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Mittwoch, 27. November 2013

MIRTO RIOJA DOCa RAMON BILBAO

MIRTO RIOJA DOCA RAMON BILBAOMit dem Icon-Wein Mirto zeigen Ramón Bilbao und sein Chef-Kellermeister ihr ganzes Können. Die Trauben stammen von über 70 Jahre alten Rebstöcken aus der Haro-Region. Nach sorgfältiger, temperaturkontrollierter Gärung zur optimalen Extraktion von Aromen und Farbe, wird der Wein der malolaktischen Gärung unterzogen. Danach reift er 24 Monate in neuen französischen Allier-Eichenfässern. Im Anschluss wird er ohne jede Schönung und Filterung abgefüllt und reift einige Monate in der Flasche weiter.
 
Dunkle Früchte und Sandelholzaromen in der Nase, würzig und wuchtig am Gaumen, mineralische Anklänge, dazu eine frische Säure und ein unendliches Finale.
 
Auszeichnungen
Parker 92+ Punkte | Penin 91 Punkte

  • Ramon Bilbao
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    Die vergangenen zehn Jahre ging es mit dem Weingut Ramón Bilbao steil bergauf. Rodolfo Bastida entwickelte neue Weinkonzepte, es wurde massiv in die neue Ausstattung, Technik und den Barrique-Keller investiert. Bodegas Ramón Bilbao befindet sich in einer privilegierten Lage: Die Gegend um die Ortschaft Haro in der Rioja Alta ist ein Paradies, in dem die hier als Wahrzeichen geltende Tempranillo-Traube beste Ergebnisse hervorbringt. Ramón Bilbao besitzt derzeit gut 75 Hektar Weinberge in Haro und den umliegenden Ortschaften. Die Ernte erfolgt grundsätzlich von Hand.

    www.bodegasramonbilbao.es

     
     
     
     
     
     

    Dienstag, 26. November 2013

    Berühmte Weingüter: Chateau d'Yquem

    Gutshaus Chateau d'Yquem

    Das Château d’Yquem ist eines der berühmtesten Weingüter der Erde, es produziert ausschließlich Weißweine, die zu den teuersten Weinen gehören. Bekannt ist es vor allem für seinen Süßwein.
    Das Gut liegt in Sauternes, einer kleinen Ortschaft südöstlich von Bordeaux. Es ist das einzige Gut des Bordeaux, das anlässlich der Klassifikation von 1855 einen offiziellen Status als Premier Grand Cru Classé Supérieur genießt.
    Das 100 ha große Weingut war Jahrhunderte im privaten Besitz der Familie Lur Saluces. Der Urahne sei ein „Kind der Liebe“ eines der Sonnenkönige von Versailles gewesen. Der heutige Graf Lur Saluces verkaufte das Gut 1996 an den Luxusgüter-Konzern LVMH (Louis Vuitton Moët Hennessy), verblieb zunächst im Angestelltenrang eines Directeur General und wurde 2004 pensioniert. Er wurde durch Herrn Lurton ersetzt, der vormals auf Château Cheval Blanc, einem der besten Saint-Émilion-Weingüter, verantwortlich zeichnete.
     
    Eine Flasche Chateau d'Yquem 1973
    Eine Flasche Chateau d'Yquem 1973
    Die Arbeit auf Yquem kennt einige Besonderheiten und Unterschiede zu anderen Weingütern:
    • Die Lese geschieht mehrfach auf denselben Feldern: man erntet ein Feld nicht nach mittlerer Reife ab, man erntet auch nicht Trauben als Ganzes, sondern selektiert bei der Ernte in mehreren (bis zu zehn) Lesegängen aus den Trauben die einzelnen Beeren heraus, die gerade den richtigen Reifegrad haben.
    • Yquem bringt in schlechten Jahren, wenn das Wetter nicht genügend mitspielte, gar keinen Grand Vin, den „großen“ Süßwein unter dem Namen Château d’Yquem heraus. Die Weintrauben werden dann an andere Güter oder Händler verkauft, oder sie stehen dem trockenenWeißwein „Y“ (gesprochen Igrek) zur Verfügung. Bestimmte Jahrgänge von Yquem-Weinen gibt es daher gar nicht. Das Gut verzichtet dann – bei fortlaufenden Kosten – auf viele Millionen Euro Verkaufserlöse, weil man nicht will, dass ein Wein in den Handel gelangt, der den eigenen hohen Erwartungen und denen der Kundschaft nicht entspricht. Im 20. Jahrhundert geschah dies immerhin neun mal (1910, 1915, 1930, 1951, 1952, 1964, 1972, 1974, 1992).
    • Yquem belässt den jungen Wein zur Fassreife vier Jahre lang in den Barriques, den Eichenfässern von 225 Litern, ein Jahr mehr als alle anderen Sauternes-Güter, und doppelt so lange wie die hochwertigen Rotweingüter dies tun, bevor die Weine auf Flaschen abgefüllt werden und in den Verkauf gelangen.
    Yquem hat eine nachgerade fanatische Qualitäts-Philosophie. Dementsprechend extrem aufwendig wird gearbeitet, und dementsprechend teuer ist der Wein. Pro Hektar werden nur 1250 Flaschen produziert, dies entspricht einem Ertrag von knapp 9–10 hl/ha. Aufgrund der hochwertigen Arbeit und aufgrund der besonderen Eigenschaften dieser Weine sind sie äußerst lange haltbar; selbst weit über hundert Jahre alte Flaschen versprechen hohen Genuss.
    Im Jahr 2008 schlossen sich neben Château d’Yquem noch 16 Weingüter des Bordeaux, darunter so namhafte wie Château Suduiraut, Château Olivier und Château La Tour Blanche, in einem Gemeinschaftsprojekt zusammen, mit dem Ziel, bei knapper werdendem Rebmaterial eigene Klone der Rebsorte Sémillon nachzuziehen.
     
    http://www.dein-eigener-wein.de

    Geschichte

    Einen großen Schub erhielt Bordeaux im Jahr 1152: Durch die Heirat von Henry Plantagenet, des späteren Königs Heinrich II. von England, mit Eleonore, der Erbin von Aquitanien, geriet ein großer Teil Westfrankreichs unter britische Herrschaft. Das befestigte Anwesen, das das Tal des Ciron dominiert, gehörte damit ab dem 12. Jahrhundert den Engländern.
    Mit dem Ende der dritten Phase des Hundertjährigen Krieges im Jahr 1453 kam die Region um Bordeaux wieder unter die Kontrolle der französischen Krone. 140 Jahre später pachtete Jacques de Sauvage das Anwesen durch einen Vertrag vom 8. Dezember 1593. Er erweiterte zu Ende des 16. und zu Anfang des 17. Jahrhunderts das Gutsgebäude durch das Anlegen einer Kapelle sowie den Anbau eines Nordflügels. Die Familie Sauvage legte den Grundstein des guten Rufs des Weinguts. In den Adelsstand erhoben, erwarb Leon de Sauvage das Gut im Jahr 1711 definitiv. Erst durch die Heirat seiner Enkelin Françoise-Josèphe Sauvage (1768 – 1851) mit Louis Amédée de Lur-Saluces (1761 – 1788) am 6. Juni 1785 kam das Weingut in den Besitz der Familie Lur-Saluces. Die Familie Lur-Saluces war durch eine Eisenschmiede in der Gemeinde Uza zu Reichtum gekommen.
    Als Louis Amédée an den Folgen eines Reitunfalls starb, leitete seine Witwe das Weingut einige Jahrzehnte. Während der Französischen Revolution wurde sie zwar zweimal inhaftiert, konnte das Gut aber im Gegensatz vieler anderer Weingüter des Bordelais in Familienbesitz halten. In einem Schreiben vom Mai 1787 bescheinigt Thomas Jefferson den Weinen den Rang eines erstklassigen Sauternes.
    Als ihr Sohn Antoine Marie Henry Amédée de Lur-Saluces (1786 – 1823) im Jahr 1807 Marie Geneviève Françoise Joséphine de Filhot heiratete, brachte diese die Weingüter Château Filhot und Château Coutet in die Ehe ein. Im Jahr 1826 ließ Françoise-Josèphe einen Fasskeller anlegen und konzentrierte die Aktivitäten des Guts auf den Weinbau. Nach ihrem Tod im Jahr 1851 übernahm ihr Enkel Romain Bertrand de Lur-Saluces die Geschicke von Château d’Yquem.

    Der „Jefferson-Wein“

    Wann die Produktion der Süßweine begann, ist unklar. Eine Zeit lang wurde unwidersprochen behauptet, dass Thomas Jefferson bereits Ende des 18. Jahrhunderts Weine von Château d'Yquem gekauft habe. 1787 habe er 250 Flaschen des hervorragenden Jahrgangs 1784 bestellt. Weinsammler Hardy Rodenstock hatte 1985 die Geschichte verbreitet, ihm sei in Paris eine nie genau benannte Anzahl von Flaschen dieses Jahrgangs angeboten worden, die wegen des eingravierten „Th.J.“ Jeffersons Besitz zuzurechnen seien, der 1785 bis 1789 Botschafter in Paris gewesen war. Die Verkostung einer dieser Flaschen und die einer Flasche aus dem Jahr 1747 habe ergeben, dass es sich bereits um einen Süßwein handelt.
    Schon im selben Jahr hatte unter anderem die Thomas Jefferson Memorial Foundation zwar Zweifel an dieser Geschichte angemeldet, blieb jedoch ungehört, war die Geschichte doch für Weinfreunde und -produzenten zu schön. 1991 wies ein Labor im Auftrag des Weinsammlers Hans-Peter Frericks nach, dass der Wein in einer dieser „Jefferson“-Flaschen aus der Zeit nach den ersten Atomtests – also nach dem 16. Juli 1945 – stammen musste. Der daraufhin von Frericks eingeleitete Rechtsstreit gegen Rodenstock endete aber in einem Vergleich, über dessen Details Vertraulichkeit vereinbart wurde.
    Ein anderer Weinsammler, William Koch, der Inhaber der Osbow Group, gab ebenfalls Gutachten in Auftrag, um seine 1988 für eine halbe Million Dollar erstandenen vier Flaschen untersuchen zu lassen. Der schwerwiegendste Befund betrifft die Gravuren, die den Gutachtern zufolge von einem modernen elektrischen Bohrer, wie er in Zahnarztpraxen Verwendung findet, stammen. Koch zog am 31. August 2006 vor Gericht, dazu streiten sich die Parteien gerne und oft in einschlägigen Wein- und Gourmetmagazinen, in denen Rodenstock hauptsächlich dagegen hält, Koch habe diesen Wein gar nicht bei ihm gekauft.

     
     
    Mehr berühmte Weingüter finden Sie hier:http://www.weinfunatiker.net/berühmte-weingüter/
     
     
     






     

    Sonntag, 24. November 2013

    Ein neuer Begriff macht in der Weinszene die Runde: Orange-Weine

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    Die Gegensätze: „Enormer Druck. Experiment gelungen. Schnell zuschlagen.“ vs „Missraten. Strapaziert. Flach.“ (© Igor Normann)
    ÖSTERREICH (Wien) - Ein neuer Begriff macht in der Weinszene die Runde. Er wird unterschiedlich interpretiert. Und es hat den Anschein, als ob manche Erzeuger meinen, sie könnten den Wein neu erfinden und neue Geschmacksdimensionen erreichen. Derartige Weine sind schon relativ weit verbreitet. Nach einem ersten „Orange Wine Festival“ in Österreich vor einem Jahr sind am 28. Oktober wieder in Wien beim zweiten derartigen Festival rund 50 Winzer mit etwa hundert Weinen aus Österreich, Slowenien, Kroatien und Italien dabei. Aus Österreich sind einige prominente Namen wie Loimer, Muster, Wimmer-Czerny, Preisinger und Strohmeier vertreten.
    Aber die Frage ist, ob deren Weine und die von anderen Erzeugern, die ein „zurück zur absoluten Natur“ predigen, überhaupt als Orange-Weine durchgehen. Grundsätzlich versteht man darunter Weißweine, die wie Rotwein ausgebaut werden, also auf der Maische verbleiben und nicht sofort oder nach einigen Stunden Standzeit abgepresst werden. Im weiteren Sinn gehören der Verzicht auf Reinzuchthefen, Zusatz von schwefeliger Säure und die Filtration sowie der Ausbau in Amphoren in diese Kategorie. Doch längst nicht alle sind sie hochfarbig. Vielfach schmecken sie ganz normal und haben auch nicht die Gerbstoff-Struktur, die eine Reihe der „neuen Weine“ vom klassischen Ausbau unterscheidbar macht. Ob sie besser sind? Für den, der gern auf Holz beißt, vielleicht. Denn lange Maischestandzeiten bei Weißweinen sorgen nun mal meist dafür, dass Bitterstoffe in den Wein übergehen. Ein paar oberschlaue Sommeliers, die kürzlich bei einer Veranstaltung des Weinhändlers Linke in München dabei waren, schwärmten von neuen Stilistiken und Perspektiven, für die man Gäste begeistern könne. Die Weine, die sich bei der Probe in den Gläsern befanden, waren indes alles andere als bezaubernd und vermittelten keinerlei Trinkspaß. Der Hinweis, man müsse sie halt ein paar Tage vorher öffnen, zog nicht so recht.
    Probiert wurden zwei Nosiola aus dem Trentino, ausgebaut in Amphoren mit mehrmonatiger Standzeit auf der Schale. Die Weine wirkten streng, strapaziert und säurebetont. Statt der „anderen Welt“, die die Winzerin hier erkannte, kam Sehnsucht nach einem klassischen Nosiola auf. Eine weiße Cuvée aus der Südsteiermark, die in Internet-Foren bejubelt wird, ließ im Aroma an die erste Begegnung mit solchen Gewächsen erinnern. „Unsauberer Putzlappen“ wurde damals notiert und jetzt mit der kritischen Nase erneut festgestellt, dass die Hygiene im Keller bei diesem Betrieb wohl nicht ganz weit oben steht. Besser wurde es mit einem Weißwein aus dem Friaul, der aber nur gut sechs Wochen auf der Maische stand und dann zwei Jahre im großen Holzfass reifte. Mit etwas weniger Alkohol wäre der Wein sogar als gut zu bezeichnen, ebenso wie eine weststeirische Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay, die deshalb als Orange-Wein eingestuft wurde, weil hier kein zugesetzter Schwefel im Spiel war (dafür einige Milligramm aus der Natur, die durchaus stützend wirken können).
    Sicher nicht als Orange-Weine gelten die Grauburgunder, die länger auf der Maische stehen und aufgrund ihrer rötlichen Beerenhaut dabei roséfarben werden. In Baden und Württemberg wird so etwas gelegentlich gemacht; dem vorprogrammierten Ärger mit der Weinprüfung wird durch die Deklaration als „Deutscher Wein“ (der frühere Tafelwein) ausgewichen. Der Vin Jaune aus dem französischen Jura, der viel Tradition hat, steht nicht in Gefahr, von den „orangen Wein-Revolution“ erfasst zu werden, obwohl der Wein von der weißen Sorte Savagnin hochfarbig ist, über sechs Jahre in einem Barriquefass liegen muss und im eigenwilligen Geschmack an Sherry erinnert.
    Eine immer wichtigere Rolle in diesem Konzert spielen offenbar die Amphoren, die mal im Keller stehen oder auch – wie es in Georgien seit Jahrtausenden üblich ist – in die Erde vergraben sind. Grundsätzlich ist es nicht so, dass Wein aus Amphoren anders schmecken muss als ein normaler Wein. Der erste Amphorenwein des Berichterstatters, getrunken im Dezember 2003 bei einem Weinbauern in der georgischen Region Kachetien, war hell, klar, kernig und erinnerte an einen soliden Silvaner aus Rheinhessen. Erst vor kurzem waren zwei 2011er aus den autochthonen georgischen Weißweinsorten Kisi und Mtsvane an der Reihe, die beide in den Amphoren (Qvevri) vergoren und dann in diesen Behältnissen sechs Monate gelagert wurde. Das Ergebnis: hochfarbig, kraftvoll, würzig, im Aroma etwas Dörrobst und Honig, eher sanft im Gerbstoff, aber sehr stabil im Anbruch über etliche Tage hinweg.
    Das Gegenstück ein paar Tage zuvor kam von einem namhaften Pfälzer Weingut. Die Cuvée von Gewürztraminer und Grauburgunder stand vier Monate in der ebenerdig abgestellten Amphore (aus Spanien) auf der Maische und wurde unfiltriert gefüllt. Ein phantasievoller Autor lobte in „Die Welt“: „Enormer Druck. Experiment gelungen. Schnell zuschlagen.“ Unsere Runde spuckte die ersten Schlucke wieder aus und kam einheitlich zur Feststellung: „Missraten. Strapaziert. Flach.“
    Schlau sind die Vertreter der orangen Richtung, weil sie Winzer, die schon immer Weine nach alter Väter Sitte erzeugen, mit ins Boot holen. Ein typisches Beispiel dafür ist der ehemalige Maschinenbau-Ingenieur Mladen Roxanich in Istrien (Kroatien), der 2005 seinen ersten Wein machte, bei seinen hochfarbigen Weißen Maischestandzeiten von acht bis 100 Tagen praktiziert und sie anschließend noch mindestens drei Jahre im großen Holzfass ausbaut. Er gilt in der Branche inzwischen als Orange-Winzer – obwohl er eigentlich nur Wein nach seinen Möglichkeiten im Keller macht und es hier fertig bringt, viel Spannung und Komplexität zu erzeugen. Vielleicht kann er mit seiner Qualität als Vorbild für die hochfarbige Szene dienen. Nicht wenige aus dieser Runde betreiben mit ihrer Richtung eher Marketing und scheinen darauf zu vertrauen, dass viele Genießer geschmacklich nicht mündig sind. (r.knoll)
    Quelle: Yoopress
    Egal ob Sie Wein für sich oder eine Geschenkidee suchen, hier werden Sie fündig

    Samstag, 23. November 2013

    Cloudy Bay Sauvignon Blanc 2013 - Der Kultwein aus Neuseeland

    Cloudy Bay avancierte innerhalb kürzester Zeit zum "Inbegriff des Neue-Welt-Sauvignons".



    Wer Neuseelands Sauvignon Blanc einfach nicht widerstehen kann, dem bereiten wir hier die größte Freude. Aber auch allen anderen Weinfreunden sei gesagt, dass dieser Wein jedem Zweifler die Argumente nehmen wird. Das von Zitrus, Limette, Mandarine und Fenchel geprägte Parfum des hellen Getränks, das noch von kräutrigen Anklängen verfeinert wird, steigt nicht nur in die Nase sondern auch zu Kopf. Schon wird man gefangen in der Schönheit des Wein-Moments. Am Gaumen frisch, gehaltvoll, exotisch und würzig, mit Mango und Zitronenzesten, die von blumiger Mineralität an der Hand genommen und bis in den lange nachhallenden, trinkanimierenden Abgang geführt werden. Neuseelands Ikone und Vorzeigewein beweist sich als fabelhafter Sauvignon, der einem lange im Gedächtnis bleiben wird.



    Die Traubenernte in den frühesten Morgenstunden geht direkt ins Keltern über. Ab dem 29. April und bis zum 15. März wurde gelesen. 48 bis 72 Stunden nach dem Keltern gelangt der Saft mit Hefe versetzt in Stahl. Die gekühlte Gärung in Edelstahltanks führt zum vollen Erhalt der typischen Fruchtaromen der Rebsorte. Dazu werden sowohl Fein- als auch Wildhefen verwendet. Der abgefüllte Wein ist eine Assemblage aus bis zu 60 verschiedenen Sauvignon Blanc-Weinen, von denen jeder über einen klaren Ausdruck seiner Herkunft verfügt.


    Das Weingut

    1985 führte der Pioniergeist den Gründer David Hohnen und den Weinproduzenten Kevin Judd nach Marlborough, wo sie einen aromatischen, kräftigen Sauvignon Blanc herstellten. Cloudy Bay war eines der ersten fünf Weingüter in Marlborough und erlangte innerhalb kurzer Zeit Weltruf als anerkannter Erzeuger von neuseeländischem Sauvignon Blanc. Diese Position bauten sie sich mit einer exzellenten Produktpalette weiter aus, zu der auch Chardonnay, Pinot Noir, Riesling und Gewürztraminer gehören.

    Hier können Sie den Wein für 21,95 € bestellen

    Mehr Sauvignon Blancs aus Neuseeland finden Sie hier

    Hier gibt es noch den 2012
     



    Dieter's Weinfunatiker Magazin

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    Beim Wein ist es wie bei vielen schönen Dingen im Leben: Je mehr man darüber weiß und je mehr Erfahrung man damit hat, desto mehr Spaß machen sie.

    Aus dem Inhalt der aktuellen Ausgabe:
     
    Portrait der neuen deutschen Weinkönigin Nadine Poss
    Die schönsten Plätze um ein Glas zu trinken
    Der andere Guardiola: Chardonnay Guardiola, Sizilien
    Was ist ein Chablis ?
    Champagner, Sekt, Prosecco -wo ist der Unterschied ?
    uvm

    Donnerstag, 21. November 2013

    Weinbetrüger will sich in Schuldunfähigkeit retten

    Quelle: NYT
    Icon EN
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    Rudy Kurniawan (© Corie Brown – Zester Daily)
    USA (New York) - Der Fall Rudy Kurniawan, dem man Weinbetrug in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro nachweisen will, sollte eigentlich am 9. September vor Gericht verhandelt werden. Als Zeugen der Anklage waren Laurent Ponsot von der Domaine Ponsot in Burgund, ein Vertreter der Domaine de la Romanée Conti sowie Christophe Roumier von Domaine Georges Roumier vorgesehen, die per Video zugeschaltet werden sollten. Doch nun haben die Anwälte von Kurniawan ein psychiatrisches Gutachten über ihren Mandanten beantragt.
    Berichte der New Yorker Presse spekulieren dahingehend, dass die Anwälte versuchen, Rudy Kurniawan ganz oder auch nur zum Teil für "unzurechnungsfähig" erklären zu lassen. Eine zweite Vermutung geht dahin, Verwirrung zu stiften und den Prozess zu verzögern. Kurniawans Anwälte werden in den Medien zitiert: "...wir haben gebeten, ihn untersuchen zu lassen." Welchen genauen Auftrag der Psychiater hat, war den Anwälten nicht zu entlocken und wohl auch nicht seitens des Gerichts zu erfahren. "Wir wollen, dass die Untersuchung so schnell wie möglich ausgeführt wird - keinesfalls wollen wir den Prozess verzögern", werden die Anwälte weiter zitiert.
    Für Kurniawan wurde bei der Anklageerhebung im Mai dieses Jahres eine Kaution für 18 Monate hinterlegt. In diesem Zeitfenster wird sich wohl das Procedere bewegen. Die Anklage gegen Kurniawan wegen Weinfälschung im großen Stil schickte damals Schockwellen in die Weinwelt. Der aufgrund seiner profunden Kenntnisse über die Domaine de la Romanée Conti (DRC) als "Dr. Conti" bekannte Rudi Kurniawan soll gefälschtem Wein für hohe Summen verkauft und zudem via Mail und Internet betrügerisch gewirkt haben. Nach wie vor sind Laurent Ponsot, Christophe Roumier und ein Vertreter der DRC als Zeugen am Prozess beteiligt.
    Rudy Kurniawan (geboren 1976 in Jakarta, Mutter Indonesierin, Vater Chinese) war nach der Jahrtausendwende ein prominenter Wein Sammler. 2007 machte er Schlagzeilen als Besitzer des wohl größten Weinkellers der Welt. Im gleichen Jahr wurden seine 1982er Magnums von Château Le Pin, die er zur Auktion bei Christie´s angestellt hatte, als Fälschungen erkannt. Christie´s nahm das Los sofort aus der Liste. Parallel fiel David Molyneux-Berry, ehemaliger Leiter der Weinabteilung bei Sotheby 's, auf, dass Château Latour in 1947 nur fünf Magnums gefüllt hatte - Kurniawan hatte aber im Jahr 2006 weit mehr Magnums dieses Jahres in den Verkauf gebracht. (red.yoopress)
     
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    Mittwoch, 20. November 2013

    VDP-Chefin wird Winzerin

    Eva Raps, seit 1997 Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), darf sich demnächst als „Jungwinzerin“ bezeichnen. Denn sie hat gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem Schweizer Käsespezialisten Urban Kaufmann aus Andwil (Kanton St. Gallen), das Weingut Hans Lang in Hattenheim erworben. Kaufmann (40) übernahm bereits am 1. November offiziell die Nachfolge des bald 65-jährigen Lang, der es mit seiner Frau Gabriele dann etwas ruhiger angehen lassen will.
    „Es ging alles sehr schnell“, erzählte Raps. „Das erste Gespräch gab es im Frühjahr 2013.“ Sie wird ihre Tätigkeit beim VDP in nächster Zeit reduzieren und ist glücklich, dass sie schon eine Nachfolgerin gefunden hat. Der Übergang wird reibungslos sein. Denn die Neue ist die Alte: Hilke Nagel, die vor Raps schon mal die VDP-Geschäfte führte und sich dann wegen der Familie auf den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zurückzog, ehe sie diesen auch vor rund einem Jahr aufgab, wird ihr Comeback beim VDP feiern.
    Dass Lang, der optisch nicht an ein Rentenalter denken lässt, seinen 20-Hektar-Betrieb verkauft hat, liegt an der fehlenden Nachfolge. Tochter Stefanie wählte eine andere Berufslaufbahn und zeigte kein Interesse an einer Weiterführung des solide strukturierten Weingutes, das unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit Discounter Aldi von sich reden machte. Seit einigen Jahren liefert Lang einen Riesling Classic in stattlicher fünfstelliger Auflage an Aldi Süd. Der Wein steht in der Regel für 7,99 Euro im Regal. Proteste aus der Branche wehrte Lang mit dem Argument ab, dass es sich auch für ihn um ein gutes Geschäft handle und der Abnehmer ein flotter Zahler sei, der sich an Abmachungen halte. In der Tat hat ein Winzer im Tagesgeschäft lang daran zu knabbern, eine solche Weinmenge an Privatkunden oder Fachhändler zu vermarkten.
    Der Kontrakt für das nächste Jahr sei bereits unterschrieben, berichtete Eva Raps, die künftig im Weingut für Verkauf und Verwaltung zuständig sein wird. Lang selbst wird noch die nächsten drei Jahre für den Keller und den Weinausbau aktiv sein. Das ist auch Voraussetzung für einen Verbleib des Weingutes im VDP. Normalerweise erlischt bei einem Verkauf zunächst einmal die Mitgliedschaft (so musste Schloss Reinhartshausen nach dem Verkauf an die Brüder Lergenmüller ausscheiden, YOOPRESS berichtete: "Pfälzer Familie Lergenmüller übernimmt Schloss Reinhartshausen im Rheingau").
    „Aber wir haben uns satzungsgemäß verhalten, den Betriebsübergang vorher vom Bundesvorstand genehmigen lassen und uns mit der Auflage einverstanden erklärt, dass ich vorläufig verantwortlich für die Weine bleibe“, erzählte Hans Lang. „Nach drei Jahren erfolgt eine Überprüfung nach den VDP-Richtlinien.“ Bis dahin kann sich Weinfan Kaufmann (dessen Vater bereits Winzerbedarf verkaufte) in Theorie und Praxis des Weinmachens einarbeiten.
    Dein-eigener-wein.de - Die Geschenkidee zu jedem Anlass
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    Am 1. November 2013 siedelte Urban Kaufmann aus der Schweiz in den Rheingau um und trat die Nachfolge an. (© WG H. Lang)
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    Hans Lang (neben seiner Ehefrau Gabriele) wird dem Nachfolger unterstützend und beratend zur Seite stehen. (© WG H. Lang)
    Entscheidend war die „Chemie“ zwischen Verkäufer und Käufer. „Mit Hans und Gabi funktioniert es zwischenmenschlich gut“, verrät Kaufmann, der vorher eine Reihe von Weingütern im Fokus hatte. Interesse an einer Übernahme gab es schon längere Zeit. Für seine Mastschweinzucht und die Käserei, die zwei Millionen Liter für Appenzeller verarbeitete, hat er schon einen Nachfolger gefunden. Hilfestellung bei der Suche nach einem Weingut gab ihm das Mainzer Beratungsunternehmen „Wine-Land“, das sich darauf spezialisiert hat, zwischen verkaufswilligen Winzern und Interessenten zu vermitteln. Sprecher Valentin Brodbecker meint: „Es ist ein echter Bedarf da, weil es immer öfter vorkommt, dass willige Nachfolger fehlen.“ (r.knoll)
    Quelle: Yoopress
     
     
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    Dienstag, 19. November 2013

    Ein gutes Glas Wein und ein gutes Buch

    Die Ideale Kombination für kalte Winterabende
    Hier stellen wir Ihnen die besten Kombinationen vor

    Faustino I Tinto Gran Reserva 2001

    150 Jahre Tradition genießen werden Sie mit diesem traditionell hergestelltem Faustino Tinto I Gran Reserva mit seiner typischen Kirscharomatik - Es ist die wohl bekannteste Gran Reserva der DO Rioja!

    Im Glas präsentiert sich der Gran Reserva in einem dunklen Rubinrot. Beim Hineinriechen erkennen wir einen komplexen Duft nach eingelegten Früchten. Am Gaumen wirkt der Faustino I Gran Reserva trocken und konzentriert. Die Tannine sind sehr gut eingebunden und wirken daher sehr weich. Das Finale überzeugt mit guter Länge. Unsere Empfehlung zum Wild!

    Um das Jahr 1860 begann die Familie Martinez im Gebiet Rioja Alavesa mit dem Anbau von Weinreben. Das bis heute familiengeführte Unternehmen verbindet die Tradition der überlieferten Weinbereitungsmethoden mit modernster Technik. So reifen in den Kellern in Oyon die Riojas wie eh und je in klassischen Eichenholzfässern, bevor sie abgefüllt werden.

    Faustino ist eine der wenigen Bodegas im Rioja, die einen wesentlichen Besitz eigener Weinberge hat, derzeit sind es 758 ha. Die Rioja Weine von Faustino sind weltbekannt und werden in die ganze Welt exportiert.


    Lesen Sie dazu: Gran Reserva: Ein Wein-Krimi

    Max hat genug von seinem Job als Modefotograf und reist nach La Rioja, in die Heimat seiner geliebten Rotweine. Im Weingut Faustino zeigt ihm die charmante Cristina den Betrieb, doch im Weinkeller stoßen die beiden auf eine Leiche. Max will die Polizei rufen, doch Cristina hält ihn davon ab: Der spanische Monarch wird zu einem Besuch erwartet, da können sie keinen Skandal gebrauchen. Max lässt sich überreden, die Leiche verschwinden zu lassen. Doch dann gibt es einen zweiten Toten …

     
    Weitere Kombinationen zum Thema Wein und Buch finden Sie hier:http://www.weinfunatiker.net/ein-gutes-glas-wein-und-ein-gutes-buch/
     
     

    Kostenloses Weinmagazin

    Dieter's Weinfunatiker Magazin jetzt hier kostenlos downloaden: http://www.weinfunatiker.net/dieter-s-weinfunatiker-magazin/
     
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    Montag, 18. November 2013

    Weine für einen gemütlichen Abend am Kamin

    Wenn es im Winter draußen knackig kalt ist und im Kamin ein Feuer lodert, ist die Zeit für einen kräftigen Rotwein gekommen. Aromatisch, vollmundig und samtig darf er sein, ein wenig Fruchtigkeit und feine Kräuternoten sind ebenfalls willkommen. Hier finden Sie einige Rotweine, die sich ideal als Begleiter für einen gemütlichen Abend am Kamin erweisen. Klassiker am Kamin sind dabei vor allem die großen Weine desBordeaux, aber auch schwere Italiener wie Barolo und andere
    Es muss natürlich nicht immer ein trockener Rotwein sein, auch ein Portwein, ein Cognac oder ein Weinbrand passt sehr gut zu einem ruhigen Abend vor dem Kamin. Die Bandbreite reicht dabei vom günstigen Einstiegswein bis hin zum edlen Tropfen.
     

    Barolo Malgra Marvenga Rotwein DOCG 2008


    Der Rotwein Barolo gilt als der König der italienischen Weine. Wenn dem so ist, dann ist dieser Malgra Barolo DOCG Marvenga der Kaiser unter den Königen. Denn der Barolo Marvenga wurde bei der Nebbiolo-Verkostung des ONAV (Organizzazione Nazionale Assaggiatori di Vino) als "Bester Barolo" der Jahrgänge 2006 und 2007 ausgezeichnet. Ganz "nebenbei" räumte er auch noch die Auszeichnung als "Bester Nebbiolo" ab.
    Dass dieser Malgra Barolo DOCG Marvenga so viele Auszeichnungen einheimst, kommt nicht von ungefähr. Denn er stammt von Weinmacher Giuliano Noé. Dieser Name klingt wie Musik in den Ohren von Liebhabern italienischer Weine, denn Noé wurde vom Gambero Rosso – dem führenden Weinmagazin Italiens – als "Winemaker of the Year 2005" geadelt.
    Lassen Sie sich von der seidigen Struktur und dem weitem, intensiven Aroma dieses Rotweins verzaubern. Getragen von einem ausgewogenen Körper entfaltet dieser Barolo am Gaumen zarte Noten von Brombeere und verschiedenen Gewürzen sowie Anklänge an Veilchen und Rosen.
    Auszeichnungen
    Bester Barolo 2006 ONAV
    Bester Nebbiolo 2007 ONAV
    Hier können Sie den Wein für 16,99 € bestellen

    Ribet Red Vin de Pays d'Oc, Languedoc, Arrogant Frog 2012

    Weinflasche Ribet Red Vin de Pays d'Oc, Languedoc, Arrogant Frog
    Das Weingut: Jean Claude Mas nimmt mit dem Namen seines Weinguts "Arrogant Frog" seine eigene Nation auf die Schippe. Wer sagt denn eigentlich, dass Franzosen keinen Humor haben? Jean Claude führt diese Annahme ad absurdum. Er greift Vorurteile auf, die besagen, dass Franzosen hochnäsig und arrogant seien. Außerdem bezieht er den Spitznamen den Franzosen "Frösche" mit ein. So ist also der Name für das Weingut Arrogant Frog im Languedoc entstanden.
    charakteristisch für die Weine aus der sonnenverwöhnten Weinbauregion Languedoc im Süden Frankreichs ist ihre Fruchtigkeit.


    Der Wein: Der Ribet Pink ist ein Rotwein vom Weingut Arrogant Frog aus dem französischen Weinbaugebiet Languedoc. Es handelt sich um eine Cuvee aus Cabernet Sauvignon und Merlot, wobei der Cabernet dominiert. Im Glas zeigt sich dieser Rotwein in einer intensiv roten Farbe. Das Bukett ist von komplexen Aromen, die an dunkle Beeren, Mokka und ein wenig Marmelade erinnern, bestimmt. Am Gaumen tritt eine schöne Vanillenote hinzu, die Tannine sind gut eingebunden und der Abgang lang und geschmeidig.
    Ein eleganter und würziger Rotwein, der zu vielen Gelegenheiten passt.
    Hier können Sie den Wein direkt online für 5,80 € bestellen:
    Weine zum Genießen
     

    Faustino I Tinto Gran Reserva

    150 Jahre Tradition genießen werden Sie mit diesem traditionell hergestelltem Faustino Tinto I Gran Reserva mit seiner typischen Kirscharomatik - Es ist die wohl bekannteste Gran Reserva der DO Rioja!

    Im Glas präsentiert sich der Gran Reserva in einem dunklen Rubinrot. Beim Hineinriechen erkennen wir einen komplexen Duft nach eingelegten Früchten. Am Gaumen wirkt der Faustino I Gran Reserva trocken und konzentriert. Die Tannine sind sehr gut eingebunden und wirken daher sehr weich. Das Finale überzeugt mit guter Länge. Unsere Empfehlung zum Wild!

    Um das Jahr 1860 begann die Familie Martinez im Gebiet Rioja Alavesa mit dem Anbau von Weinreben. Das bis heute familiengeführte Unternehmen verbindet die Tradition der überlieferten Weinbereitungsmethoden mit modernster Technik. So reifen in den Kellern in Oyon die Riojas wie eh und je in klassischen Eichenholzfässern, bevor sie abgefüllt werden.

    Faustino ist eine der wenigen Bodegas im Rioja, die einen wesentlichen Besitz eigener Weinberge hat, derzeit sind es 758 ha. Die Rioja Weine von Faustino sind weltbekannt und werden in die ganze Welt exportiert.
    Hier können Sie den Wein für 16,95 € bestellen

    Zu einem guten Glas Wein gehört auch ein gutes Buch

    Unsere Buchempfehlung

    Gran Reserva


    Ein Wein-Krimi


    von Carsten Sebastian Henn

     
    Max hat genug von seinem Job als Modefotograf und reist nach La Rioja, in die Heimat seiner geliebten Rotweine. Im Weingut Faustino zeigt ihm die charmante Cristina den Betrieb, doch im Weinkeller stoßen die beiden auf eine Leiche. Max will die Polizei rufen, doch Cristina hält ihn davon ab: Der spanische Monarch wird zu einem Besuch erwartet, da können sie keinen Skandal gebrauchen. Max lässt sich überreden, die Leiche verschwinden zu lassen. Doch dann gibt es einen zweiten Toten …

    Pressestimmen:
    "Ein Krimi, den man wahrlich mit Genuss lesen kann.", Hellweger Anzeiger, 12.01.2013
     
    Hier können Sie das Buch für 12,99 € bestellen
     Hier gibt es die komplette Liste der Weine: http://www.weinfunatiker.net/weine-für-gemütliche-abende-am-kamin/


    Dieter's Weinfunatiker Magazin

    Sie interessieren sich für Wein und möchten gerne mehr darüber erfahren?

    Dann laden Sie sich hier das kostenlose Weinfunatiker Magazin herunter
    http://www.weinfunatiker.net/dieter-s-weinfunatiker-magazin/
     
     

    Freitag, 15. November 2013

    Weingut Klumpp ist Aufsteiger des Jahres

    Am 13. November ist der neue "Eichelmann" für 2014 erschienen. Im Mainzer Hofgut Laubenheimer Höhe wurden das Buch, die vier Weingüter sowie der Weinklassiker des Jahres vorgestellt. In dem Standardwerk für deutsche Weine werden 940 deutsche Weingüter und 8.850 Weine vorgestellt.

    Der Autor Gerhard Eichelmann und sein Team zeichneten die Weingüter aus, die ihnen besonders aufgefallen sind.
    Die beste Weißweinkollektion des Jahres hat demnach das Weingut Keller aus Flörsheim-Dalsheim in Rheinhessen. „Großer Riesling muss anspruchsvoll sein, darf anstrengend sein, Gutsweine dürfen Spaß machen: Klaus-Peter Keller hat verinnerlicht, worauf es ankommt.“, erklärte Eichelmann in seiner Laudatio. Das Weingut Keller erhält nach 2006 zum zweiten Mal diese Auszeichnung.
    Die beste Rotweinkollektion des Jahres hat für Gerhard Eichelmann das Weingut Friedrich Becker aus Schweigen in der Pfalz. „Die Spätburgunder-Riege ist einmal mehr beeindruckend, vom „B“ bis zum „Heydenreich“ zeigen alle Weine reintönige Frucht, Struktur und Kräuterwürze. „Großes Kino!“ lautet das Fazit von Gerhard Eichelmann.
    Die Auszeichnung für die beste edelsüße Kollektion des Jahres geht in diesem Jahr an Oliver Haag und sein Weingut Fritz Haag in Brauneberg an der Mosel. „Faszination Mosel-Riesling“, resümiert Eichelmann in seiner Laudatio, „alle Weine besitzen Frische und Frucht, Eleganz und Finesse, Reintönigkeit und Komplexität“.
    Aufsteiger des Jahres ist das Weingut Klumpp aus Bruchsal im Kraichgau (Baden). „Es geht stetig voran“, attestierte Gerhard Eichelmann dem biologisch arbeitenden Betrieb. „Familie Klumpp hat alles im Griff, davon zeugen fruchtbetonte, zupackende Gutsweine und reintönige, kraftvolle Lagenweine mit Substanz und Struktur“. (Das Bild zeigt die Preisträger des Jahres mit dem Autor des Buches.)
    Neben den vier Weingütern des Jahres präsentierte Gerhard Eichelmann einenWeinklassiker, der damit in die „Mondo-Klassiker-Bibliothek“ aufgenommen wird. Als deutsche Grand Crus bezeichnet Eichelmann diese Weine. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die Lage Doosberg in Oestrich mit dem Riesling Doosberg von Peter Jakob Kühn und den Riesling „Milestone“ Doosberg von Peter Querbach. Beide Winzer sind in Oestrich-Winkel zuhause.
    Für den Weinführer "Eichelmann 2014" (992 Seiten, 29,95 €) wurden über 13.000 Weine von mehr als 1.300 Betrieben verkostet.
    www.mondo-heidelberg.de






    Dienstag, 12. November 2013

    Warum man lernen kann, Wein zu mögen

    Für einige Menschen ist ein Glas Wein ein großer Genuss, andere können dem Getränk nicht viel abgewinnen. Das kann sich ändern. Zwar ist der Geschmackssinn hauptsächlich genetisch veranlagt, doch kann jeder lernen, eine gute Flasche Wein zu mögen. Gary Beauchamp ist Direktor des amerikanischen Monell Chemical Senses Center, das Gerüche und Geschmäcker und deren Auswirkungen auf die Gesundheit erforscht. Er erklärt, was sich seiner Meinung nach beim Weintrinken im Kopf abspielt.
    Wenn wir über Geschmack reden, sagt Beauchamp, spielen drei Faktoren eine Rolle. Die ersten beiden sind die bekanntesten: Die Zunge und der Gaumen erkennen die primären Geschmackskategorien süß, salzig, sauer, bitter und umami. Kleine Rezeptoren in der Nase fangen außerdem Moleküle ein, die in der Luft schweben. Zum Beispiel können „Gerüche und Geschmäcker mit verschiedenen Rezeptoren interagieren und im Gehirn zusammenlaufen, das dadurch dann einen Pfirsich erkennt", sagt er.
     
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    Getty Images/Flickr RF
    Beim Geschmack von Wein spielen drei Faktoren eine Rolle.
    Beim Weintrinken ist ein dritter Faktor ebenso wichtig: eine Reizung in Mund, Hals und Nase, die einige Menschen mögen und andere nicht. „Wir haben dafür kein gutes Wort, aber es ist das Schmerzgefühl, wenn man etwas Scharfes oder Vergorenes zu sich nimmt – dieses kleine Stechen", sagt Beauchamp.
    „Wenn man Menschen in den USA einen Löffel voll extra natives Olivenöl gibt, mögen die meisten dieses brennende Gefühl nicht", sagt Beauchamp, der dieses Phänomen bereits genauer erforscht hat. „Gibt man dieses Öl jedoch Menschen aus dem Mittelmeerraum, ist dieses Gefühl für sie ein Zeichen für ein besonders gutes Produkt." Die Menschen hätten gelernt, diesen leichten Schmerz zu genießen, glauben Wissenschaftler. Wie das passiert, wisse man allerdings noch nicht, sagt Beauchamp.

    Lesen Sie hier den kompletten Artikel: http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303902404579151480627430464.html

     
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    Sonntag, 10. November 2013

    Wein zur Martinsgans

     Es ist Martini und. jedes Jahr stellen sich Tausende die gleiche Frage: welchen Wien soll man dazu trinken?

    Wenn die Gans echt fett ist, die Sauce schwer und die Beilagen den Zustand pappsatt mehr als sicherstellen,. dann  einen Wein aus Übersee, aus der so genannten Neuen Welt. Einen schweren Cabernet von Hess wie ihn auch Herr Parker mag. Oder einen Zinfandel. Oder auch einen Malbec aus Mendoza. Fett zu fett, hervorragend.

    2006er Bodega Lurton Piedra Negra La Martina Malbec


    In der Hochebene Mendozas, dem Valle de Uco, gibt es bis zu 300 Sonnentage und Temperaturschwankungen von bis zu 30 °C zwischen Tag und Nacht. In rund 1000 Metern über dem Meeresspiegel finden wir hier Böden die von Vulkansand, Schotter und Kieselsteinen geprägt sind. Die Finca Chacayes sitzt in Vista Flores und verfügt über einen erdbebenresistenten Gär- und Reifekeller. Der Piedra Negra "La Martina" wurde reinsortig aus Malbec erzeugt. Die Trauben wurden von Hand gelesen und in kleinen Kisten in die Kellerei gebracht. Ausgebaut wurde der Wein für rund 18 Monate in einjährigen Barriques aus französischer Eiche. Der Wein zeigt eine konzentrierte 
    Nase
     mit Aromen von Cassis, Brombeeren, Pflaumen, Kirschen, Kaffee, Zeder, Vanille, Schokolade, Muskat, Pfeffer, Nelken, Wachholder, Tabak und Veilchen. Am Gaumen komplex, fleischig, saftig, samtig, dichte Frucht, konzentrierte Eleganz, mineralisch, feinwürzig, druckvoll, feiner Schmelz und ein sehr langer Nachall. 90+ Punkte von Robert Parker (eRobertParker.com #184).

    Hier können Sie den Wein bestellen

    Bücher zum Paaren von Essen und Wein kann man an einer Hand abzählen! Wenn man als Kriterium dann noch den Inhalt - ein ja nicht ganz unwesentlicher Teil - heranzieht, dann bleibt eigentlich nur mehr 

    Wein und Speisen 

    von Christina Fischer

     über. Dieses Buch ist übrigens das Einzige, das ich für diese Art von Weinbuch empfehlen kann.

    Wein und Speisen




    Donnerstag, 7. November 2013

    Wein des Monats: Manderschied Macrimus totalis Spätburgunder 2009


    56% Rabatt Spätburgunder aus der Pfalz

    Überzeugender Spätburgunder-Rotwein!
    In den Rang der 800 besten Winzer nahm ihn 2010 das Magazin Feinschmecker auf. Das kann sich sehen lassen! Dabei ist die Geschichte dieses Winzers noch ganz jung.
    Magazin Feinschmecker
    Martin Manderschied ist ein junger, sehr bodenständiger Winzer aus Kapellen-Drusweiler in der Nähe von Karlsruhe. Im Jahr 2002 übernahm er das Pfälzer Traditions-Weingut seines Vaters und hat seitdem vieles neu erdacht und gemacht.
    Seine ersten eigenen Weine sorgten auf Anhieb für viel Aufmerksamkeit. So darf der eher bescheidene junge Winzer sich heute mit 2 Sternen in Eichelmanns Weinführer schmücken und erhielt die Silberne Kammerpreismünze des Landes Rheinland Pfalz. Empfehlungen von Wein Gourmet und Weinwelt ließen ebenso nicht lange auf sich warten.
    Von Anfang an hat sich Martin Manderschied über den vergleichsweise schlechten Ruf des deutschen Rotweins in der Welt geärgert und sich vorgenommen, einen deutschen Rotwein zu keltern, der die Weinfans endlich einmal überzeugt und vielleicht sogar verzaubert.
    Martin Manderschied
    Wir haben seinen Macrimus totalis verkostet und waren in der Tat hingerissen, was er da aus dem Zylinder gezogen hatte. Überzeugend vor allem mit seiner eleganten Frucht, der guten Struktur und den vollfruchtigen Aromen. In der Nase feine Erinnerungen an Himbeeren und Erdbeeren mit einem feinen Hauch duftender Rosenblütenblätter. Am Gaumen gibt sich der feine Spätburgunder überaus harmonisch, mit schöner Struktur und einem faszinierend fruchtigen Abgang. Ein sanfter Verführer, der Ihren Gästen mit Sicherheit ein Lächeln auf's Gesicht zaubern wird.
    Für alle Liebhaber von gutem Spätburgunder ein Muss!
    Auszeichnungen
    2 Sterne Eichelmanns Weinführer
    Die besten Weingüter in Deutschland 2010
    Magazin Der Feinschmecker

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    Mittwoch, 6. November 2013

    Chiles Reben erfrieren


    Icon EN
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    Rebflächen im Rapel, Chile (© Vina Concha y Toro)
    CHILE (Santiago de Chile) - Chiles Ministerium für Landwirtschaft hat den Ausnahmezustand ausgerufen, nachdem sich der schlimmste Frost seit Jahrzehnten über große Teile des Landes ausdehnt. Betroffen sind Weinberge wie gleichermaßen auch Obstplantagen. Noch sind die Schäden nicht erfasst - fest steht aber, dass das Land seit 80 Jahren nicht mehr so einen starken Frost erlebt hat.
    Am stärksten betroffen ist eine weite Schneise in Zentral-Chile, die sich von der Region Bío-Bío (Chiles größtes Weingebiet) bis in die nördliche Region um die Stadt Coquimbo erstreckt. Die Regierung hat Hilfsmaßnahmen angekündigt, aber bevor sie aktiv wird, soll erst eine offizielle Schadensmeldung abgewartet werden. Dies beruhigt die Erzeuger aber keineswegs.
    "Wir und unsere Kollegen sind bereits aktiv und erfassen selbst die Schäden", sagt Isabel Álvarez, Sprecherin von Chiles größtem Weingut Concha y Toro. "Entgegen einiger unserer Kollegen, die weit kleinere Flächen bewirtschaften, ist Concha y Toro in einer besseren Lage. Unsere Rebflächen sind auf sieben Täler verteilt und nicht überall hatten wir extremen Frost. Außerdem hoffen wir auf eine zweite Chance des Austriebs im späten Oktober und November."
    Hier auf der Südhalbkugel beginnen die Reben Ihre Blühte und Austrieb gegen Ende September Anfang Oktober. Wegen der dann oft noch kühlen Nächte versuchen die Winzer ihre Rebanlagen mit Windmaschinen zu schützen. Dies sind an bis zu 10 Meter hohen Ständern befestige Rotoren, die bei Einfall von frostigen Lüften die kühlen Luftströmungen mit wärmeren vermischen.
    Chiles Weinindustrie ist alarmiert. "Erzeuger, die stark betroffen sind und keine Rücklagen gebildet haben, werden ein schwere Zeit durchmachen", sagt Isabel Álvarez. In den letzten Jahren exportierte Chile Weine im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar (rund 1,3 Milliarden Euro). "Dieses Volumen werden wir mit dem kommenden Jahrgang keineswegs erreichen", meint Isabel Álvarez. (red.yoopress)
     

    Dienstag, 5. November 2013

    Wird 2013 in Bor­deaux ein Kata­stro­phen­jahr ?

    “Water”-loo für Bordeaux 2013: viel Wasser, wenig reifes Tannin


    Wenn nicht noch ein Wun­der pas­siert, wird 2013 in Bor­deaux ein Kata­stro­phen­jahr: Kälte, Regen und Fäule, die sich rapide aus­brei­tet. Das Wort „Not­lese“ macht die Runde. Der Direk­tor eines Pre­mier Cru soll in ver­trau­li­cher Runde vom „schlech­tes­ten Jahr mei­ner Kar­riere“ gespro­chen haben.
    Kein gutes Weinjahr in Bordeaux
    Kein gutes Wein­jahr in Bordeaux
    Noch Mitte Sep­tem­ber war man in Bor­deaux sicher, dass man am 10. Okto­ber mit der Lese der roten Trau­ben begin­nen könne, berich­tet die Tages­zei­tung Sud Ouest in ihrer Aus­gabe vom 4. Okto­ber: „Doch seit­dem haben die sich ver­schlech­tern­den Wet­ter­be­din­gun­gen alle Vor­her­sa­gen über den Hau­fen gewor­fen, die Not­lese hat begonnen.“
    Zum Bei­spiel auf Châ­teau Rauzan-Ségla. 160 Ern­te­hel­fer sind der­zeit im Ein­satz, um zu ret­ten, was noch zu ret­ten ist. Regen und Sturm haben am Wochen­ende das linke und das rechte Ufer der Gironde heim­ge­sucht. Die Nass­fäule brei­tet sich rasant aus, vor allem bei den Merlot-Trauben. John Kolassa, der Direk­tor die­ses renom­mier­ten Deu­xième Grand Cru Classé aus Mar­gaux, das zu den weni­gen Châ­teaux gehört, die ihre Lesehel­fer wäh­rend der Lese ver­kös­ti­gen, wird mit dem bit­te­ren Aus­spruch zitiert: „Wenn man fau­les Gemüse für eine Suppe ver­wen­det, schmeckt sie nicht. Ähnlich ist es mit den Trau­ben und dem Wein.“

    Mar­quis de Terme: „Kom­pli­zier­ter Jahrgang“

    Auch auf Mar­quis de Terme, einem viert­klas­si­fi­zier­ten Margaux-Château, hat die Merlot-Lese bereits begon­nen. Eine hoch­mo­derne, opti­sche Sor­tier­an­lage soll dafür sor­gen, dass nicht nur faule Trau­ben, son­dern auch nicht-tanninreife Bee­ren mit­tels eines Farb­scan­ners auto­ma­tisch aus­ge­le­sen wer­den. „Es ist ein kom­pli­zier­ter Jahr­gang“, gibt der Direk­tor Ludo­vic David unum­wun­den zu. „Der schwie­rigste, den ich in 19 Jah­ren erlebt habe.“
    Ben Ken­nedy, Fine Wine-Experte für das Invest­ment­haus Rive Gau­che Wines in Bor­deaux, berich­tet in der Zeit­schrift The Drinks Busi­ness, dass der Direk­tor eines Pre­mier Cru in ver­trau­li­cher Runde mit Kol­le­gen sogar vom „schlech­tes­ten Jahr­gang mei­ner Kar­riere“ gespro­chen haben soll. Vor­erst nur ein Gerücht. Nichts Offi­ziö­ses. Aber die Zei­chen ste­hen schlecht. „Die Hoff­nun­gen auf einen Indian Sum­mer haben sich nicht rea­li­siert“, schreibt das Inter­net­por­tal La Pipette Aux Quattre Vins über die Wein­ernte 2013. „Man schaut zum Him­mel, kreuzt die Fin­ger und hofft, dass es kein Water­loo wird.“

    Ein Water­loo für den Wein?

    Das ganze bis­he­rige Jahr 2013 war wet­ter­mä­ßig eine Kata­stro­phe für die Win­zer von Bor­deaux. Kühle Tem­pe­ra­tu­ren im Mai und Regen im Juni haben zu einer unre­gel­mä­ßi­gen Blüte geführt. Viele Trau­ben tru­gen nur fünf, sechs Bee­ren. Juli und August waren dage­gen heiß. An den Tou­ris­ten­strän­den am Atlan­tik herrschte Hoch­be­trieb und gute Laune. Der Vege­ta­ti­ons­rück­stand der Reben konnte ein wenig ver­rin­gert wer­den. Aller­dings haben zwei ver­hee­rende Hagel­stürme viele Wein­berge ver­wüs­tet. Nach ers­ten Pro­gno­sen sind 10.000 Hektar betrof­fen, vor allem in Entre-Deux-Mers.

    Ent­täu­schen­der September

    Das Médoc und St. Emi­lion mit sei­nen Satelliten-Appellationen blie­ben glück­li­cher­weise von den Unwet­tern ver­schont. Die Châ­teau­be­sit­zer, die keine Schä­den zu bekla­gen hat­ten, setz­ten ihre gan­zen Hoff­nun­gen nun auf den Sep­tem­ber. Doch der fiel uner­war­tet kühl aus. Außer­dem gab es immer wie­der klei­nere Regen­fälle. Am 20. Sep­tem­ber bes­serte sich dann das Wet­ter plötz­lich. Ein paar Tage Son­nen­schein – und die Mie­nen der Win­zer hell­ten sich auf. Der Som­mer schien zurück­zu­keh­ren. Der Mond­wech­sel Anfang Okto­ber würde, so Oli­vier Ber­nard, Prä­si­dent der Grands Crus Clas­sés von Bor­deaux und Besit­zer der Domaine de Che­va­lier in Gra­ves, den Win­zern viel­leicht doch noch „einen Gol­de­nen Okto­ber bescheren“.

    Montag, 4. November 2013

    Weinempfehlungen zu Wild

    Ideal zu Reh:

    Gotim Bru Tinto, Costers del Segre, Castell del Remei 2009


    Gotim Bru Tinto, Costers del Segre, Castell del Remei
    Im aromenreichen Bukett stehen Noten von Leder und Vanille im Vordergrund, Johannis- und Brombeer-Aromen ergänzen die intensive Nase. Dezent unterstützt von deutlichen Würz- und Lakritzaromen. Am Gaumen präsentiert sich der vollmundige Wein kraftvoll und fruchtig mit einem samtigen Körper und einem nachhaltigen Abgang mit feinen Tanninen.
    Ein Spaß machender Solist, der aber auch zur Pasta, mittelkräftigem Käse und erlesenen Fleischgerichten seinen Mann steht.
    Nach 10 Monaten Fassreife in amerikanischer Eiche mit gutem Lagerpotential.

    Das Weingut: Rund 120 Kilometer von der katalonischen Hauptstadt Barcelona entfernt, in der Weinbauregion Costers del Segre, ist das Weingut Castell del Remei gelegen. 1870 wurde das Weingut gegründet und war damit die erste Kellerei in der Region. 1982 wurde das Weingut generalüberholt und damit bereit gemacht, um in die europäische Spitze vorzudringen.

    Der Weinberg: Ein kalkhaltiger Boden, der mit Ton und Lehm durchsetzt ist, bildet den perfekten Untergrund für die Rebstöcke der Kellerei Castell del Remei. Das kontinental geprägte Klima und die flachen Lagen tragen ebenfalls dazu bei, dass die Trauben in dieser spanischen Region gut gedeihen können.

    Passt zu: Lamm, Wild, Gulasch, Steak, Pilzen, Pasta

    Ideal zum Wildschwein

    Heideboden, Burgenland, Claus Preisinger 2010


    Claus Preisinger Heideboden
    Diese granatrot leuchtende Cuvée Heideboden aus dem Burgenland begeistert bereits im Bukett. Feine Kräuternoten, Anklänge an Orangen und rote Früchte im raffinierten Zusammenspiel mit rauchigen Noten und verschiedenen Gewürzen nehmen die Sinne gefangen. Am Gaumen zeigt sich dieser Rotwein sehr leichtfüßig, dabei aber stoffig, ehe er in einem runden, harmonischen Abgang ausklingt und dabei eine wunderschöne Zwetschgennote zeigt.

    Das Weingut: Claus Preisinger betreibt ein Weingut am Nordostufer des Neusiedlersees im Burgenland. Er zeigt, dass es in Österreich nicht nur Grünen Veltliner gibt, sondern ganz hervorragende Rotweine, besonders aus den Rebsorten Zweigelt und Blaufränkisch. Claus Preisinger ist Mitglied der Pannobile-Winzer und bewirtschaftet rund um den bekannten Weinbauort Gols 19 Hektar Weinberge, die in viele kleine Parzellen aufgeteilt sind.

    Ideal zum Kaninchen

    Grand Classique, Paarl, Glen Carlou 2009


    Glen Carlou Grand Classique

    Brillant rot leuchtet dieser Wein im Glas. Das Bukett ist geprägt von würzigen Noten nach Sandelholz und Nelken, dazu schöne Frucht, die an rote und schwarze Johannisbeeren denken lässt. Ein intensiver Rotwein, der auch am Gaumen schöne Frucht zeigt, dazu reife Tannine. Im Gesamtbild ausgewogen und rund mit einem aromatischen Abgang.
    Gekeltert wurde der Glen Carlou Grand Classique aus Cabernet Sauvignon und Merlot mit kleinen Anteilen anderer roter Rebsorten.

    Das Weingut:
     Das Weingut Glen Carlou ist eines der Top-Weingüter Südafrikas. Übernommen wurde der Betrieb 1985 von Walter Finlayson, der darum bemüht war, seinem guten Ruf als Weinmacher durch die Erfolge mit einem eigenen Weinbaubetrieb zu untermauern. Er krempelte das Unternehmen von Grund auf um und bestockte einen großen Teil der Rebfläche mit Chardonnay, für den Glen Carlou bald bekannt wurde.
    Inzwischen gehört das Weingut Glen Carlou in Paarl zu den Hess Family Estates und wird regelmäßig mit Auszeichnungen und Ehrungen überhäuft.

    Hier können Sie die Weine online bestellen:

    Weine für den Herbst