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Montag, 29. April 2013

Wein- und Sektgut Barth lädt am Deutschen Sekttag zur Wander-Sekt-Probe


Zum Deutschen Sekttag am 11. Mai 2013 kommen Wanderfreunde und Sektliebhaber in Hattenheim auf ihre Kosten. Wein- und Sektgut BarthDas Wein- und Sektgut Barth veranstaltet eine Wander-Sekt-Probe durch die Wein- und Kulturlandschaft Rheingau. Während der Tageswanderung können die Teilnehmer direkt in den Weinbergen die Sekte der Winzerfamilie verkosten und Wissenswertes über die handwerkliche Sektherstellung erfahren. Interessenten können zwischen einer geführten Tour in deutscher oder in englischer Sprache wählen.
Vom Weingut aus beginnt eine informative und unterhaltsame Wanderung durch die Hattenheimer Weinberge, wo die Gäste im Gespräch mit der Winzerfamilie die vielfältigen Arbeiten des Weinanbaus und der Sektherstellung im Laufe eines Jahres kennenlernen. Die verschiedenen Sekte können direkt in den Weinbergen probiert werden, wo die Trauben gewachsen sind. Um die Mittagszeit gibt es in der Weinbergsgemarkung eine kulinarische Stärkung passend zu dem prickelnden Erlebnis.
Daten im Überblick:
Zeit: Samstag, 11. Mai 2013, um 10:00 Uhr bis circa 16:00 Uhr
Treffpunkt: Wein- und Sektgut Barth, Bergweg 20, 65347 Hattenheim
Preis: 28,– Euro pro Person (Zahlung per Vorauskasse bei Anmeldung)
Leistungen: Wander-Sekt-Probe und Mittagessen (deutsch oder englisch)
Für die verbindliche Teilnahme bitte telefonisch unter (06723) 2514 oder per E-Mail an mail@wein-gut-barth.de anmelden.

Über Wein- und Sektgut Barth
Mitten im Rheingau, in Hattenheim, liegt das Wein- und Sektgut Barth. Das Familienunternehmen ist Mitglied im VDP, dem Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter, und steht für beste Lagen, naturnahe und nachhaltige Weinbergsbewirtschaftung, innovative Ideen sowie höchstes Qualitätsbewusstsein. Tradition und Moderne werden durch die Zusammenarbeit von zwei Generationen tagtäglich miteinander verbunden. Das junge Winzerpaar Christine und Mark Barth bringt stets frischen Wind in den 1948 gegründeten Betrieb. Neben rassigen Riesling- und Burgunderweinen stehen die Sekte bei Barths an oberster Stelle. Hergestellt nach der traditionellen Flaschengärmethode in Eigenproduktion reifen diese in der Regel zwei Jahre und länger auf der Hefe.
Weitere Informationen unter www.weingut-barth.de

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Dallmayr Muttertag

Freitag, 26. April 2013

Winzerkeller Auggener Schäf erhält Bestnoten für Gutedel

Im Kurhaus zu Badenweiler wurden am Donnerstagabend die Preisträger des Gutedelcups 2013 ausgezeichnet. Mit mehreren Weinen unter den Top Ten schnitten der Winzerkeller Auggener Schäf und das Weingut Löffler am besten ab.

Foto: Markgräfler Wein e.V.Eine Fachjury verkostete etwa 200 Weine, meist (169) aus dem Markgräflerland, aber auch aus der Schweiz (25) und aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut (6). Die in drei Kategorien vergebenen Auszeichnungen des 17. Gutedelcups gingen durchweg an Betriebe aus dem Markgräflerland.
In der KategorieQualitätswein trocken 2012 gewann der Winzerkeller Auggen mit einem Laufener Altenberg vor dem Weingut Löffler aus Staufen-Wettelbrunn und dem Weingut Schindler aus Müllheim.
In der Kategorie Kabinett trocken 2012 siegte das Weingut Lämmlin-Schindler aus Mauchen mit einem Mauchener Sonnenstück vor dem Weingut Löffler und dem Winzerhof Ebringen.
In der Kategorie Edelsüße Weine erreichte die Erste Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim mit einem Schliengener Sonnenstück Eiswein Barrique 2009 den 1. Platz. Platz 2 ging an drei punktgleiche Weine:  Eiswein 2011 und Trockenbeerenauslese 2009 vom Winzerkeller Auggen sowie Trockenbeerenauslese 2011 vom Weingut Löffler.
Die feierliche Verleihung der Preise fand am 25. April 2013 im Kurhaus von Badenweiler unter der Moderation von Katharina Zimmer, der amtierenden Badischen Weinkönigin, und Ernst Nickel, dem Bereichsvorsitzenden des Markgräflerlandes und Vizepräsidenten des Badischen Weinbauverbandes, statt. Die Markgräfler Weinprinzessin Aurelia Warther übergab die Gutedel-Trophäen und Siegerurkunden.
Das Bild des Markgräfler Wein e.V. zeigt die Sieger des Gutedel-Cups 2013: (v. l.) Andreas Phillip (Kellermeister Winzerkeller Auggener Schäf), Philip Dahm (Kellermeister Erste Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim), Friedhelm Maier (Kellermeister Weingut Lämmlin-Schindler, Mauchen)
Weitere Informationen über den Gutedel Cup und die Sieger: www.markgraefler-wein-ev.de
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Dienstag, 23. April 2013

Georg Meier erneut bester Jungwinzer der Südpfalz


Es meiert in der Südpfalz!

Im dritten Jahr des Wettbewerbs für junge Kellermeister aus der Südpfalz gibt es eine eindeutige Erkenntnis: Georg Meier aus dem Weingut Valentin Ziegler Sohn (Weyher) ist ganz sicher einer der besten Nachwuchs-Winzer der Region. Er ging in diesem Jahr als Sieger durchs Ziel, nachdem er im Vorjahr zweiter und bei der Premiere im Jahr 2011 ebenfalls erster geworden war.

„Die jungen Damen und Herren, die hier stehen, sind die zukünftigen Gesichter des Weinbaus in der Südpfalz“ sagte Landrätin Theresia Riedmaier bei der Siegerehrung am Brunnen vor der Kreisverwaltung. Eine hochkarätig besetzte Fachjury hatte zuvor von jedem der 20 Teilnehmer der Endrunde des Wettbewerbs fünf Weine verkostet und bewertet. Die 20 Endrundenteilnehmer waren zuvor ebenfalls durch Verkostung ihrer Weine aus einer Gruppe von 46 Bewerbern ausgewählt worden. Von diesen hatten sich 12 bereits durch ihre gute Platzierung im letztjährigen Wettbewerb vorqualifiziert.

Der Wettbewerb habe weit über die Grenzen der Südpfalz hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt und auf die breit aufgestellte Riege von Qualitätswinzern sowie den hervorragenden südpfälzer Nachwuchs hingewiesen. Die dichte Qualitätsspitze habe sich auch beim diesjährigen Ergebnis gezeigt. Nach dem Sieger Georg Meier gebe es im Ergebnis der Bewertungen zwischen den Plätzen 2 und 7 nur einen sehr geringen Abstand. Ganz knapp konnte sich Marius Meier aus Rhodt auf den zweiten Platz schieben vor Florian Geisser (Schweigen-Rechtenbach), Peter Klein (Hainfeld) und dem Vorjahressieger Andreas Meyer (Heuchelheim-Klingen).

Angesichts der Ansammlung der Namen Meier/Meyer unter den besten Nachwuchswinzern wies Theo Kautzmann, Geschäftsführer  des Vereins Südliche Weinstrasse, darauf hin, dass man nun „genau hingucken“ müsse, wer bei den jeweiligen Rebsorten vorne gelegen habe. Eine Siegerurkunde für die besten Weine einzelner Rebsorten konnten in diesem Jahr folgende Jungwinzer mit nach Hause nehmen: 
Georg Meier für seine trockene Riesling Spätlese „Granit Goldkapsel“,
Marius Meier für seinen Weißburgunder, 
Andreas Meyer für seinen Grauburgunder „Kalkmergel“,  
Peter Graf für seinen Chardonnay, 
Peter Klein für seinen Grünen Veltliner in der Kategorie „Andere Weißweine“, 
Dominik Stern für seinen Spätburgunder „Barrique“ sowie 
Peter Klein für seinen Frühburgunder in der Kategorie „andere Rotweine“.

Neben den Burgundersorten, die in diesem Jahr in der Südpfalz besonders gut ausfielen, lobte die Jury die Qualität der wenigen vorgestellten Silvaner. Es sei erfreulich, dass junge Kellermeister der traditionellen Pfälzer Sorte wieder mehr Aufmerksamkeit schenken.

Der im Jahr 2011 erstmals ausgeschriebene Wettbewerb „Die junge Südpfalz - da wächst was nach !“ für Winzer von der Südlichen Weinstraße, der Händlern, Gastronomen und Weinliebhabern die Möglichkeit bietet, neue Talente zu entdecken, wird jährlich in den Monaten April/Mai ausgetragen. Die besten 12 Kellermeister qualifizieren sich, vorausgesetzt sie überschreiten das Höchstalter nicht, für die Endrunde im kommenden Jahr. Mit dem jährlich durchgeführten Wettbewerb erhalten junge Betriebe sowie junge Kellermeister die Möglichkeit, sich mit Kollegen zu vergleichen, zu kommunizieren und durch Anregungen und Profilierungsmöglichkeiten ihre Weinqualität weiter zu entwickeln.

Den Siegern winken aber auch wirtschaftliche Vorteile. Sie finden bei Veranstaltungen des Vereins Südliche Weinstraße, etwa bei den Weintagen der Südlichen Weinstraße im Juni, besondere Berücksichtigung. Erstmals gab es bei der weltweit größten Fachmesse für Wein, der ProWein in Düsseldorf, im März einen eigenen, modern gestalteten Stand der Jungen Südpfalz sowie eine Veranstaltung mit Musik und Verkostung. In der Südpfalz stellen sich die jungen Kellermeister am 26. April bei einer  „Baustellenparty“ auf dem Gelände der künftigen Südpfalz-Vinothek in Landau erstmals gemeinsam mit jungen Köchen vor. 

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Kellermeister in Betrieben der Südlichen Weinstraße, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und entscheidende Mitverantwortung an den Weinen des Betriebes haben. Jeder Teilnehmer stellt 5 Weine zur Bewertung an, die er selbst als Kellermeister verantwortet hat. Die Weine werden verdeckt durch ein Fachgremium unter Beteiligung der DLR Neustadt, von Fachjournalisten und Sommeliers bewertet. Neben dem Juryvorsitzenden Jürgen Mathäß gehörtern der Fachjury in diesem Jahr an: Christine Fischer (Sommelière und Buchautorin), Jürgen Fendt (Chefsommelier im Hotel Barreiss, Baiersbronn), Carsten Henn, (Weinjournalist und Buchautor), Prof. Ulrich Fischer (DLR, Neustadt), Hermann Pilz (Chefredakteur „Die Weinwirtschaft“) und Stefan Scherrer (Weinkontrolleur)

Sonntag, 21. April 2013

Miraval Rosé by Brad Pitt, Angelina Jolie & der Familie Perrin!

Kein Allerweltsrosé, sondern ein geschmacksintensiver Wein aus Star-Hand - die Premiere aus der Liaison Jolie-Pitt & Perrin! Das Château Miraval um Brad Pitt und Angelina Jolie ist ein Joint-Venture mit der Famille Perrin in Sachen Weinbau und Weinbereitung eingegangen. Die erste öffentliche Präsentation des Miraval Provence Rosé fand auf der ProWein 2013 in Düsseldorf statt - seither ist der feine Rosé in aller Munde




Ein heller, trockener Rosé mit beerigem Aroma!
 Ein klassischer Provence-Rosé, lachsfarben und edel in der Farbe, aus einer Cuvée von Cinsault, Grenache, Syrah und Rolle gekeltert.

Schon allein optisch begeistert der Miraval Côtes De Provence mit einer wunderschönen, hellen Lachsfarbe, die leicht ins Pinke geht. In der Nase offenbart der Promi-Rosé ein verführerisches Potpourri mit Aromen heller Früchte und frisch gepflückten Erdbeeren. Hinzu gesellt sich eine Spur Blüten.

Am Gaumen begeistert uns der Wein mit Komplexität und Aromen wilder Him- und Erdbeeren. Nuancen von Wildkräutern und Zitrusfrüchten stimmen uns glücklich. An nasses Gestein erinnernde Aromen und eine erfrischende Säure runden das Geschmacksbild ab. Der Abgang ist lang, rund und lebendig.

Das Anbaugebiet der Trauben des Miraval Côtes De Provence liegt nördlich von Brignoles, im Herzen der Provence, nahe des Örtchens Correns. Geerntet wurden die Trauben für diesen Rosé ausschließlich morgens, bevor sie zweimal durchsortiert und entrappt wurden. Die Vinifizierung fand in temperaturkontrollierten Edelstahl-Tanks (90%) und Fässern (10%) statt, wobei die Hefeaufrührung zur Anwendung kam.
Preis: 16,50 €

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Dienstag, 16. April 2013

Top 100 Weine aus Südafrika: Die Gewinner 2013

Die besten Weine Südafrikas 2013 sind letzten Freitag, den 11. April 2013, bekannt gegeben worden. Der Weinversand Vinexus hat viele der frisch prämierten Weine im großen Südafrika Sortiment. Die South Africas Top 100 Wine Challenge wählt aus allen Premiumweinen Südafrikas die 100 besten Weine des Jahres. Wichtiges Kriterium ist die Verfügbarkeit der Weine.

Durch die kundenfreundliche Ausrichtung des Wettbewerbs soll die Weinwelt "entmystifiziert" werden. Meist sind frischgebackene Weinsieger schnell ausverkauft, im ausgezeichneten Jahrgang seit Jahren nicht mehr verfügbar oder die Preise schnellen derart in die Höhe, dass die Weine völlig überteuert sind. Die Top 100 SA Wines sind nichts dergleichen: Sie sind im aktuellen Jahrgang, in gutem Preis-Genuss-Verhältnis und oft in aller Welt verfügbar. Die besten Weine Südafrikas 2013 - sie sind gewählt!

Wein aus Südafrika genießt seit vielen Jahren eine unvergleichliche Reputation. Südafrikanischer Wein ist fruchtig, komplex, klar, üppig und einzigartig charaktervoll. Die Top 100 SA Wines geben einen tollen Ein- und Überblick in die Welt der südafrikanischen Weine.

Das Weingut Fairview beispielsweise hat gleich 4 Weine in der Top 100 Liste: Fairview Primo Pinotage 2011, Fairview Beacon Shiraz 2009, Fairview Nurok 2011 und Fairview La Beryl Blanc 2012. Die Weine von Charles Back sind tolle Weine, die unkompliziert und edel zugleich sind.

Auch die Weine von TokaraGlenellyRaka oder Nitida sind in der Top 100 Liste vertreten. Stöbern Sie in unserem großen Südafrika Wein Sortiment und bestellen Sie online die besten Weine Südafrikas.

Die Top 100 SA Wines finden Sie übrigens hier als Liste: Top 100 Winning Wines 2013.


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Fairview Primo Pinotage 2011


Der Fairview Primo Pinotage ist der Klassenbeste, unter den südafrikanischen Pinotage und ein Wein für beinahe jede Gelegenheit. Im Glas fasziniert dieser Wein mit einem fast undurchdringlichen Purpurrot untermalt mit violetten Reflexen.

In der Nase begeistern Aromen schwarzreifer Früchte, besonders Kirsche und Spuren von Veilchen, welche sich mit rauchigen Noten und süßlichen Gewürzen verbinden. Unheimlich lecker.

Am Gaumen zeigt sich der Wein naturgemäß sehr körperreich und mundfüllend. Reife Pflaume maximiert die feste Struktur.

Ein Hochgenuss ist der Fairview Primo Pinotage auch in Begleitung zu Gegrilltem, Steaks oder Wildbret in gemütlicher Runde. Ihre Gäste werden staunen!

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Fairview Wines wurde 1693 von Steven Vervey gegründet. Seit 1937 bewirtschaftet die Familie Back das Weingut. Seit 1978 arbeitet Besitzer Charles Back mit im Betrieb, seit 1995 bestimmt er die Wein-Linien von Fairview und Spice Route.
Das Weingut Fairview liegt an den Hängen in südwestlicher Richtung oberhalb des Städtchens Paarl, wo die Weinberge entsprechend ihrer Bodenbeschaffenheiten mit den jeweils geeigneten Rebsorten bepflanzt sind. Gelände, die sich nicht für den Weinanbau eignen, werden als Weideland für Ziegen genutzt. Die Fairview Ziegen liefern seit 1980 Milch für den fabelhaften "Fairview Goats Cheese" und haben ihren festen Platz im Fairview Logo gefunden.Zudem bewirtschaftet Charles Back Weinberge in den Regionen Malmesbury und Perdeberg, die mit den traditionellen Sorten der südlichen Rhône bepflanzt sind. Hier finden wir Shiraz, Mourvédre,Grenache, Carignan, Cinsault und Viognier.
Charles ist überzeugt, dass diese Rebsorten wesentlich besser zu den heißeren Regionen in Südafrika passen als jene Sorten, die dort traditionell angebaut werden. Er sagt: "Our national grape mix is a disaster." Bessessen von der Idee, den Rhône-Mix bei sich zu etablieren, sucht er am ganzen Kap immerzu nach alten Weinbergen, die mit diesen Sorten bepflanzt sind. Nach Möglichkeit pachtet er sie, um dann ganz nach seinen Vorstellungen zu bewirtschaften und auszubauen.
Aktuelle Kreationen des "Rhône-Rangers" ist die Weinlinie Goats do Roam - nach Rhône-Rezept und ohne Rebsortenangabe. Benannt wurden sie wiederum nach den umherlaufenden Ziegen und dem speziell errichteten Kletterturm, der dem Weingut zu landesweiter Bekanntheit verhalf.
Goats do Roam bedeutet "die Ziegen wandern umher". Man könnte es auch als witzig-verbale Verballhornung der französischen Appellation "Côtes-du-Rhône" verstehen. Beide Begriffe, mit entsprechend starkem britischem Akzent augesprochen, klingen identisch... Kouts du Roun... oder so ähnlich... Aber egal, der Wein zählt! Und der mundet wirklich ausgezeichnet.
Die südafrikanisch geprägte Rhône-Cuvée besteht aus den Rebsorten Shiraz, Pinotage, Grenache, Carignan, Cinsault, Gamay Noir und Mourvèdre. Die Trauben stammen in erster Linie aus unbewässerten Bush Vine Weinbergen. Der Wein wirkt weich und elegant, und hat trotzdem den richtigen Biss. Hervorragend schmeckt er - natürlich - zu Ziegenkäse. Wen wunderts? Der Rosé aus ähnlicher Sortenzusammensetzung ist eine Versuchung wert und erinnert an guten Tavél. Er gewann die Trophy für den besten Rosé der Sydney Wine Competition.

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Samstag, 13. April 2013

Margrit Mondavi vom US- Weingut Robert Mondavi erhält hohe Auszeichnung der deutschen Weinpresse


Die “First Lady des Napa Valleys” Margrit Mondavi (86) erhält eine der höchsten Auszeichnung der Deutschen Weinpresse, den Sonderpreis der Jury vom Meininger Verlag. Übergeben wurde der Preis von Dr. Hermann Pilz, Chefredakteur des Magazins Weinwirtschaft anlässlich der Messe “ProWein” in Düsseldorf.
Margrit Mondavi: “Es berührt mich, gerade hier eine solche Auszeichnung zu bekommen, da ich in der Schweiz geboren bin und auch viel Zeit in Deutschland verbracht habe. Ich erinnere mich an wundervolle Reisen in die deutschen Weinregionen. Gemeinsam mit meinem Mann Robert Mondavi habe ich nicht nur außergewöhnliche Weinkeller und die Weinschule in Geisenheim besucht sondern auch sehr talentierte, engagierte Winzer getroffen. Die Weine von Rhein, Mosel, Ahr und Rheingau haben für mich etwas Magisches und sind vom Geschmack her einzigartig. Sie rufen in mir Poesie hervor. Deutsche Weine waren für Robert und mich immer eine besondere Inspiration. Ich nehme den Preis auch im Namen meines Mannes Robert entgegen, der in diesem Jahr einhundert Jahre alt geworden wäre.”

Über Margrit Mondavis Lebenswerk
Das kalifornische Napa Valley, ein in den 1960ger Jahren über die Landesgrenzen hinweg eher unbekanntes Weingebiet, wurde durch das Engagement und den Lebensstil der Mondavis weltberühmt. Margrit Mondavi lud Stars wie Luciano Pavarotti, Sophia Lauren und Ella Fitzgerald zu legendären Konzerten ein. Die Wände auf dem Weingut stellte sie Künstlern für Ausstellungen zur Verfügung. Starköche wie Paul Bocuse oder Alain Chapel präsentierten ausgefallene Gerichte in ihrer Kochschule. Die Kombination von Kunst, Konzerten, Stars und Wein war nicht nur die Leidenschaft von Margrit Mondavi sondern auch eines der Erfolgsrezepte für das Weingut. “Mondavi ist mehr als Wein. Es ist ein Lebensgefühl, unser Lebensgefühl”, so Margrit Mondavi weiter. “Musik, Kunst, Essen, Wein, Genuss – all das gehört für mich einfach zusammen.” Bis heute kommen Gäste aus aller Welt nach Napa Valley zu Mondavi um genau das zu erleben und einen Tag mit Freunden bei köstlichem Wein, guten Gesprächen und hervorragendem Essen zu verbringen.

Über das Weingut Robert Mondavi
Robert Mondavis Vision basiert auf drei Ideen: 1. Kalifornischen Wein in die Liga der internationalen Top-Weine zu bringen; 2. eine Weinkultur zu prägen, die eine große Auswahl kalifornischer Weine auf jeden Tisch bringt und 3. das Leben der Menschen durch die Verbindung von Wein, Essen, Kunst und Kultur zu bereichern und damit ein ganz besonderes Lebensgefühl zu schaffen. Gegründet 1966, ist das Robert Mondavi Weingut das wohl bekannteste Symbol des Napa Valleys, Kalifornien. Mit der Philosophie, dass große Weine ihren Ursprung reflektieren, prägt Robert Mondavi bis heute die Weingüter der Region. www.robertmondavi.com

File:Robert Mondavi entrance.jpg
Über den Award
Der Award “Excellence in Wine & Spirits” vom Meininger Verlag wird seit acht Jahren jährlich als Auftakt der ProWein Messe in Düsseldorf an herausragende Persönlichkeiten der internationalen Weinwelt verliehen.
Über neue Weine vom Robert Mondavi Weingut in Deutschland
Im Juni 2013 wird es anlässlich des 100. Geburtstags von Robert Mondavi eine Neuauflage der “Robert Mondavi Private Selection” geben. Diese Kollektion vermittelt den starken Glauben des Weinguts an das große Potenzial der kalifornischen Reben. Wo andere nur Nebel und Kälte gesehen haben, hat Robert Mondavi eine Region mit hochwertigen Trauben etabliert. Er schuf die “Private Selection” in 1994, um die hohe Qualität und die unterschiedlichen Charaktere der kalifornischen Trauben zu demonstrieren. Das Ergebnis ist eine wohl balancierte, kultivierte, fruchtige und sehr zugängliche Kollektion mit einem unverwechselbaren kalifornischen Geschmack, die zu jeder Gelegenheit genossen werden kann. Folgende Weine bietet die “Private Selection”: Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Merlot, Pinot Noir und Zinfandel.

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Mittwoch, 10. April 2013

Brunello aus Montalcino, Toskana - Italiens berühmtester Rotwein


Brunello di Montalcino zählt zu den edelsten Tropfen Italiens, obwohl er auf keine jahrhundertelange Familiengeschichte zurückblickt. Vor nicht viel mehr als dreißig Jahren waren die tanninstarren Bauernweine der Toscana kaum einfacher Landadel. Erst ausgeklügelte Herstellungstechnik küsste den schlafenden Märchenprinzen wach. Heute reservieren die Weinfreaks auf der Welt dem König der italienischen Rotweine einen Ehrenplatz in ihren Kellern - nicht zu letzt Dank der Familie Biondi-Santi, die den Stein erst so richtig zum Rollen brachte.

Berühmtheit und Beschaulichkeit

Wie bei vielen weltbekannten Namen gibt es auch bei Brunello di Montalcino den Ort, der dazugehört. Auf einem Felsvorsprung gut 100 Kilometer südlich von Florenz versteckt sich das toskanische Städtchen Montalcino hinter dicken Bruchsteinmauern vor der Welt. Steile, leicht verschlafene Gassen zirkeln sich zwischen den geduckten Häuschen hindurch. Manchmal liest man über solche Orte, dass hier die Zeit stehen geblieben sei. Doch über das alte Pflaster von Montalcino schlurfen nur zu oft Flipflops amerikanischer Touristen. 
Datei:Montalcino 001.jpg

Wo alles begann...

Nicht wenige dieser Fremden führt der Weg irgendwann in die Fiaschetteria Italiana. Seit 1888 hat die Bar an der Piazza del Popolo, was eine italienische Bar braucht: hölzerne Theke, Messingarmaturen und Fliesenboden, der in Ehren verwittert. Toskanische Originale sucht man allerdings vergebens. Die meisten Einheimischen haben den Touristen das Feld überlassen. In den fünfziger Jahren fanden sich hier im Regal – zwischen Vermouth und Marsala– die ersten Flaschen Brunello der Familie Biondi-Santi. Es gehörte Mut dazu, den bis dahin kaum bekannten Wein unter einem eigenen Etikett abzufüllen. Zu der Zeit baute gerade mal eine Handvoll Bauern den Wein an. Und wer einen Pferdekarren für die Fässer hatte, konnte von einem effizienten Absatzkanal sprechen. An weltweiten Ruhm dachten die Weinbauern aus dem Ort nicht im Traum. Dennoch könnte man hier die eigentliche Geburt des Brunello di Montalcino sehen.

Geboren im großen Eichenholzfass

Denn im 19. Jahrhundert, als der Brunello zum ersten Mal historisch greifbar wurde, war er eher eine Kopfgeburt. Der gelernte Apotheker Clemente Santi hatte auf seinem Weingut Il Greppo das Zusammenspiel von Rebsorte und Boden beobachtet und immer wieder geeignete Stöcke selektiert. Seine Erkenntnisse scheint er für Jahrzehnte als Betriebsgeheimnis gehütet zu haben, während sich vor den Mauern seines Guts der italienische Staat formte. Im risorgimento, einer Reihe von Revolutionen und Unabhängigkeitskriegen, diente auch sein Enkel Feruccio. Zurückgekehrt vom Fronteinsatz machte er im Jahr 1888 einen Wein rein aus Sangiovese-Trauben, die hier seit Jahrhunderten Brunello heißen, und ließ ihn in großen Eichenfässern reifen. So entstand ein starker und samtiger Roter, der der Familie auf lange Zeit einen önologischen Wissensvorsprung bescherte. Schon in den zwanziger Jahren kauften Amerikaner trotz Prohibition die Weine, von denen es in über 50 Jahren nur vier abgefüllte Jahrgänge gab. Stoff, aus dem Wein-Mythen geboren werden: Brunellos von 1888, 1891, 1925 und 1945 werden längst zu Fantasiepreisen gehandelt.

Mehr lesen im Buchkapitel Brunello di Montalcino aus Italiens Weinwelten