stärker sträuben mögen als bei jahrhundertlang bewährten Techniken, sei allein die Tradition noch kein Argument für Natürlichkeit.

Mit der gleichen Klarheit geht es dem "Biowein" an den Kragen. Auch hier stellten sich die gleichen Abgrenzungsschwierigkeiten, da selbst die biologischsten Winzer zwischen Rebstock und Weinflasche zumeist nicht völlig auf Schwefelung oder andere chemisch-physikalische Eingriffe verzichten könnten. Und so sieht Löwenstein - wer hätte das gedacht - selbst spinning cone column und andere hochmoderne Bearbeitungstechniken keineswegs nur kritisch. Es braucht auch Massenwein, meint er. Und von dieser Erkenntnis ausgehend, besitzt er die Größe zu der zumindest unter Weinfreaks politischen Unkorrektheit, zunächst einmal nichts zu verdammen, was das Massenprodukt besser machen könnte. Wichtig sei allein die Ehrlichkeit in der Kommunikation. Wer auf Pellets und Ähnliches zurückgreift, soll wenigstens nicht behaupten, seine Weine seien im Barrique gelagert.

Selbst das geliebte Terroir wird relativiert. Was das denn eigentlich sei, fragt Löwenstein. Und kritisiert, dass der Begriff zumeist auf den Boden verengt wird, obwohl doch auch Klima, angebaute Rebsorte und Umgang des Menschen/Winzers mit dem Wein(berg) erheblichen Einfluss nähmen. Und selbst die Betrachtung des Bodens führe nicht automatisch zu klaren Ergebnissen - man kann natürlich rein nach der Lage z.B. von einem Uhlen-Terroir sprechen, kann aber auch weiter aufdröseln in die einzelnen geologischen Teile des Uhlen, dann gäbe es ein Blaufüßer Lay-, ein Laubach- und ein Roth Lay-Terroir. Und selbst da muss nicht Schluss sein - wer hinderte uns daran, das noch weiter aufzugliedern, bis dann irgendwann fast jede Flasche ihr Terroir hat? Löwenstein selbst, der meint, irgendwann müsse schließlich Schluss sein.

Der Rückgriff auf das Beispiel des Uhlen ist übrigens fast der einzige Exkurs auf den eigenen Weinkosmos in Winningen, den Löwenstein sich erlaubt. Ansonsten enthält sein 170 Seiten starkes Werk weder Eigenwerbung, noch finden sich die sonst so beliebten Hinweise - "ich mache da in meinem Weinberg ja grundsätzlich wie folgt, und der Erfolg bestätigt mich...". Ein angenehmer Verzicht auf Sendungsbewusstsein erlaubt nicht nur eine besonders nüchterne Betrachtungsweise, sondern öffnet auch die Tür zu einem wunderbar leichtfüßigen, essayistischen Stil - jederzeit humorvoll und gelegentlich auch ein wenig bissig geschrieben, natürlich, soweit kann sich Löwenstein nicht verleugnen. Wie er beispielsweise Steiner und anthroposophische Lehren auseinanderpflückt, ist ein wahres Vergnügen.

Die Kehrseite dieser Nüchternheit ist allerdings, dass der Titel des Werkes ein wenig Lügen gestraft wird. Denn ein echtes Plädoyer findet man in diesem Buch höchstens zwischen den Zeilen. Und es ist eines, an dem der eine oder andere Schwarzweißmaler schwer zu kauen haben wird. Denn Löwensteins Credo scheint zu sein, dass grundsätzlich zwar der Begriff des Terroirs einen Weg in die Zukunft weisen kann, jedoch ist dieser Weg keine durch Baumreihen abgegrenzte Allee, sondern eher ein verschlungener Pfad. Natürlich sei eine Lagenklassifikation sinnvoll, gibt er zu. Und natürlich gebe es einen Unterschied zwischen Massenware und dem qualitativ hochwertigen Produkt, das sich bei Löwenstein vor allem durch jene Individualität auszeichnet, die durch einen weiten Terroirbegriff geprägt wird (also wieder Boden, Rebsorte, Klima und menschliche Handhabe der Technik). Aber klare Regeln, was erlaubt sein soll und was verboten, was richtig und was falsch, die soll es nicht geben. Ehrlichkeit und Transparenz sind wichtig, alles andere, so ergibt sich aus dem Epilog, einem Dialog zwischen Dionysos und Apoll, werden hoffentlich die Menschen richten - durch kluge Entscheidungen bei der Weinbereitung auf Winzerseite und auf Qualität und Individualität zielende Nachfrage auf Kundenseite. Nicht umsonst wird Zhuangzi zitiert: Der wahre Reisende weiß nicht, wohin die Reise geht.

Er hätte es uns wirklich einfacher machen können, der Schieferflüsterer aus Winningen. Aber so ist er halt, unberechenbar und dabei in jeder Zeile immer voller Hingabe an den Wein. Ich habe das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen können und es in einem Zug verschlungen. Unklar ist nur, welcher der drei Uhlen dazu am besten passt.
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Montag, 24. September 2012

Castellare di Castellina

Poderi Castellare di Castellina ist eines der berühmtesten Weingüter der Toskana, das umrahmt von einem natürlichen Amphitheater etwa 80 Hektar im Herzen des Chianti-Classico-Gebiet besitzt, davon sind fast 33 Hektar Rebfläche. Die Weinberge liegen auf einer Durchschnittshöhe von 370m ü.d.M. und sind zwischen 5 und 30 Jahre alt. Neben den Weinbergen gibt es etwa 12 Hektar Olivenhaine und 15 Hektar mit einer Mischkultur. Der Rest ist Wald. Castellare di Castellina wurde 1968 aus einem Zusammenschluss von fünf Betrieben geboren. Die günstige südlich ausgerichtete Lage mit viel Sonneneinstrahlung, eine vielfältige Bodenstruktur mit kalkhaltigem Mergel, Mergel und Ton und ausreichend Regen schaffen ideale Bedingungen für große Weine.


Beim Rebsortenspiegel ist das Weingut einen ganz besonderen Weg gegangen. Schwerpunkte sind die klassischen toskanischen Rebsorten wie Sangioveto, Malvasia Nera, Canaiolo und Ciliegiolo, die ergänzt werden durch Merlot, Cabernet Sauvignon, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Doch anders als mittlerweile üblich in der Toskana, mischt man hier nicht, sondern bleibt beim Chianti Classico, Chianti Classico Riserva, bei der Einzellagen-Riserva 'Il Poggiale' und beim Supertuscan 'I Sodi di San Niccolo' puristisch und verzichtet auf französische Rebsorten, die einzeln vinifiziert werden. Dass auch im Keller alles vom Feinsten ist, dafür sorgt seit Jahrzehnten der Besitzer Paolo Panerai, ein bodenständiger Visionär, für den Tradition und modernste Technik kein Widerspruch sind. Edelstahltanks mit Temperaturkontrolle, schonende Pressen, blitzsaubere Abfüllanlage und eine stattliche Anzahl Barriques aus Allier- Tronçais-, Nevers-, Limousin- und Vosges- Eiche schmücken den Keller. Partnerschaften mit der Universität Mailand, der Universität von Florenz und dem Institut für San Michele in Südtirol sorgen ferner für die Fortentwicklung des Weinbaus und des Rebguts.


Zudem hat man mit Alessandro Cellai einen der erfahrensten und profiliertesten Önologen Italiens im Boot. Kein Wunder also, dass das Weingut in der internationalen Presse seit Jahrzehnten hochgelobt wird und in den letzten Jahren regelrecht zu einem Höhenflug angesetzt hat. „As excellent as the wines often are, my impression is that quality and consistency have both increased in a big way over the last few years.” bringt das Antonio Galloni vom Wine Advocate auf den Punkt!

Weintipp:

Castellare di Castellina Chianti Classico 2010

Manchmal kann man sich schon ein wenig wundern. Da gibt es seit Jahrzehnten ein renommiertes Chianti-Weingut in der Toskana, das sich ohne weiteres mit den anderen Granden der Branche wie Fontodi, Castello di Ama, Fonterutoli, Castello di Rampolla oder Querciabella messen kann, doch sucht man die Chianti Classico von Castellare di Castellina hier zu Lande meist vergeblich. Che peccato! Denn die sind nicht nur bester Ausdruck toskanischer Winzerkunst, brillieren mit überragenden Bewertungen und erweisen sich als enorm lagerfähig. Nein, sie sind auch mit einem phantastischen Preis/-Qualitäts-Niveau gesegnet. Deshalb freuen wir uns, Ihnen die Castellare di Castellina Chianti Classico Riserva von der Einzellage Il Poggiale vorzustellen.

 
Der 2009er ist der pure Kern eines grandiosen Sangioveto-Weines. Schon die brillant funkelnde rubinrote Farbe lässt das Weinherz höher schlagen. Und dann erst das Bouquet, das mit einem spektakulären Aromen-Panorama von schwarzen Kirschen, Veilchen, Brombeeren, Lakritz, Edelholz, mediterranen Kräutern und Mineralität, die Nase geradezu betört. Am Gaumen nicht weniger beeindruckend… unglaubliche Balance zwischen schierer Kraft, schwebender Eleganz, tiefer Frucht, perfekt dosiertem Holz und filigraner Mineralität. Der Nachhall noch ungestüm, fast wild, energisch und ein Potenzial für 10 Jahre der Reife zeigend, wenn nicht länger. Wer sich schon immer fragte, warum der Chianti Classico mal zu den besten Weinen der Welt gezählt wurde, der findet hier eine Antwort, die sich gewaschen hat! -

Samstag, 22. September 2012

Weingut Thomas Dollt


Weingut Thomas Dollt
Maxstr. 3
76835 Flemlingen
Deutschland
Tel: 0175-2785304

Der weinverrückte Thomas Dollt ist ein Jungspund der Weinszene, er bringt aber nichtsdestotrotz beachtliche Charakter-Weine auf die Flasche, wie wir erst kürzlich probieren durften. Erst seit 2006 betreibt er eigenen Weinbau und startete mit dem Kauf von 2 Weinbergen in der Spitzenlage Birkweiler Kastanienbusch sein kleines Startup-Weingut. Erste Schritte in der Weinwelt machte er zuvor auf Weingütern in Neuseeland und Österreich. Nicht nur die Liebe zu Weinberg und Rebensaft ist seither in ihm gewachsen, auch sein Gut wurde in den letzten Jahren Stück für Stück um herausragende Lagen erweitert. Der dynamische Jungwinzer will für seine Reben nur das Beste! Und so sind liebevolle Handarbeit, aufwändige Rekultivierungsarbeiten alter Terrassen und ein einfühlsames Verständnis für das Zusammenspiel der Kräfte der Natur hier die Grundlage für individuelle Weine mit überzeugendem Charakter.



 
Rieslingweine höchster Güte aus der Lage Birkweiler Kastanienbusch, kräftige Burgunder und charaktervolle Rotweine von Weinbergen rund um Flemlingen. Als absolute Besonderheit rundet die Rebsorte Grüner Veltiner das kleine aber feine Sortiment ab.

Sie ist die wahrscheinlich beste Adresse an der Südlichen Weinstraße und in mehrerer Hinsicht einzigartig in der Pfalz: Die Lage Kastanienbusch! Und die Spätlese, die Jungwinzer Thomas Dollt ihr entlockt, ist ein fulminanter Spiegel der einzigartigen Mineralität. Kein Wein für Freunde des weichgespülten, leichten Schlückchens, sondern ein gestandener Wein mit krachender Würze. Kräftig, ausdrucksstark und von Anfang bis Ende überzeugend. Schon die Nase überzeugt mit herber Frucht, viel Kräuterwürze und Zitruszitaten. Eine strahlende Säure und ein beachtlich langer Abgang machen das trockene Vergnügen am Gaumen rund. Wir konnten kaum glauben, was uns der Jungwinzer da präsentiert. Die ganze Größe der Prestige-Lage zusammengefasst in einem unglaublich leckeren, herb-würzigen Riesling-Vergnügen. Die Jahrgänge der letzten Jahre konnten bereits bis zu 88 Punkte verbuchen! Aber das war ganz sicher erst der Anfang. Von Thomas Dollt und seinen Weinen werden wir noch viel hören. Und wir freuen uns schon sehr darauf!


Taschberg

Freitag, 21. September 2012

Ein neuer Wein-Film: A Year in Burgundy


21092012
(NM) Kurz und knapp: Ein neuer und sehr interessanter Wein-Film feiert diesen Herbst Premiere: A Year In Burgundy.
In dem Film werden 7 Winzer aus dem Burgund ein Jahr lang begleitet. Er gibt tiefe Einblicke in die verschiedenen Arbeitsweisen, Ansichten und Passionen der einzelnen Persönlichkeiten rund um den Wein dieser einzigartigen Weinbauregion. Ich denke der Film wird nicht nur Liebhaber großer Burgunder ansprechen, sondern auch den romantisch angehauchten Wein-Connaisseur zufrieden stellen. Aktuell sind erste Vorführungen in den USA geplant. Bezüglich Vorführungen in Deutschland oder einer DVD Veröffentlichung sollte man sich auf der Webseite des Films auf dem Laufenden halten.
Hier gibts den Trailer: http://www.ayearinburgundy.com/
Folgende Winzer wurden begleitet:
Maison Leroy / Domaine Leroy
Christophe Perrot-Minot / Domaine Perrot-Minot
Michel Morey / Domaine Morey-Coffinet
Bruno Clavelier / Domaine Bruno Clavelier
Denis Mortet / Domaine Mortet
Michel Gay & Fils / Domaine Michel Gay & Fils
Dominique Cornin / Domaine Dominique Cornin
ebrosia.de

Donnerstag, 6. September 2012

HUGO – der Sommerdrink 2012


Wer öfters in eine Kneipe oder eine Bar geht, dem dürfte aufgefallen sein, dass es in diesem Sommer nicht mehr immer und überall Aperol Sprizz gibt. Natürlich ist der beliebte orangefarbene Sommerdrink immer noch sehr beliebt, doch im Sommer 2012 hat er durch Hugo große Konkurrenz bekommen. Der minzig-frische Cocktail erobert die Geschmäcker im Sturmflug und darf auf keiner Getränkekarte fehlen. Hugo, der Sommerdrink 2012, wird übrigens „Ugo“ ausgesprochen.
Natürlich muss niemand extra ausgehen, um einen Hugo genießen zu können, sondern kann das In-Getränk des Sommers auch ganz leicht selbst zuhause zubereiten.
Rezept für Hugo
Für einen Cocktail werden folgende Zutaten benötigt:
150ml Prosecco
100ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
20ml Holunderblütensirup
3 Blättchen Minze
1 Scheibe Limette
Eiswürfel nach Belieben
Hugo zubereiten
Ein bauchiges Weinglas oder Cocktailglas sind ideal für diesen sommerlichen Drink geeignet. Die Zubereitung des Hugos ist ganz einfach:
Zuerst werden die Minzblättchen in einem Mörser leicht angedrückt, dann ins Glas gegeben. Die Limettenscheibe wird halbiert und ebenfalls ins Glas gegeben. Wer mag, gibt nun Eiswürfel hinzu und anschließend werden Prosecco, Mineralwasser und Holunderblütensirp dazugegossen. Schon ist der Hugo fertig.

Weine zum Genießen

Dienstag, 4. September 2012

Die Weinwelt zu Gast bei Vinexus: Die WeinWelten 2012


400 Weine aus aller Welt verkosten: Bei den Vinexus Wein Welten stellen berühmte Weingüter ihre Spitzenweine einem großen Publikum an Weininteressierten vor. Seien Sie dabei!
Jedes Jahr am letzten Samstag des Septembers heißt es beim Weinversand Vinexus ,,Türen und Tore auf, Weinflaschen entkorken und Freunde, Kollegen und Kunden probieren lassen!”
Am 29.09.2012 von 12 bis 18 Uhr finden dieVinexus Wein Welten 2012 statt!
Aus dem großen Vinexus Gesamtsortiment von 4000 Weinen aus aller Welt können rund 400 Weine verkostet werden. Die Aussteller stellen an länderspezifischen Ständen ihre besten Weine aus. Die Vinexus Wein Welten sind seit 2009 zu einer festen Institution in der Weinwelt geworden. Weit über die lokalen Grenzen des Vinexus Zentrallagers in Langgöns bekannt, locken die Vinexus Wein Welten Hunderte Weinfreunde aus ganz Deutschland. Viele Aussteller scheuen deshalb nicht den weiten Weg und reisen nur für die Weinmesse von Italien, Israel oder Australien an. Zu den Topsellern und den aktuellsten Neuigkeiten der Weingüter wird es dieses Jahr auch wieder ein interessantes Angebot an Feinkost geben.
International renommierte Übersee-Weingüter wie Mondavi und Beringer aus Kalifornien, Charles Melton und Ben Glaetzer aus Australien, Luddite und Kleine Zalze aus Südafrika, Catena und ConoSur aus Argentinien, Los Vascos und Vina Apaltagua aus Chile, Providence aus Neuseeland stellen ihre berühmten Weine vor. Fokus der Vinexus Wein Welten 2012 liegt neben den tollen Übersee-Weinen vor allem auf Wein aus der Alten Welt, Deutschland im Besonderen. Kloster Eberbach, Wegeler, Balthasar Ress, Castell, Pauser und Schloss Vaux etwa zeigen, was deutscher Wein alles kann. Ein breites Spektrum an Wein aus Frankreich, Italien und Spanien erwartet außerdem die Besucher. Es wird vegane Weine von Tariquet geben, histaminfreie Weine aus Deutschland und Österreich und Wein aus ökologisch angebauten Trauben aus Chile.
Bei den Vinexus Wein Welten 2012 werden die Besucher und Weinfreunde bekannte Gesichter und frische Neulinge treffen, es wird wieder tolle Gewinne geben und natürlich die besten Weine zum Messerabatt. ,,Das Vinexus Team und ich freuen uns jedes Jahr auf unsere Hausmesse und dieses Jahr wird es besonders viel zu entdecken geben. Wir bieten gemeinsam mit den Winemakern und Ausstellern ein vielfältiges Programm, das die einzigartige Möglichkeit bietet, Weine zu verkosten, die man sonst nicht oft im Glas hat. Die Vinexus Wein Welten 2012 sind das Wein-Event für jeden Weininteressierten”, kommentiert Dieter Stoll, Geschäftsführer von Vinexus.
Jetzt anmelden und Freikarte sichern: Bitte unten das Logo Klicken
Vinexus Wein Welten 2012 am 29.09.2012 von 12 bis 18 Uhr – Vorbeikommen und Wein entdecken!
Vinexus - 4000 Weine aus aller Welt


Montag, 3. September 2012

Die Sonderausstattung des Fabelhaft Tinto zur Olympiade 2012 in London!

Weinwirtschaft, Die Weine des Jahres 2011: Rotwein des Jahres für Niepoort Fabelhaft Tinto 2009

Die Sonderausstattung des Fabelhaft Tinto zur Olympiade 2012 in London!
Für alle Sportfans, die gute Weine schätzen, hat Dirk Niepoort seinen beliebten Rotwein Fabelhaft nun in der Drink Me Edition auf den deutschen Markt gebracht.

Im März 2012 kamen fünf Illustratoren - Dominique Goblet, Kai Pfeiffer, Lars Henkel, Melinda Gebbie und Olivier Deprez - zusammen und jeder hat einige Abbildungen erstellt, bei denen ein Weinelement mit einem Sportmotiv kombiniert wurde. Das Etikett des Drink Me zeigt die Ergebnisse dieser Arbeit!

Im Glas zeigt der Niepoort Sports Drink Me ein dunkles Rot mit Purpur. Der Wein begrüßt mit einer femininen Nase und floralen Noten. Im Geschmack zeigt er sich weich und warmherzig - mit eleganten, leicht süßlichen Tanninen und einer fein ausgewogenen Säurestruktur. Ein leckerer Einstiegswein!

Hier gibts den Wein für 9,95 €: Rotweine



Samstag, 1. September 2012

"Große Weine - Große Kunst"


"Große Weine - Große Kunst" - Die Prädikatsweingüter zu Gast in der Gemäldegalerie Berlin"
+++Die Veranstaltung ist AUSVERKAUFT. Die kostenfreie Gutscheine können bis Samstag (1.September) bis 24 Uhr im Shop eingelöst werden - die Eintrittskarten werden dann an der Abendkasse hinterlegt+++

Bildnachweis: Jon Wyand
Auch im Jahr 2012 erhält die Symbiose von Kunst und Wein in Berlin eine Neuinszenierung in mehreren Akten. Ein Rahmenprogramm rund um Wein & Kunst mit Wein-Vernissagen macht ab dem 1. September schon Lust auf die einzigartige Weinpräsentation in der Gemäldegalerie.
Nach dem grandiosen Erfolg im letzten Jahr gehört der Abend des 3. September von 18-22 Uhrwieder allen Wein- und Kunstinteressierten und lädt zum vinophilen Kunstwandeln ein. Unter dem Titel „Große Weine – Große Kunst“ erwarten die Besucher 100 Winzer, 200 Weine & 1000 Gemälde.
Wein- und Kunstliebhaber haben an diesem Abend gleichermaßen die Möglichkeit, in die einmaligen Künste der Gemäldesammlung einzutauchen, wie auch eine Auswahl der besten deutschen Spitzenweine zu verkosten und zu genießen. Die Veranstaltung ist nicht als Tischpräsentation im herkömmlichen Sinne konzipiert, sondern der Weingenuss gepaart mit den Genüssen der Kunstwerke, den außergewöhnlichen Musikinterpretationen, sowie dem Weintheater steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die eindrucksvolle Säulenhalle der Gemäldegalerie bietet dafür einen exklusiven Rahmen, den keine andere Winzervereinigung jemals für sich in Anspruch nehmen durfte. Ein mit Liebe zum Detail inszeniertes Programm führt die Gäste auf einem faszinierenden Rundgang durch den Abend und bereichert das Wissen um Kunst und Wein auf eine besondere und abwechslungsreiche Art.
PROGRAMM
Detaillierte Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer... bitte hier klicken
Einen genauen Überblick über den Abend finden Sie hier...
Den Raumplan mit den Uhrzeiten zum künstlerischen Programm gibt es hier...
TICKETVORVERKAUF
Die Veranstaltung ist ausverkauft. Es können nur noch kostenfreie Gutscheine im Shop in eine Eintrittskarte umgetauscht werden: http://www.vdp.de/de/shop/ 

Rheingau Royal – Wahl und Krönung der 21. Rheingauer Weinkönigin am 15. September 2012


Am 15. September geben Elena Benischke, Rheingauer Weinkönigin und Janine Gräf, Rheingauer Weinprinzessin, die nun ein Jahr den Wein ihrer Heimat
repräsentierten, ihre Krone an ihre Nachfolgerinnen im Fürst-Metternich-Saal in Johannisberg weiter.
Für das würdevolle Amt der Rheingauer Weinkönigin 2012/13 haben sich dieses Jahr zwei
junge Frauen beworben:  Die ehemalige Hochheimer Weinkönigin 2011/12 Sabine Wagner
und die Hattenheimer Weinkönigin 2008-2012 Michaela Gerhard. Nähere Informationen zu
den Kandidatinnen erhalten Sie in Kürze auf unserer Internetseite www.kulturlandrheingau.de/wein.
Einen Tag lang werden die beiden Anwärterinnen genau unter die Lupe genommen.  Von
17-18 Uhr werden die Kandidatinnen zunächst hinter verschlossenen Türen einer Fachbefragung unterzogen. Hier zählt sicheres Auftreten und natürlich das weinspezifische Wissen
der potenziellen Repräsentantinnen.
Am Abend ab 19 Uhr werden innerhalb einer Gala Michaela Gerhard und Sabine Wagner
zunächst in weiteren Aufgaben geprüft. Wer in den Kategorien Weinwissen, Charme und
Auftritt überzeugt, gewinnt die Wahl und bekommt die Krone der Rheingauer Weinkönigin.
Aber auch die zweite Kandidatin gewinnt und kann als Rheingauer Weinprinzessin die Region Rheingau und deren Wein repräsentieren. Durch den Abend werden die ehemalige Deutsche Weinprinzessin und Rheingauer Weinkönigin Nadine Jäger und die ehemalige Rheingauer Weinkönigin Sabrina Klassen führen. Die musikalische Umrahmung übernehmen die
Musiker des OhrwurmQuartetts.
Eine Woche später heißt es Daumen drücken für Elena Benischke, die sich als ehemalige
Rheingauer Weinkönigin mit 12 weiteren Gebietsweinköniginnen zur Wahl der 64. Deutschen Weinkönigin stellt. Zur Vorentscheidung dazu lädt das Deutsche Weinbauinstitut am
Samstag, den 22. September 2012 ab 15:45 Uhr im Saalbau von Neustadt ein. Die WahlGala wird live im SWR-Fernsehen übertragen.
Belegt Elena bei der Fachbefragung einen der ersten sechs Plätze, dann steht sie am 29.
September im Finale, welches von 20:15 – 22:20 Uhr ebenfalls live im SWR übertragen wird.