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Montag, 31. Dezember 2012

Die Deutschen trinken den billigsten Wein

Beim Wein- und Sektversender Hawesko herrscht im Dezember Hochbetrieb. Auch in Krisenzeiten gönnen sich die Deutschen gern ein Schlückchen, stellt der Chef fest. Dabei bleiben sie Schnäppchenjäger.Von 


Kein Volk der Welt trinkt so viel Sekt wie die Deutschen. Durchschnittlich 4,1 Liter oder umgerechnet fünfeinhalb Flaschen beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch, meldet das Deutsche Weininstitut. Ein Großteil davon fällt – wenig überraschend – auf Silvester. Entsprechend geschäftig ist der Dezember für Deutschlands größten Wein-und-Sekt-Versender Hawesko. Im Interview spricht Vorstandschef Alexander Margaritoff über die Trinkkultur in Deutschland und die Ziele mit Hawesko.
Welt am Sonntag: Herr Margaritoff, wie schlimm waren die letzten Wochen des Jahres?
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Alexander Margaritoff: Alles gut, wir wollen ja verkaufen. Wir waren vorbereitet, und die Kunden sind gekommen.
Welt am Sonntag: Auf den Konsum von Wein und Sekt wirkt sich die aufkommende Krisenstimmung also nicht aus?
Margaritoff: Bislang nicht. Wein und Sekt sind aber ohnehin vergleichsweise stabile und krisenresistente Produkte. Es gab eine kleine Delle im Oktober, zum Jahresende war die Kauflust der Verbraucher dafür größer als im Vorjahr. Ich habe das Gefühl, die Deutschen gönnen sich gerade jetzt einen guten Tropfen. Da darf es zu Silvester auch gerne Champagner sein.
ALKOHOLKONSUM IN DEUTSCHLAND
  • Durchschnittlicher Konsum
  • Riskanter Konsum
  • Alkoholabhängigkeit

  • Behandlung



Welt am Sonntag: Die Verbraucher sind nur die eine Seite. Was macht das Firmengeschäft?
Margaritoff: Das Schenken zwischen Geschäftsleuten ist spürbar zurückgegangen. Aber das hat nichts mit Krise zu tun. Dafür sind die verschärften Compliance-Regeln verantwortlich. Die Unternehmen sind extrem vorsichtig geworden. Niemand möchte den Beschenkten in eine schwierige Lage bringen.
Welt am Sonntag: Dann geht Ihnen Geschäft verloren.
Margaritoff: Nein, es gibt keinen Einbruch. Was die Leute an Wein und Sekt nicht geschenkt bekommen, kaufen sie sich selbst.
Welt am Sonntag: Wie wird gekauft? Profitiert Hawesko als Versender vom Online-Boom?
Margaritoff: Das ist kein Online-Boom, das ist ein Tsunami, der derzeit über die Handelswelt hinwegfegt und nahezu alles verändert. Ein Produkt wie Wein ist davon stark betroffen. Wer schon weiß, was er will, kann online schnell und bequem einkaufen. Für die jüngeren Generationen ist das völlig normal, fast schon ein Reflex. Der Online-Weinverkauf in unserer Versandsparte wächst kontinuierlich um 15 bis 20 Prozent pro Jahr. Mittlerweile sind wir am Umsatz gemessen der größte E-Commerce-Weinversender der Welt. Aber wir investieren auch schon seit Mitte der 90er-Jahre konsequent in diesen Kanal. Erst kürzlich haben wir einen Versender aus Berlin gekauft. Und ich kann mir weitere Übernahmen vorstellen. Denn das ist die Zukunft.
Welt am Sonntag: Was wird dann aus Ihrer Ladenkette Jacques' Wein-Depot?
Margaritoff: Auch die hat ihre Berechtigung. Wein ist ein beratungsbedürftiges Produkt. Und hier kann das Internet nur bedingt Abhilfe schaffen. Aktuell haben wir 280 Läden in Deutschland und weitere vier in Österreich. Schon mittelfristig können wir die Zahl der Filialen auf 300 erhöhen. Zumal sich Wein zum Trendprodukt entwickelt hat. Die Leute wenden sich von Spirituosen ab, das zeigt die Konsumstatistik deutlich. Und auch aus dem Bierbereich gewinnen wir Kunden.
Welt am Sonntag: Welchen Wein trinken die Deutschen?
Margaritoff: Den billigsten. Die Deutschen sind beim Weinkauf noch immer Schnäppchenjäger. Italiener und Franzosen gehen in den Laden und verlangen das Beste, die Deutschen fragen nach dem günstigsten Wein. Die Hälfte kauft ihren Wein zudem direkt beim Discounter. Deshalb liegt der Durchschnittspreis für eine Flasche hierzulande auch nur bei 2,63 Euro.
Welt am Sonntag: Ist dieser Drei-Euro-Wein schlechter als Ihre Ware?
Margaritoff: Für Qualität muss man bezahlen. Ein Wein für 2,63 Euro muss nicht schlecht sein, der Unterschied zu einer Flasche für zehn Euro ist aber selbst für Laien spürbar. Je höher es dann geht, desto kleiner werden die Sprünge aber.
Welt am Sonntag: Was ist von einem Wein für 500 Euro pro Flasche zu halten?
Margaritoff: Diese Weine werden in Deutschland nur selten getrunken. Solche Flaschen finden vor allem in China ihre Abnehmer. Für Weinverkäufer ist die Volksrepublik daher ein interessanter Markt. Ich war zuletzt schon einige Mal dort, um mich zu informieren. China ist für uns ein denkbares Expansionsziel. Ohnehin wollen wir bei Hawesko das Auslandsgeschäft forcieren.
Welt am Sonntag: Welche Märkte haben Sie neben China im Blick?
Margaritoff: Wir haben mit unseren bisherigen Aktivitäten genug Erfahrungen gesammelt, um weitere Märkte anzugehen. Im Fokus steht dabei eindeutig Europa. Das ist nach wie vor das Zentrum der internationalen Weinwelt. Interessant sind aber auch Amerika und eben China.
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Sonntag, 30. Dezember 2012

Was ist ein Cremant

Als Crémant bezeichnet man französische, belgische und luxemburgische Schaumweine in Abgrenzung zum Champagner und zum Sekt. Die Bezeichnung ist seit dem 1. September 1994 gültig und bezeichnet moussierende Getränke mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung, die außerhalb der Champagne nach dem Verfahren der Flaschengärung (frz.méthode champenoise) hergestellt werden.

Vor diesem Zeitpunkt verstand man unter Crémant einen Champagner, der statt der üblichen 6 bar Überdruck nur die gesetzliche Mindestforderung von 3,5 bar erfüllte. Da der Begriff Crémant nicht geschützt war, verwendeten ihn auch zusehends mehr Winzer außerhalb der Champagne. Um Missverständnisse zu vermeiden, gab man ab dem 4. Juli 1975 den Besitzstand auf und verzichtete in der Champagne auf den Ausdruck Crémant. In der EG-VO Nr. 2332/92 (neu 310) wurden die Kriterien für die Herstellung von Crémant festgelegt. Eine neue Bezeichnung für den Champagner mit halbiertem Druck gibt es bisher noch nicht.

Bekannte Vertreter sind der Crémant d'Alsace aus dem ElsassCrémant de Bordeaux aus dem Bordeaux, der Crémant de Bourgogne aus dem Burgund, der Crémant de Die,Crémant de LimouxCrémant du Jura aus dem Jura und der Crémant de Loire aus dem Gebiet der Loire

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----------------------------------------------------------------------------------------------------------- .Zwar sind die Rebsorten von Region zu Region unterschiedlich, wesentliche Regeln der Schaumweinherstellung sind jedoch einheitlich vorgeschrieben. Hierzu gehören beispielsweise die Ganztraubenpressung, eine maximale Schüttung von 100 Litern Most aus 150 kg Traubenmaterial, ein Höchstgehalt von 150 Milligramm/Liter an Schwefeldioxid, eine Mindestzeit von neun Monaten für die Verweildauer auf der Hefe und eine obligatorische Geschmacksprüfung. Crémants sind sanft moussierend, ihre Kohlensäure ist vergleichsweise verhalten.
Je nach verwendeter Rebsorte kann man noch die Bezeichnungen Blanc de Noirs oder Blanc de Blancs auf dem Etikett finden, sofern der weiße Crémant ausschließlich aus roten oder weißen Trauben gewonnen wurde; darüber hinaus stellen viele Produzenten feinfruchtige Rosé-Crémants her.
Der Begriff Crémant wurde Ende der 1980er Jahre eingeführt, als die Benutzung des Begriffs méthode champenoise außerhalb der Champagne auf Wunsch Frankreichs durch dieEuropäische Union untersagt wurde. Jedoch ist die Bezeichnung Méthode traditionnelle weiterhin erlaubt.

Crémant d’Alsace

Datei:CremantAlsace.JPG

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Der Crémant d'Alsace ist ein ca. 12 Vol.% Alkohol enthaltender Schaumwein der Weinbauregion Elsass. Die Schaumweine der Region zeichnen sich durch ihren fruchtigen Charakter aus und werden in der Hauptsache aus den Rebsorten Pinot Blanc und Auxerrois, zum Teil aber auch aus den Sorten Pinot gris, Pinot Noir, Riesling oder Chardonnay verschnitten. Der seltenere Crémant d'Alsace rosé wird aus dem Pinot Noir gekeltert. Die verarbeiteten Trauben müssen aus dem Elsass kommen. Aufgrund der Anwendung der klassischen Flaschengärung, das dem Herstellverfahren des Champagners gleicht, wird der Wein als Crémant bezeichnet; ein Indiz für hohe Qualität. Der Begriff Crémant wurde frankreichweit eingeführt, als sich die Weinbauern der Champagne erfolgreich beim Verbot der weltweit gebräuchlichen Bezeichnung Méthode Champenoise zur Charakterisierung der Flaschengärung durchsetzten. Im Vergleich zu einem Winzer-Champagner ist der Crémant d'Alsace mit ca. acht bis zehn Euro pro Flasche etwas günstiger, kann allerdings nicht ganz so lange gelagert werden. Der Crémant sollte spätestens 4 Jahre nach dem Kauf der Flasche bei einer Trinktemperatur von 5-7 °C genossen werden.

Erntemengen

Obwohl ähnlich hergestellter Schaumwein im Elsass schon seit langem existierte, wurde die AOC Crémant d'Alsace erst am 24. August 1976 eingeführt. Nach zaghaften Anfängen bis 1979 nahm die gekelterte Menge seither kontinuierlich zu. Im Jahr 2004 wurden insgesamt 214.946 Hektoliter Crémant d' Alsace von mehr als 500 Winzern deklariert. Dieses Volumen lag um 35 % über dem durchschnittlichen Ertrag der Jahre 1999-2003. (Quelle: Conseil Interprofessionnel des Vins d'Alsace).

Der Basisertrag, also die Erntebeschränkung, liegt bei hohen 100 Hektoliter/Hektar; ein Betrag der jahrgangsabhängig noch um bis zu 20 % nach oben korrigiert werden kann.

Die Herstellung teilt sich dabei zu nahezu gleichen Teilen auf die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin auf.

Die Beeren werden meist einige Tage vor der Ernte normaler Stillweine gelesen, da die Grundweine eines Schaumweines über ein kräftiges Säuregerüst verfügen sollten. Der Mindestzuckergehalt des Mosts zum Grundwein muss allerdings mindestens 145 g/l betragen.


Die Sprache des Etiketts
Zusätzlich zur Bezeichnung „A.O.C. Crémant d’Alsace“ können auf dem Etikett noch die Bezeichnungen Blanc de Blancs, Blanc de Noirs, Brut, Millésimé, Rosé und Sigillé aufgeführt werden. Diese bedeuten:

  • Brut: trockener Ausbau mit einem maximalen Zuckergehalt von 15 g/l
  • Millésimé: die Beeren der im Crémant verwendeten Grundweine stammen aus einem Jahrgang
  • Rosé: der Crémant wurde zumindest mit einem roten Grundwein, der aus Pinot Noir Reben gekeltert wurde, verschnitten
  • Sigillé: der Crémant wurde von der Confrérie Saint-Étienne prämiert.



Crémant de Bourgogne


Datei:Cremant de bourgogne Brut Veuve Ambal.JPG



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Der Crémant de Bourgogne ist ein mit ca. 12 Vol.% eher leichter Schaumwein der Weinbauregion Burgund. Die Schaumweine der Region zeichnen sich durch ihren fruchtigen Charakter aus und werden in der Hauptsache aus den Rebsorten Pinot Noir, Pinot Gris,Pinot Blanc und Chardonnay, zum Teil aber auch aus den Sorten Gamay, Aligoté, Melon de Bourgogne oder Sacy verschnitten. Der seltenere Crémant de Bourgogne rosé wird aus dem Pinot Noir und /oder Gamay unter Hinzugabe beliebiger weißer Grundweine gekeltert. Die verarbeiteten Reben müssen in jedem Fall aus dem Burgund kommen. Aufgrund der Anwendung der klassischen Flaschengärung, das dem Herstellverfahren des Champagners gleicht, wird der Wein als Crémant bezeichnet: ein Indiz für hohe Qualität. . Im Vergleich zu einem Winzer-Champagner ist der Crémant de Bourgogne mit ca. 7 -9 €/Flasche etwas günstiger, kann allerdings nicht ganz so lange gelagert werden. Der Crémant sollte spätestens 3 Jahre nach dem Kauf der Flasche bei einer Trinktemperatur von 5-7 °C genossen werden.

Erntemengen

Obwohl ähnlich hergestellter Schaumwein im Burgund in Form des Bourgogne Mousseux schon seit langem existierte, wurde die AOC Crémant de Bourgogne erst am 17. Oktober 1975 eingeführt. Nach zaghaften Anfängen bis 1979 nahm die gekelterte Menge seither kontinuierlich zu. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 107.710 Hektoliter Crémant de Bourgogne deklariert.

Der Basisertrag, also die Erntebeschränkung, liegt bei niedrigen 50 Hektoliter/Hektar; ein Betrag der jahrgangsabhängig noch um bis zu 20 % nach oben korrigiert werden kann.

Die Beeren werden meist einige Tage vor der Ernte normaler Stillweine gelesen, da die Grundweine eines Schaumweines über ein kräftiges Säuregerüst verfügen sollten. Der Mindestzuckergehalt des Mosts zum Grundwein muss allerdings mindestens 137 g/l betragen. (siehe auch den Artikel Mostgewicht). Aus 150 kg Beeren dürfen maximal 100 Liter Saft gepresst werden.
http://www.dein-eigener-wein.de

Montag, 24. Dezember 2012

Interessante Weine bei Globus entdeckt

Die Globus SB Warenhäuser bieten nicht nur eine große Auswahl an Weinen ( über 1000 Weine ), sondern auch gute und sehr gute Qualität. Sie bieten Sie z.B. im Deutschland Segment neben verschiedenen Winzergenossenschaften und Kellereien auch Weine von hervorragenden Weingütern wie Bassermann Jordan oder Reichsrat von Buhl. Auch im Internationalen Segment findet man berühmte Namen wie Rothschild, Antinori oder Torres.
Ich möchte Ihnen hier auf meinem Blog jetzt in regelmäßigen Abständen interessante Weine aus dem Globus Sortiment vorstellen.
Heute das Weingut Santa Digna in Chile:

Miguel Torres - seit den 70er Jahren ein europäischer Pionier in Sachen Wein aus Chile!

Seit dem 17. Jahrhundert widmet sich die Familie Torres dem Weinbau in Spanien. Pionierarbeit und großes Engagement haben dazu geführt, dass die Weine von Miguel Torres heute Weltruf genießen.
Nicht zuletzt deshalb wurde Miguel Torres im April 2002 vom Decanter zum „Man of the Year' gekürt. Bereits Ende der 70er Jahre hatte sein Vater ein kleines Weingut im chilenischen Curicó gekauft. Heute ist die Familie stolz darauf, als erste ausländische Winzerfamilie das Potenzial Chiles erkannt und dort in den Kauf eines Weingutes investiert zu haben. Die Torres Weine aus Chile sind schlichtweg grandios. Da Chile von der Reblauskatastrophe verschont blieb, gibt es heute noch Weinberge, die 100 Jahre und älter sind. Die klimatischen Bedingungen in Chile sind geradezu paradiesisch für Wein. Die Reben wachsen auf 600 bis 1200 Metern Höhe, Temperaturunterschiede von bis zu 20°C zwischen Tag und Nacht unterstützen die optimale Aromenentwicklung und -konzentration der Trauben, die damit eine wunderschöne Grundlage für komplexe und extraktreiche Weine sind.
Vinexus Weinversand


Miguel Torres Santa Digna Cabernet Rosé Reserva 2012

Zum ersten Mal wurde der Santa Digna Rosé von der Fachjury der Zeitschrift Weinwirtschaft für die jährliche Liste der 100 besten Weine des Jahres verkostet und schaffte den 3. Platz der Kategorie Rosé!

Santa Digna heißen in Chile die Landmarkierungen in Form von Kreuzen. Sie dienen einerseits als Grenzen von Privatländereien, andererseits symbolisieren sie auch Schutz und Glück für all diejenigen, die bestimmte Regionen verlassen und neue Wege gehen.

Der Torres Santa Digna Cabernet Rosé Reserva besitzt eine unglaubliche Fruchtstärke. Seine kirschrote Farbe im Glas zeigt diese Aromenfülle. Der Duft im Bouquet ist konzentriert und kraftvoll und erinnert an Pflaumen, Erdbeeren und Grapefruits. Der Torres Santa Digna Cabernet Rosé Reserva ist ein delikater, vollmundiger Rosé mit einer schönen Fruchtsäure und außergewöhnlichen Blütennoten. Diese erinnern an Rosen und Veilchen. Das Finale ist lange und weich, mit einer exzellenten Balance.

Miguel Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserva 2011

Ein feuriger Rotwein für kühle Tage!
Angeführt von Argentinien und Chile zählt Südamerika zu den bedeutendsten Wein exportierenden Kontinenten. Mit satter Sonne, trockener Hitze und kühlen Winden eignen sich die Hänge der Anden hervorragend für den Weinbau, bieten sie den Reben doch ideale Bedingungen.

Das berühmte Temperament des Landes spiegelt sich auch in seinem sensationellen Wein wider und verleiht den Weinen ihr Feuer - wie bei diesem Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserva, einem temperamentvollen Cabernet Sauvignon mit kräftigem Rebsortencharakter.

Der rubinrote Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reservaerinnert in der Nase an vollmundige Johannisbeeren und Kirschen. Die Saftigkeit des Rotweines wird unterstützt durch orientalisches Gewürz und herbes Lakritz. Das Fruchtzentrum des Reservas ist unverrückbar kräftig, aber dennoch weich und freundlich. Die Tannine wirken sich stabilisierend aus und stärken den Rotwein.

Der Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserva ist wunderbar komplex, elegant und lateinamerikanisch temperamentvoll - ein feuriger Roter für kühle Tage!

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Sonntag, 16. Dezember 2012

Die Facebook Wein-Charts 2012


Seit ich im Januar dieses Jahres zuletzt die Facebook-Charts nach Weinerzeugern durchforstet habe, hat sich einiges getan. Das lässt sich zum einen ganz einfach daran festmachen, dass die in diesem Social Network erfolgreichste Weinmarke [yellow tail] aus Australien die Zahl ihrer Fans auf Facebook in elf Monaten mehr als verdoppeln konnte von knapp 300.000 auf über 700.000 Fans. Da ich in diese neue Liste auch die Produzenten von Schaumweinen jeglicher Art integriert habe, folgen jetzt auf den Plätzen zwei und drei zwei Moscato-Produzenten aus den USA und Italien. Sie bestätigen damit den weltweiten Trend zu diesem süssen Sparkling.

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Die Liste ist im Gegensatz zu früheren Jahren nicht mehr total von amerikanischen Betrieben dominiert. Es sind viele neue Namen dazugekommen u.a. aus Griechenland, der Türkei, Italien, Chile, Argentinien, Neuseeland etc.. Daher konnte ich die Liste auf eine TOP 50 erweitern. Meine Prognose: Am Ende des kommenden Jahres wird es eine TOP 100 Liste geben; denn es deutet einiges darauf hin, dass Europas grosse Weinproduzenten – wenn auch spät – beginnen den Kanal Facebook für ihr Marketing zu entdecken: Malamatina (18), Campo Viejo (20), Frescobaldi (26), Buzbag (28), Torres (30).
Für die deutsche Weinwirtschaft gilt dies freilich nicht. Mangels zugkräftiger Stillwein-Marken spielen deutsche Produzenten keine Rolle. Selbst die 10.000 Fans von Blanchet reichen nicht aus für eine Plazierung unter den weltweiten TOP 50. Anders beim Sekt. Erfolgreichste deutsche Marke ist hier nach wie vor Rotkäppchen Sekt auf Platzt sieben des weltweiten Rankings, gefolgt von Jules Mumm auf Platz 15, Söhnlein brillant (25) und Mumm Sekt (27).
Weihnachtsgeschenke und Ideen
 TOP 50 Wein und Schaumwein Marken auf Facebook
01 [yellow tail], Australien: 701.944 Fans
02 Barefoot Wine & Bubbly (Gallo), USA: 362.704 Fans
03 Cinzano Asti, Italien: 361.178 Fans
04 Gallo Family Vineyards (Gallo), USA: 263.349 Fans
05 Moet & Chandon, Frankreich: 237.641 Fans
06 Sutter Home Wines, USA: 231.037 Fans
07 Rotkäppchen Sekt, Deutschland: 198.971 Fans
08 Kim Crawford Wines, Neuseeland: 150.421 Fans
09 Blossom Hill, USA: 145.639 Fans
10 La Crema Winery, USA: 141.366 Fans
11 Jacobs´s Creek, Australien: 140.845 Fans
12 Veuve Clicquot, Frankreich: 135.603 Fans
13 Brancott Estate, Neuseeland: 83.220 Fans
14 Champagne Perriere Jouët, Frankreich: 82.762 Fans
15 Jules Mumm, Deutschland: 81.060 Fans
16 Menage a Trois Wines, USA: 80.798 Fans
17 Champagne G.H. Mumm, Frankreich: 79.345 Fans
18 Malamatina, Griechenland: 79.022 Fans
19 Apothic Wine (Gallo), USA: 78.375 Fans
20 Campo Viejo, Spanien: 65.960 Fans
21 Simply Naked wines, USA: 64.326 Fans
22 Carlo Rossi (Gallo), USA: 59.558 Fans
23 Mirassou Winery, USA: 58.268 Fans
24 Champagne Louis Roederer, Frankreich: 52.753 Fan
25 Söhnlein Brillant, Deutschland: 52.633 Fans
26 Frescobaldi Vini , Italien: 50.164 Fans
27 Mumm Sekt, Deutschland: 43.034 Fans
28 Buzbağ Şarapları, Türkei: 40.4649 Fans
29 Frontera Concha y Toro, Chile: 39.914 Fans
30 Torres, Spanien: 39.159 Fans
31 Casillero del Diablo, Chile: 37.514 Fans
32 Champagne Bollinger, Frankreich: 36.959 Fans
33 Robert Mondavi Winery, USA: 35.201
34 Wolf Blass Wines, Australien: 32.012
35 Cambria Wines,USA: 30.687 Fans
36 Francis Ford Coppola Winery, USA: 29.968
37 Concha y Toro, Chile: 27.491 Fans
38 Duplin Winery, USA: 26.405 Fans
39 Ruinart, Frankreich: 26.225 Fans
40 Robertson Winery, Südafrika: 25.091 Fans
41 Chateau elan USA: 24.757 Fans
42 Arrington Vineyards, USA: 23.425 Fans
43 Krug, Frankreich: 21.965 Fans
44 Cantine Ferrari, Italien: 21.941 Fans
45 V. Sattui Winery, USA: 21.036 Fans
46 Beringer, USA: 20.590 Fans
47 Terrazas de los Andes, Argentinien: 20.024
48 Champagne Nicoals Feuilatte, Frankreich: 19.244 Fans
49 Concannon Vinyards, USA: 18.780 Fans
50 Oliver Winery, USA: 18.747 Fans
Das Ranking wurde im Wesentlichen mit Hilfe der Datenbank von Socialbakers ermittelt zuzügich einer eigenen Facebook-Search. Wenn es mehrere Länder-Seiten eines Unternehmens gibt, wurde die zentrale Page im Heimatland gewertet. Falls wir eine Seiten übersehen oder nicht gefunden haben sollten, bitte ich um eine kurze Nachricht.

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Samstag, 15. Dezember 2012

Eiswein ist gelesen - Weltklasse


Hattenheim - Bis Weihnachten sind es zwar noch ein paar Tage, aber auf dem Weinberg im Rheingau ist bereits Bescherung. Der Weiswein wird gelesen. Für die Winzer heißt das: Warm anziehen und raus in den Schnee.

Betriebsleiter Dirk Würtz hält in der Nacht zum Sonntag in Hattenheim am Rhein im Weinberg während der Eisweinlese zusammengefrorenen "Wein am Stiel" in der Hand. Das Weingut Ress hofft, rund 30 Liter des besonders wertvollen Tröpfchens abfüllen zu können.
FRANK RUMPENHORST/DPA
„Das ist perfekt, es kommt kein Saft raus, es ist eine homogene Masse“, sagt Dirk Würtz und kaut auf einer tiefgefrorenen Traube herum. Mit einem kräftigen Ruck reißt er in der Nacht zum zweiten Advent eine weitere frostbedeckte Folie an einem Weinstock auf und schaut hinein. Überall kleine, funkelnde Weintrauben. Geschenke von Väterchen Frost für Weinliebhaber auf der ganzen Welt.
„40 Liter würde ich hier heute gerne ernten“, sagt Würtz, Weinblogger aus Gau-Odernheim und Betriebsleiter des Weinguts Balthasar Ress in Hattenheim im Rheingau. Sein Atem steigt dampfend in die sternenklare hessische Nacht hinauf, als er sagt: „Die schaffen wir heute Nacht auf jeden Fall.“ Auch im benachbarten Rheinland-Pfalz wird in dieser Nacht fleißig geerntet.
Zusammen mit rund 15 Helfern ist Würtz kurz vor Mitternacht in den Schnee gezogen, um Trauben für Eiswein zu lesen. Dafür muss es für eine gewisse Zeit sieben Grad minus oder noch kälter sein. Werden die hartgefrorenen Trauben verarbeitet, entsteht ein besonders süßer Wein, da die wässrigen Anteile als Eis in der Kelter zurückbleiben. Der Wein hat dann einen höheren Anteil an Feststoffen - vor allem Zucker. Der Oechsle-Wert ist besonders hoch. Das Verfahren wurde vor rund 180 Jahren durch Zufall entdeckt, als gefrorene Trauben als Viehfutter herhalten mussten.
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Eiswein ist ein begehrter Tropfen, der allerdings für die Winzer auch ein Risiko bedeutet: Sie spekulieren auf knackigen Frost. „Es gibt auch Jahrgänge, in denen wir die Trauben einfach abbrechen mussten“, sagt Christian Ress, Inhaber des Weinguts. Im milden Winter 2011 ist ihm das passiert. Es wurde nicht kalt genug. Ress hatte die Wette auf das Wetter verloren und seine schönen Trauben einem Wein geopfert, der nie getrunken wurde.

Anders Anfang Dezember 2012. Bereist gegen 18 Uhr war das Thermometer auf minus sieben Grad gefallen. Kurz nach 20 Uhr war für Ress und seine Mitarbeiter klar: Heute oder nie. Sieben Zeilen hatten sie für den Eiswein stehen gelassen.
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Freitag, 14. Dezember 2012

KAYA Holzkiste (4 Sorten Wein in Holzschatulle)


  • Verwöhnt von der kraftvollen Sonne Südafrikas entsteht ein Wein, dessen ausgewogenes Aroma ihn weltweit unverkennbar macht. Geprägt vom milden, mediterranen Klima des Western Capes und seinen wohltuenden maritimen Küstennebeln und Meeresbrisen bringt KAYA die ganze Vielfalt Südafrikas zu Ihnen nach Hause. Mit jedem gekauften KAYA-Wein unterstützen Sie die Cheetah Outreach Foundation, die sich für den Erhalt des natürlichen Lebensraumes der Geparden in Südafrika einsetzt.

  • Anbaugebiet: Südafrika - Western Cape (Worcester/Paarl)
  • Kraftvoll, elegant und ausgewogen im Geschmack - dafür stehen unsere KAYA-Weine. KAYA steht für den authentischen Genuss Südafrikas. Entdecken Sie alle 4 KAYA-Weine in der attraktiven Holzschatulle.
  • Inhalt: 4 x 0,75L
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Donnerstag, 13. Dezember 2012

Cabernet Sauvignon Klassiker in Geschenkverpackung


Allesverloren Cabernet Sauvignon 2010

                                                                          Ein Wein-Klassiker aus Südafrika!

Der Kultwein aus Swartland, Südafrika. Edel verpackt in einer Weihnachtsgeschenktube. Ein großartiges Geschenk für Weinliebhaber, die das Besondere mögen. 


Der Cabernet Sauvignon von Allesverloren ist ein intensiver Rotwein mit fast sprudelnden Aromen, die ganz typisch sind für einen Cabernet. Der Allesverloren Cabernet Sauvignon reifte 18 Monate in Eichenfässern. Dadurch bekam der Wein seine robuste, opulente Struktur, die mit perfekt integrierten Tanninen durchsetzt ist. 

Im Glas zeigt sich ein intensives Rubinrot. Das Bouquet wirkt etwas verhalten, mit Luft entwickeln sich dann schöne Fruchtnoten, die an Backpflaume und Kirsche erinnern. Im Hintergrund spielen Cassis und Zigarrenkästchen.

Am Gaumen erleben wir kräftige Tannine mit einem kräftigen Körper. Die Aromen erinnern an Beerenfrucht wie Kirsche und Pflaume mit Untertönen von Tabak und dunkler Schokolade. Der Abgang ist leicht trocken. Geben Sie dem Allesverloren Cabernet Sauvignon etwas Luft im Glas, dabei werden Sie beobachten können, wie er sich entwickelt. Er ist kein Wein für Menschen, die Tannine nicht mögen.

Genießen Sie den Cabernet Sauvignon zu gegrillten Steaks, Roastbeef oder delikaten, kräftigen Käseplatten! Ein Hochgenuss aus Südafrika!

Das Weingut Allesverloren: Etwa 150 Kilometer nördlich von Kapstadt, wo sich ausgedehnte Weizenfelder sanft bis zu der plötzlich aufsteigenden, schweren Masse des Kasteelberges erstrecken, liegt das Weingut mit dem geschichtsträchtigen und einprägsamen Namen "Allesverloren" - Es war gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Der Besitzer des damaligen Weinguts kehrte von einer Reise nach Kapstadt zurück und fand tragischerweise seinen Hof von einem Feuer völlig verwüstet vor. Sein Ausruf "alles verloren" gab dem Gut bis heute den Namen.

Allesverloren Weine - Die qualitative Spitze der Kapweine

Allesverloren das einzige Estate im Anbaugebiet Swartland. Seit 1874 gehört das Gut der Familie Malan, die die Rebgärten auf stattliche 136 Hektar erweitert und das Gut an die qualitative Spitze der Kapweine geführt hat. Neben bekannten Rebsorten, wie Cabernet Sauvignon und Shiraz, wird hier auch Tinta Barocca angebaut. Daraus werden die trockenen Allesverloren Rotweine gekeltert, daraus wird aber auch einer der besten Portweine Südafrikas hergestellt. In Deutschland wird dieser unter der Bezeichnung Allesverloren Fine Old Vintage verkauft.
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Das Swartland befindet sich nördlich von Paarl in einer warmen Gegend mit geringer Niederschlagsmenge. Nach dem ersten Regen, meist im August oder September, verwandelt sich das große, fruchtbare Weinanbaugebiet in eine blühende Landschaft. "Wine of Origin Swartland" entspricht einem Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete.
Bodenbeschaffenheit: Tonschiefer, genannt Malmesbury, und Tafelbergsandstein mit großen Lehmeinschnitten.

Hier für 13,80 € erhältlich


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Mittwoch, 12. Dezember 2012

Die besten Weine fürs Weihnachtsfest

Gans, Würstchen mit Kartoffelsalat oder Fondue: Kulinarisch ist es gar keine Frage, wie die Deutschen Weihnachten feiern. Doch welcher Wein passt dazu am besten? Wir verraten es Ihnen.

Hier gehts zum Video:http://www.stern.de/lifestyle/lebensart/sternde-weinschule-die-besten-weine-fuers-weihnachtsfest-1759406.html



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Montag, 10. Dezember 2012

Das Weihnachtsgeschenk für Weinliebhaber


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Sonntag, 9. Dezember 2012

GÜNTHER JAUCH „Ich gehe die Winzerei mit Ehrgeiz an“


Günther Jauch macht nicht nur Fernsehen, er macht auch Wein. Mit der Übernahme des Weinguts Othegraven in Kanzem an der Saar gehörte er auf einen Schlag zu Deutschlands Winzerelite. Mit Handelsblatt Online sprach er vor einem Jahr über seine Vorbilder.
Günther Jauch: Der TV-Moderator posiert in seinem Weinberg in Kanzem an der Saar. Quelle: dpa

Handelsblatt: Herr Jauch, Anfang September waren Sie auf der 100-Jahr-Feier des Verbands der Prädikatsweingüter. Wie war es, unter Deutschlands Topwinzern zu sitzen und plötzlich einer von ihnen zu sein?

Dein-eigener-wein.de - Die Geschenkidee zu jedem Anlass
Günther Jauch: Das war ein gutes Gefühl, wenngleich ich noch Winzerlehrling bin. Wenn ein Weingut innerhalb der Familie übergeht, kann man die Tradition als VDP-Mitglied fortsetzen, das ist mein Glück. Als Familienfremder hätte ich mich ganz neu um die Mitgliedschaft bewerben müssen. Es ist eine tolle Sache, wenn man ich unter den Top 200 der deutschen Weinbaubetriebe starten kann. Ich habe guten Kontakt zu den anderen Mitgliedern gefunden. Das waren drei festliche, aber auch lustige Tage in Berlin. Die können gut feiern.
Seit dem 1. Juli sind Sie alleiniger Besitzer des Weinguts Von Othegraven in Kanzem an der Saar. Wie sind Sie dazu gekommen?
Das Gut gibt es seit etwa 500 Jahren, und es ist seit 1805 in Familienbesitz. Der Bruder meiner Großmutter, mein Großonkel Maximilian von Othegraven, hat es in fünfter Generation geführt. Er ist 1968 kinderlos gestorben. Seine Witwe hat ihn fast 30 Jahre überlebt und das Gut fortgeführt. Sie hat es an ihre Nichte Heidi Kegel übergeben.
Und wie kommt es zum Übergang von Heidi Kegel zu Ihnen?
Ich war als Kind viel hier bei Onkel Max und Tante Maria. Nachdem mein Großonkel gestorben war, ist die Verbindung loser geworden. Vor dreieinhalb Jahren habe ich gehört, dass über den Verkauf des Guts nachgedacht wird. Da habe ich den Kontakt wieder aufgenommen. Für Frau Dr. Kegel war irgendwann klar, dass ihre Kinder den Betrieb nicht übernehmen werden. Es bestand die Gefahr, dass das Gesamtkunstwerk aus denkmalgeschütztem Gutshaus, dem dazugehörigen Park, einem Gartendenkmal, und den unter Schutz stehenden Weinbergen nicht als Einheit erhalten bleibt. Das wollten wir beide verhindern. Ich wusste auch: Das ist ein Spitzenweingut, dass jedoch kaum einer kennt. Eher ein "Hidden Treasure".
Wein ist Lebensgefühl


Sie haben aber Schwierigkeiten gesehen, die Winzerei nebenher noch hinzubekommen.
Meine Frau und ich waren nicht von Anfang an Feuer und Flamme. Deshalb war es gut, dass die Vorbesitzerin und wir uns gegenseitig Zeit gelassen haben. Einerseits war es der Wunsch von Frau Dr. Kegel, das Weingut in gute Hände zu legen, es nach Möglichkeit in der Familie zu halten, um die Tradition fortzusetzen. Andererseits habe ich gemerkt, dass sie es schon noch gerne führt. Das hat sich gut gefügt, weil ich einen Beruf habe und ausgelastet bin. Auch von der Familiensituation her war ich für jedes Jahr dankbar, das sie noch weitergemacht hat.
Das ist für Sie eine weitere unternehmerische Aktivität. Sehen Sie sich denn insgesamt eher als Unternehmer denn als Journalist?
Mein Beruf ist Journalist. In dem Beruf bin ich Unternehmer, da ich selbstständig tätig bin. Ich weiß durch die von mir gegründete Fernsehproduktionsfirma auch, wie es ist, ein Unternehmen zu leiten. Ich finde es immer anerkennenswert, wenn Menschen ins Risiko gehen und sich etwas trauen. Egal ob jemand Zeitungen austrägt oder eine Würstchenbude aufmacht. Mir hat selbständiges Arbeiten immer viel Freude gemacht, obwohl ich als Angestellter zehn Jahre lang auch nicht gerade unglücklich war.
Was sind jetzt die Unterschiede zu dem, was Sie bisher machen?
Das, womit ich hier konfrontiert bin, ist für mich totales Neuland. Ich habe noch nie im Leben etwas mit Landwirtschaft zu tun gehabt. Viele haben das Bild, dass ein Weingutsbesitzer mit dem Römer vor seinem eigenen Fässchen sitzt und den lieben Gott einen guten Mann sein lässt. Mir war von vornherein klar, dass es komplizierter sein würde. Ich muss lernen, wie so ein Betrieb funktioniert. Ich muss erfahren, wie abhängig man von der Natur ist. Der Ausbau eines hochklassigen Weins ist dann eine Geschichte für sich, und ohne gutes Marketing geht es heute auch nicht mehr.
Aber alles lässt sich lernen?
Es gibt ja hier auch ein erfahrenes und perfekt eingespieltes Team. Trotzdem sind Sie hier anderen Risiken ausgesetzt als in einem Medienunternehmen. Zum Beispiel kann die Natur einem das Geschäft im wahrsten Sinne des Wortes verhageln. Beim Fernsehen habe ich am nächsten Tag das Ergebnis. Und wenn mir das misslungen ist, habe ich drei Tage später die Chance, es wieder gut zu machen.


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Freitag, 7. Dezember 2012

Neuseeland - Nicht nur Sauvignon (Verkostungsbericht)




WORLDWINE VERKOSTUNGSREPORT

Dezember 2012

Es war eine der kompliziertesten Verkostungen, die wir in den letzten Jahren zu organisieren hatten - nicht nur, weil es vieler Anläufe bedurfte, bis wir bei Wines of New Zealand Ansprechpartner fanden, die uns bei der Ausschreibung behilflich waren, sondern auch, weil der Empfang der Pakete aus Neuseeland einen der vielen Kurierdienste, die bei uns ein und aus gehen, offenbar überforderte. Aber die Mühe hat sich letztlich gelohnt: Was die Neuseeländer uns schickten, waren mehr als 40 elegante, blitzsaubere Pinots, die den Ruf des Weinbaus der Doppelinsel, nur Sauvignon blanc "zu können", Lügen straften.
Geplant hatten wir diese Pinot-Verkostung schon seit längerem als Teil eines kleinen Streifzugs, auf dem wir die weltweite Performance der Prestigesorte des Burgunds unter die Lupe nahmen. Deutscher Pinot '11Burgunder Kontraste,Rote Klasse 2009 (Österreich) und Pinot California waren die mehr oder weniger explizit der Sorte gewidmeten Themen dieses Streifzugs, an Oregon "versuchen" wir uns schon seit einer Weile, bislang leider noch ohne Erfolg, und auch in Südafrika (Afrika alla grande) konnten wir den einen oder anderen schönen Vertreter entdecken.

Weinberge in Marlborough, einem der besten Anbaugebiete
Neuseelands für Pinot Noir (Fotos: Wines of New Zealand)
Jetzt also Neuseeland. Pinot Noir wird hier vor allem in fünf Anbauregionen kultiviert: Marlborough, Central Otago, Canterbury / Waipara, Martinborough / Wairarapa und Hawke's Bay, von denen die drei ersten auf der kühleren Südinseln, die beiden letzten im Süden der Nordinsel liegen. Die schönsten Weine unserer Probe kamen mit einer Ausnahme aus Marlborough und Central Otago, zwei Gebieten, die wohl das höchste Potenzial für die Sorte haben. Natürlich kommt Neuseeland mit den Spitzen des Burgunds noch nicht mit, und auch aus Deutschland oder Kalifornien konnten wir schon Weine verkosten, neben denen die besten dieser Probe es schwer gehabt hätten. Im Unterschied zu vielen Pinots aus der neuen Welt aber waren die Weine der Kiwis insgesamt durchaus elegant Weiterlesen: 

Auszug aus dem Wein Online Magazin Hier können Sie das Magazin kostenlos downloaden:

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