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Montag, 31. März 2014

Ein Wein tief wie der Ozean: Mitolo Jester Cabernet Sauvignon

Der Mitolo Jester Cabernet Sauvignon beweist auf eindrucksvolle Art und Weise, dass sich der Önloge Ben Glaetzer nicht nur auf die Rebsorte Shiraz (auch: Syrah) versteht.
Weinmacher Ben Glaetzer verfährt bei der Weinbereitung mit 20% der Rebgutes nach Amarone-Art und lässt die Trauben zu Rosinen austrocknen, um das Aroma so zu konzentrieren, so dass eine beeindruckende, geschmackliche Tiefe erreicht wird. Neun Monate dauert der Ausbau bis sich dann ein kraftvoller, charakterstarker und unverwechselbarer Cabernet Sauvignon präsentiert. Schon die tiefviolette, beinahe scharze Farbe des Mitolo Jester Cabernet Sauvignon lässt die Vielschichtigkeit dieses australischen Weines erkennen. Das Aromenspiel reicht von reifen Pflaumen und Johannisbeeren über Nuancen von Lakritz und Leder bis hin zu würzigen Noten von Pfeffer und Muskatnuss. Überzeugend tief. Überzeugend komplex.


Mitolo Wines - Die größten Weine des kleinsten Kontinents

Die Scherzfrage könnte lauten: Wie wird ein Australier zum besten Weinbauern des Landes? Antwort: Er wird Kartoffelbauer. Das wirklich Komische an dieser Geschichte ist, sie ist gar kein Scherz. Frank Mitolo macht Weine, wie sie in Australien nur noch ein oder zwei andere Erzeuger zustande bringen. Und, auch das stimmt: Vorher hat Frank Mitolo sein Geld mit Kartoffeln verdient. Viel Geld sogar, denn niemand sonst auf der Südhalbkugel baute mehr Kartoffeln an als Frank Mitolo. Bis er eines Tages keine Kartoffeln mehr sehen konnte und sich entschloss, Wein zu machen. Nicht irgendeinen Wein, sondern Wein von allererster Güte. Das Unerwartete: Der ehrgeizige Plan ist aufgegangen – und das in allerkürzester Zeit.
Weinpapst Robert M. Parker hat dem ersten Jahrgang Mitolo G.A.M. Shiraz, der nach den Initialen von Franks Kindern Gemma, Alexander und Marco benannt ist, vom Fleck weg unglaubliche 90 Punkte gegeben. Der aktuelle Jahrgang bringt es bereits auf 95 Punkte! Entscheidenden Anteil an Frank Mitolos grandiosem Erfolg hat ein junger Mann, den Frank weitsichtig und mutig zum Önologen seines nagelneuen Weingutes im McLaren Vale gemacht hat: Ben Glaetzer, damals 23 Jahre alt und gerade ausgelernt. Heute – acht Jahre später – ein Star unter Australiens Weinmachern und einer der begehrtesten Berater der Weinwelt!

Hier können Sie den Wein für 18,50 € bestellen

Weitere Weine von Mitolo finden Sie hier
Rotwein aus Australien

Samstag, 29. März 2014

Dieser Wein gehört zu dem Besten, was Australien in die Flasche bringt! Rosemount Mountain Blue Shiraz / Cabernet Sauvignon

Trinken Sie eine Legende Australiens: Der Rosemount Mountain Blue Shiraz Cabernet Sauvignon ist eine Verführung in Karmesinrot, mit intensiven Aromen und einem geschmeidigen Glanz. Ein Rotwein mit Glamourfaktor!

Rosemount Mountain Blue Shiraz / Cabernet Sauvignon 2006

Rosemounts Premium-Blend Mountain Blue ist zweifellos eine der elegantesten Versionen des australischen Duo-Klassikers Shiraz - Cabernet Sauvignon. Die Trauben stammen von rund 50 Jahre alten Reben, die sich in Mudgee, an den westlichen Hängen der Blue Mountains, bei warmen Tagestemperaturen und kühlen Bergnächten besonders prachtvoll entfalten. Mountain Blue spiegelt zugleich diesen regionalen Charakter seines einzigartigen Terroirs und die rebsortentypische, satte Brombeerfrucht seiner Trauben wieder: mit eindrucksvoller Fülle, üppigem, seidig gereiftem Tannin und seiner ebenso dichten wie eleganten Struktur. Und obwohl er schon (erstaunlich) früh zugänglich ist, besitzt er genügend Potenzial, um sich bei einer entsprechenden Lagerung noch viele Jahre prächtig weiter zu entfalten.

Rosemount wurde vor etwas mehr als 30 Jahren gegründet und ist bis heute eines der führenden Premium-Weingüter Australiens. Hohe Zielsetzungen, die Energie und Hingabe des Gründers Bob Oatley und seiner Familie sind für den Erfolg des Weingutes verantwortlich. Bob, der sich mittlerweile aus dem täglichen Geschäftsleben zurückgezogen hat, war stets bestrebt, in jedem Jahr ein wirklich ausgezeichnetes Qualitätsprodukt zu schaffen und die Qualität weiter zu verbessern.

Hier können Sie en Wein zum Sonderpreis von 35 € bestellen

Für Infos zu weiteren Weinen von Rosemount hier klicken


 
Rotwein aus Australien

Donnerstag, 27. März 2014

Frescobaldi gründet Masseto-Weingut

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masseto
Der Masseto ist offiziell der Zweitwein der Tenuta dell´Ornellaia, wird aber zuweilen im Handel zu einem höheren Preis angeboten. (© Ornellaia)
ITALIEN (Florenz) - Die italienische Weingruppe Gruppe Marchesi de´Frescobaldi plant ein extra Weingut nur für einen Super Toskaner der Lage Masseto* im Chianti Classico zu errichten. Aktuell wird ein geeignetes Gelände für den Bau einer Kellerei gesucht. Laut Konzernchef Giovanni Geddes de la Filicaja gäbe es eine Vorstellung einer Trennung zwischen dem Masseto und den Weinen von Ornellaia.
Der Masseto ist offiziell der Zweitwein der Tenuta dell´Ornellaia, wird aber zuweilen im Handel zu einem höheren Preis angeboten, als die weiteren Weine des Namensgebers. Außerdem wird der Masseto seit 2009 über den Handelsplatz Bordeaux angeboten. "Das wir ein Weingut für den Masseto bauen ist bereits beschlossene Sache", erklärt Geddes de la Filicaja. "Wir planen mit dem Bau Anfang 2015 zu beginnen", sagte er am Rande der Präsentation zur Markteinführung des Ornellaia Jahrgang 2011, der mit Etiketten des Künstlers Rodney Graham versehen ist (Wir berichteten: Rodney Graham interpretiert Ornellaia 2011 L’Infinito".
Im letzten Jahr war der Masseto der meistverkaufte italienische Wein bei Sotheby´s. Der durchschnittliche Preis betrug 600 US-Dollar (rund 431 Euro). "Wir erwarten eine weitere Steigerung des Preises für einen Masseto", sagt Geddes de la Filicaja. "der nicht mehr weit entfernt von den Preisen für einen Petrus ist. Als ein Wein aus 100 Prozent Merlot lässt sich der Masseto grundsätzlich mit den Weinen der rechten Seite aus Bordeaux vergleichen."
Im Gespräch erwähnte Geddes de la Filicaja, dass das Weinimperium Frescobaldi eine offensichtliche Lücke im Portfotlio hat. "Das Chianti Classico hatten wir bisher nicht im engeren Fokus", sagt Geddes de la Filicaja, der zuvor Champagne Krug in Italien vertreten hatte und zwölf Jahre als CEO bei Antinori arbeitete. "Aber da es hier den Masseto als bestehende und akzeptierte Top-Marke gibt, wollen wir darauf aufsetzen."
Beobachter des Marktes für feine Weine konstatieren den Top-Weinen aus Italien einen eher günstigeren Preis im Verglich zu den Top-Weinen aus Bordeaux und Burgund. "Wir brauchen für unser neuestes Projekt allerdings noch Zeit", sagt Geddes de la Filicaja. "Luxus ist nicht gerade selbstverständlich in Bezug zu italienischen Weinen. Die meisten großen Weinfamilien in Italien basieren eher auf landwirtschaftlichen Hintergründen und sind keine Experten im Marketing." (red.yoopress)
*MASSETO: Die Reben des auch als Cru-Wein bezeichneten Masseto stammen vom gleichnamigen sieben Hektar großen Weinberg in Bolgheri - deren Trauben hier nahe an der toskanischen Küste atmen Meeresluft. Ein Blick auf die Bodenkarte dieser Weinbauzone in Bolgheri zeigt, dass sich die Böden dieser Einzellage mit ihrem Lehm aus dem Pliozän völlig von denen benachbarter Lagen unterscheiden. Diese Weinbergslage ist ausschließlich mit Reben der Sorte Merlot bestockt, die bedingt durch den einzigartigen Boden und das hier herrschende Mikroklima dem Masseto einen ausdruckvollen und eigenen Charakter verleihen. (red.yoopress)
 

Mittwoch, 26. März 2014

Ein Siegerwein aus Spanien jetzt zum Aktionspreis-Bodegas y Viñedos Casa del Valle - Acantus 3,49 €

Gewinner des Goldenen Sommelier Wine Award. Bei den jährlichen Sommelier Wine Awards in London gewann dieser Wein eine nicht zu übertreffende Goldmedaille. So uneinholbar, weil der Wein von einer Fachjury ausgewählt wurde, die aus den wohl kritischsten Weintestern aller Zeiten besteht, den Sommeliers von London. Und wenn es bei einer so strengen Verkostung einen Preis gibt, dann muss der Wein nicht nur sehr gut sein, sondern auch den meistbewanderten Restaurantbesucher angenehm überraschen können. Und genau das tut unser Acantus wie kein anderer! Die Bodegas y Viñedos Casa del Valle befindet sich in den Händen der renommierten Bodegas Olarra Gruppe, was wiederrum ein weiterer Garant für einen Topwein ist.

Mit dem grandiosen Bouquet dieses Weins fühlen Sie sich gleich in das Rioja versetzt. Für seinen besonderen Stil errang er eine Bronzemedaille bei Decanter und  bei den Sommelier Wine Awards in London bekam er sogar eine Goldmedaille! Ein absoluter Siegerwein!
Leuchtend warm rubinrot mit tiefem Kern. Voll Vanille, reifer roter Frucht und gewürzter Schokolade. Geschmeidig, lebendig und  samtweich. Schön cremig, leicht würzig und saftig im Geschmack. Fesselnd mit jedem Schluck!

Nehmen Sie sich genügend Zeit, um diesen Wein zu Tapas, würzigen Fleischgerichten oder altem Käse zu genießen! Serviertemperatur 16-18°C.


Über die Bodegas y Viñedos Casa del Valle

Das Weingut Bodegas y Viñedos Casa del Valle befindet sich in den Händen der Bodegas Olarra-Gruppe, die in der Weinszene von Castilla-La Mancha sehr bekannt ist. In dieser Bodega arbeitet man mit der Philosophie der „Vino de Pago“, die aus der Kultur der Châteaus abgeleitet wird. So werden in der Bodegas y Viñedos Casa del Valle Tradition, Technik und Wissen vereint, um die besten Trauben zu extrahieren und von Anfang an die Entwicklung eines außergewöhnlichen Weines zu garantieren.
Die Bodega ist von 82 ha Land umgeben, auf dem die Rebsorten Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah angebaut werden, die für Ihre große Fähigkeit bekannt sind, Alter, Persönlichkeit und gut definierten Charakter zu entwickeln.
Hinzu kommen außerdem 65 ha mit Olivenbäumen, mit den 3 Sorten Picual, Arberquina und Cornicabra, aus denen ein Olivenöl von exquisitem Geschmack und ausgezeichneter Qualität hergestellt wird.



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Dienstag, 25. März 2014

Château Lascombes 2ème Cru Classé Margaux, Jahrhunder​tjahr 2009

Lascombes is back! Vorbei der Dornröschenschlaf! Einer der großen historischen Namen aus Margaux meldet sich mit einem fulminanten Paukenschlag zurück. „Der vielleicht beste Lascombes ever!“ frohlockt der sonst eher zurückhaltende Weinwisser und belohnt den exzeptionellen Château Lascombes 2ème Cru Classé 2009 mit imposanten 19 Punkten. Auch Robert Parker ist vom Wiederaufstieg Château Lascombes’ gepackt: “The property has exploded in quality... This has now become one of Margaux's top wines, challenging even Château Palmer and Château Margaux.” (Parker’s Wine Buyer’s Guide No. 7). Das Beste daran: Das Schloss ist zwar aus dem Dornröschenschlaf erwacht, der Preis aber noch nicht...



Im Bordeaux-Jahrhundert-Jahr 2009 (Robert Parker: “this is unquestionably the greatest Bordeaux vintage I have ever tasted“) ist Château Lascombes ein ganz großer Margaux gelungen. Ein tiefer, kraft- und ausdrucksvoller Grand Vin, komponiert aus 48% Cabernet Sauvignon, 48% Merlot und 4% Petit Verdot. Die Trauben wurden sehr arbeits- und zeitaufwändig von 200 Erntehelfern Parzelle für Parzelle per Hand geerntet und auf dem Schloss akkurat vinifiziert. Die Maischestandzeit betrugt sehr lange 4 Monate, was die dunkle Farbe und den enormen Extrakt des 2009ers erklärt. Anschließend reifte der Wein in Barriques, 90% Erstbelegung.

Im Glas ein tiefdunkles Purpurrot mit leuchtenden violetten Reflexen, das Bouquet frisch und jugendlich, Brombeeren, schwarze Johannisbeeren, Lorbeer, Lakritz, Espresso, Zigarrentabak, Graphit... komplex und nuancenreich. Am Gaumen viel Extrakt und eine noble Struktur mit einer seidigen, eleganten Textur. Das neue Eichenholz ist spürbar, aber bestens integriert, die Länge ist schlicht formidabel. Ein “moderner“ Margaux-Stil? Vielleicht, oder einfach nur Lascombes in Bestform!


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Das Weingut

077
Die Geschichte von Château Lascombes in der Gemeinde Margaux auf dem linken Gironde-Ufer reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. In jener Zeit legte die alteingesessene Familie Durfort de Duras die ersten Weinberge auf dem Gut an und leitete es mehrere Jahrhunderte. Schon damals zählten die Weine zu den besten aus Margaux, und das sollte sich in den folgenden Jahrhunderten auch nicht ändern. Im 17. Jahrhundert erwarb Antoine de Lascombes das Anwesen und seine Nachfahren bauten die führende Stellung noch weiter aus. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts galt Lascombes als ranggleich mit Château Margaux und wurde bei der berühmten Klassifikation von 1855 als Deuxième Cru Classé eingestuft, vor Château Palmer, das nur den Rang eine 3. Crus erhielt.
Nach einer wechselvollen Zeit ging das Schloss 1952 dann an Bordeaux-Koryphäe Alexis Lichine – der Beginn einer goldenen Ära, die bis zum Verkauf 1971 andauerte. Es folgten schwierige Jahre und die Weine blieben unter den Möglichkeiten, die das exzellente Terroir bietet. Lascombes verfiel in einen vinophilen Dornröschenschlaf, aus dem es erst zu Beginn des 21. Jahrhundert erwachte. Nach enormen Investitionen und Qualitätsverbesserungen ist das Château jetzt wieder da, wo es schon über Jahrhunderte war: an der Spitze von Margaux und seines Ranges als Deuxième Cru Classé würdig. Erfreulicher Nebeneffekt dieser bewegten Zeit: Die Preise für den Grand Vin sind noch nicht abgehoben, vergleicht man sie mit den Rivalen Margaux und Palmer.
Lascombes ist heute eines der größten Güter auf dem linken Gironde-Ufer mit 118 Hektar Rebfläche im Herzen von Margaux. Der Rebsortenspiegel weist einen ungewöhnlich hohen Merlot-Anteil (50%) auf, Cabernet Sauvignon nimmt 45% und Petit Verdot 5% der Rebfläche ein. Um die Trauben aus den über 40 Einzelparzellen zum optimalen Zeitpunkt ernten zu können, wird jedes Jahr eine kleine Armada von über 200 Erntehelfern in Marsch gesetzt. Geleitet wird Lascombes von Dominique Befve, der zuvor bei Laftite Rothschild engagiert war. Mit Önologen-Koryphäe Michel Rolland steht ihm zudem ein herausragender Berater zur Seite. Das hat Früchte getragen: “The property has exploded in quality“, stellt Robert Parker klar und legt noch nach: “This has now become one of Margaux's top wines, challenging even Château Palmer and Château Margaux.“ (Wine Buyer's Guide No. 7)

 
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Sonntag, 23. März 2014

Mit Wein kochen

Wenn Sie mit Wein kochen, hilft es, ein paar Dinge im Hinterkopf zu haben, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Welcher Wein ist am besten geeignet zum Kochen, und unter welchen Bedingungen?

Kochen und Wein
Sie sollten nicht den billigsten Wein nehmen, aber auch nicht den besten. Wenn der Wein zum Trinken gut geeignet ist, ist er das zum Kochen auch;
die Vielschichtigkeit eines herausragenden Weines werden Sie allerdings nach dem Garprozess kaum wiederfinden.
So wie es wenig Sinn macht, ihr bestes Olivenöl zum Kochen und Braten zu verwenden - denn wozu kalt pressen, wenn es dann doch wieder erhitzt wird? - wäre ein Spitzenwein in der Regel beim Kochen Verschwendung. Das Geld, das Sie hier sparen, stecken Sie besser in die Qualität anderer Zutaten.
Natürlich: Wenn Sie mit Wein kochen, weil Sie eine Weinsauce zubereiten, darf der gerne ein bisschen besser sein, da er hier schließlich die wichtigste Zutat ist - bestimmte Rezepte, z.B. Barolo-Risotto, verlangen nach besserem und damit kostspieligerem Wein. Und wenn Sie ihn am Ende des Garprozesses hinzufügen, weil Sie bewusst den alkoholischen Charakter und den damit verbundenen herben Geschmack im Essen wiederfinden wollen, darf es gerne auch der edlerere Wein sein.
Dennoch: Der Charakter eines Weines wird nicht eins-zu-eins im zubereitetem Gericht übernommen. Von Schaumweinen beispielsweise übertragen sich lediglich die Geschmacksanteile, durchs Erhitzen verliert sich ihr prickelnder Charakter - nur wenn Sie ihn kalt verarbeiten, wie bei Desserts etwa, können die Gasbläschen erhalten bleiben. Erstaunlicherweise können Sie korkende Weine gut zum Kochen verwenden - durch Hitze und Reduzieren verschwindet der Korkschmecker, und ein teurer Wein muss damit nicht im Ausguss landen.
Rotweine sind naturgemäß intensiver vom Geschmack als Weißweine und passen gut zu dunklem Fleisch, Wild, Braten und gehaltvollen Saucen.
Weißwein kann sahnigen und leichten Gerichten die nötige Säure geben, sollte aber selber leicht und trocken sein. Süßer Weißwein ist, genau so wie zu Fisch, hier unpassend - der macht sich besser bei Gerichten, denen die süße Note zuträglich ist, wie etwa Schweinefleisch, Geflügel, und natürlich Desserts.
Huhn oder Kalb vertragen beides - rot oder weiß - da ist es eine Frage des Charakters des Gerichtes, das Sie kochen.
Was Sie auf jeden Fall bedenken sollten, wenn Sie mit Wein kochen ist, dass er eine geschacksintensive Zutat ist. So sollten Sie ihn vorsichtig einsetzen, um andere Aromen nicht damit zu erschlagen.
Nicht alle Gerichte profitieren gleichermaßen vom Kochen mit Wein - in Salzigem geht er komplett unter, und zu Geräuchertem oder Gerichten mit starker Säure (Essig, Zitrus) wird er keine weitere Komponente hinzufügen, weil hier seine Hauptstärke (eben das Saure) schon ausreichend vertreten ist.
Und manche delikatere Gemüse, wie etwa Spinat, Artischocken oder Spargel, würden durch die Säure und den intensiven Geschmack des Weines geschmacklich an den Rand gedrängt.
Auch zum dazu Trinken ist er hier nur bedingt geeignet.

Mittwoch, 19. März 2014

Die 100 Besten Weingüter nach dem Handelsblatt sorgt für Diskussionsstoff

Pfalz

Die Ent­schei­dung der Handelsblatt-Jury zur Pfalz dürf­ten hef­tige Dis­kus­sio­nen aus­lö­sen, wenn nicht gar Kopf­schüt­teln. Kein neuer Betrieb hat Ein­gang in die Liste gefun­den, was ver­tret­bar wäre, wenn keine renom­mier­ten Betriebe feh­len wür­den. Tat­säch­lich aber feh­len drei. Zunächst Christ­mann, dem eigent­lich nicht nach­ge­sagt wer­den kann, dass er mit­tel­mä­ßige oder span­nungs­arme Weine erzeugt. Schwe­rer noch wiegt, dass Fritz Becker und Bassermann-Jordan keine Gnade vor den Augen der Exper­ten gefun­den haben. Aus­ge­rech­net Bassermann-Jordan, das in 2012 eine gran­diose Kol­lek­tion abge­lie­fert hat. Und Becker, der zumin­dest im Spätburgunder-Bereich Maß­stäbe gesetzt hat und setzt. An bei­der Leis­tun­gen kom­men ein hal­bes Dut­zend Güter, die in der Liste sind, nicht heran. Dass Münz­berg her­aus­ge­fal­len ist, kann man dage­gen verschmerzen.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel: http://www.weinkenner.de/2014/olympiade-der-weingueter-die-100-besten-nach-dem-handelsblatt-31772/


Infos zu Weine von Bassermann Jordan ( hier klicken )

Infos zu Weinen von Fritz Becker ( hier klicken )

 

Dienstag, 18. März 2014

Heartland Directors' Cut Cabernet Sauvignon 2012 - Kein Cabernet von Heartland ist besser als dieser!

Der Directors' Cut ist der Rotwein von Heartland mit dem kraftvollsten und einzigartigsten Ausdruck des Terroirs von Langhorne Creek in Australien. Der Jahrgang 2012 ist der erste Jahrgang des Heartland Directors' Cut Cabernet Sauvignon. Die Zeit ist reif!

Heartland Directors' Cut Cabernet Sauvignon 2012

Die unglaubliche Frucht des Heartland Directors' Cut Cabernet Sauvignon könnte als Testament für die Weinberge in Langhorne Creek gelten - und als die wohl beste Dokumentation des Talents von Winemaker Ben Glaetzer. Die dunkelviolette Farbe leuchtet im Glas, während sich Aromen von Kirschen und schwarzen Johannisbeeren ausbreiten. Die Textur des Heartland Directors' Cut Cabernet Sauvignon ist mundfüllend und gleichzeitig subtil. Die Tannine sind geschmeidig und in perfekter Balance.

Trotz der wunderbaren Harmonie ist die herausragende Stärke des Heartland Directors' Cut Cabernet Sauvignon eher in den komplexen Strukturen der Würze zu finden: Lakritz, Muskat, Sternanis, dazu Pfefferminze und duftendes Holz. Die Länge des Finales ist sagenhaft.

Hier können Sie den Wein für 19,95 € bestellen



WEINGUT HEARTLAND WINES

Die ersten Reben wurden schon 1788 von Südafrika nach Australien gebracht, aber zwischen 1820 und 1840 etablierte sich erst der gewerbliche Weinbau in Neusüdwales, Tasmanien, Westaustralien, Victoria und Südaustralien. Er beruhte auf aus Europa eingeführten Rebkollektionen, denn es gab und gibt keine einheimischen Rebsorten. Der moderne Weinbau begann um die Mitte der 1950er Jahre, ganz besonders durch die Einführung der kühlen Gärung in Edelstahltanks für Weißweine und besonders konzentriert im Süden und Südosten des Kontinents, wo es im Winter und Frühjahr Regen gibt, im Sommer und Frühherbst Hochdruckgebiete, die für Tagestemperaturen zwischen 25 und 35° C sorgen. Der maritime Einfluß ist nicht so tiefgreifend wie in Kalifornien, weil das Meer wärmer und die täglichen Temperaturschwankungen geringer sind. Die gleichmäßige Wärme gilt hier als günstig für die Weinqualität.


Wirrega Vineyards wurde nach einer der drei großen Viehstationen benannt, die Ende des 19. Jahrhunderts die Landschaft dominierten. Hier hat Ben Glaetzer, einer der besten jungen australischen Winemaker das enorme Qualitätspotential Australiens mit diesem sortentypischen, aromatischen Rotwein aus der alten europäischen Rebsorte Shiraz (der Syrah von der Rhône) unter Beweis gestellt.

Weitere Weine von Heartland finden Sie hier

Sonntag, 16. März 2014

Der Parker-Favorit! Celler Malondro 'Besllum' Montsant 2008

WOW! 93 Parker Punkte plus ganz großer Jahrgang! Mehr richtig guten Wein fürs Geld geht einfach nicht!
Der 2008er Celler Molandro 'Besllum' ist eine Cuvée aus 50% Garnacha und 50% Cariñena


Das nennt man mal einen glanzvollen Auftritt: Da stellt sich der 'Besllum' aus dem bis dahin nur Insidern bekannten Celler Molandro bei einer großen 2008er-Montsant-Verkostung von Robert Parker’s Wine Advocate an und schafft es so überraschend, wie souverän aufs Siegertreppchen! Und dabei lässt er Hochkaräter wie den sündhaft teuren Espectacle (geht für knapp €100 über den Tisch) einfach hinter sich und kassiert spektakuläre 93/100 Parker Punkte! Und so erlebt man eine jener raren Wein-Sternstunden, die so selten sind, wie die berühmt-berüchtigten sechs Richtigen im Lotto: Einen Wein zu verkosten, bei dem einfach alles stimmt!
Erstaunlich dunkel, mit einer tief purpurnen Farbe mit violetten Reflexen fließt er verheißungsvoll ins Glas. Das wunderbar ausdrucksstarke Bouquet animiert alle Sinne mit intensiven Noten nach Blaubeeren, Kirschen, Gewürzen, Lavendel, Toast, Vanille und leicht mineralischen Aspekten. Am Gaumen mit großer Expansion, enorm mundfüllend, tolle Harmonie zwischen bestens integriertem Fass, üppiger Frucht, kühler Frische und beeindruckender Länge.
Der Wein wäre auch für den doppelten Preis aller Ehren wert, ist aber für weniger als €10,- eine der schönsten Entdeckungen seit langer, langer Zeit. Auf keinen Fall versäumen!

Das Weingut


Das Weingut Celler Malondro ist in Cornudella de Montsant beheimatet, im Herzen jenes Anbaugebietes also, welches das berühmte Priorat umrahmt und mit seiner ursprünglichen, wilden und beeindruckenden Natur ideale Voraussetzungen für große Weine bietet. Wie auch im Priorat werden hier seit vielen Jahrhunderten vor allem die Rebsorten Garnacha und Cariñena angebaut, aus denen die meisten klassischen Montsant-Weine erzeugt werden. Viele der Weingärten weisen ein stattliches Alter auf, die Reben gedeihen auf den Kalk-, Lehm- und Schiefer-Böden, die Erträge sind wegen der trocken-heißen Sommer und des milden Herbstes gering - beste Bedingungen also für konzentrierte, kraftvolle Weine mit einer wunderbaren Mineralität. Joan Carlos Estivill – im Montsant in einer Winzerfamilie aufgewachsen – und sein Önologe Ramon Valls haben 10 Hektar unter Reben und kontrollieren noch 40 Hektar von kleineren Weinbauern aus der unmittelbaren Umgebung. Jede Parzelle wird einzeln gelesen, Ernte-Mengen und Zeitpunkt akribisch festgelegt. Im Keller besinnt man sich auf die Traditionen, so benutzt man zu Vergärung zunehmend Zementtanks, im Fasskeller steht eine ganze Reihe von verschiedensten Barriques. Das Weingut gehört zu den Betrieben mit dem besten Preis/-Qualitäts-Niveau überhaupt, die Weine stehen vielen teuren Weinen aus Montsant, ja sogar aus dem Priorat, in nichts nach.

Hier können Sie den Wein online bestellen

Hier können Sie den Jahrgang 2011 für 9,90 € bestellen
 

Mittwoch, 12. März 2014

Dolce Vita auf Pfälzer Art

Andreas Schumann vom Weingut Odinstal: spannende Weine dank biodynamischer Methoden / Foto: beigestelltAndreas Schumann vom Weingut Odinstal: spannende Weine dank biodynamischer Methoden / Foto: beigestellt
Etwa jede vierte Flasche deutschen Weins kommt aus dem Rebenmeer am Fuß des Haardtgebirges. Die Pfalz ist aber auch eine genussfreudige und lebenslustige Region.
Die Pfalz ist eines der größten und spannendsten Weinbaugebierte Deutschlands. Hier ist man arbeitsam, doch dabei ganz und gar dem Wein ergeben. Ein Land der sieben himmlischen Sünden:

1. Die eerschd Sind: Woi (Die erste Sünde: Wein)
Wenn Herbst ist in Deidesheim, in Forst und Ruppertsberg, in Königsbach, Kallstadt, Siebeldingen und Birkweiler und in allen anderen 140 Weinbauorten der Pfalz, dann bilden sich auf den Land- und Dorfstraßen langeSchlangen von Traktoren. Kleine grün und gelb gefärbte Träubchen, Riesling vor allem, und manchmal auch blaue Spätburgunder leuchten aus den Bottichen, die auf Anhängern in einen der zahllosen Keller transportiert werden. Über den Ortschaften liegt der Duft von Gärung, betörend ätherisch, berauschend. Und nach und nach weicht die Anspannung der Lese der beruhigenden Gewissheit, dass das liebste Produkt der Pfälzer nicht zur Neige gehen wird, dass auch für die nächsten zwölf Monate Arbeit in Weinberg und Keller genug Treibstoff vorhanden sein wird. Dabei geht es nur in zweiter Linie um Gelderwerb. Vor allem geht es darum, zu tun, was getan werden muss. Denn mehr als alles andere sitzt dem Pfälzer diese eine Mahnung und Vorsichtsmaßregel im Nacken: »Die Zeit vergeht. Wie schnell is’ nix getrunke!« So steigert sich sein Arbeitsethos bis zum Sendungsbewusstsein. Auf einem alten Fass in Sausenheim steht geschnitzt: »Hätt’ Adam Pälzer Woi besesse, hätt’ er den Abbel nit gegesse.«


Typische Pfälzer Weinlandschaft: Schon die Römer bauten hier Wein an / Foto: Shutterstock
2. Mädscher (Frauen)Dieselbe Weinbegeisterung ist auch den Pfälzerinnen zu eigen. Ihre Trinkfestigkeit und ihre Weinvorlieben brechen mit vielen Klischees. So berichtet etwa Regine Minges, Tochter des für seinen Perfektionismus bekannten Winzers Theo Minges, dass der kernigste Riesling des Familienbetriebs, ein Flemlinger Ortswein mit weniger als einem Gramm Restzucker, vor allem von Frauen um die 30 gekauft werde. Wie die jungeDiplom-Önologin selbst belegt, trinken die Pfälzerinnen nicht nur gerne Handfestes, sie streben auch nach Verantwortung – tatkräftig und, quer durch alle Generationen, sehr gut ausgebildet. Die Vollblutwinzerin Steffi Weegmüller aus Haardt ist schon seit 20 Jahren für ihren brillanten Riesling bekannt, neuerdings auch für einen der besten Grünen Veltliner außerhalb Österreichs. Die quirlige Tina Pfaffmann aus Frankweiler gibt dem Betrieb ihrer Familie seit 2000 eine neue Richtung – hin zu Weinen, die ebenso fröhlich und unbekümmert daherkommen wie die 36-Jährige selbst.

Den vollständigen Text von Ulrich Sautter lesen Sie im neuen Falstaff Deutschland 02/14 - jetzt am Kiosk!


Samstag, 8. März 2014

Das filmreife Leben des Miguel Torres

Man schreibt das Jahr 1941, als Miguel A. Torres in Barcelona das Licht der Welt erblickt. Harte Jahre liegen hinter dem Weingut Torres, große Teile seiner Kellerei wurden 1939 im Spanischen Bürgerkrieg zerstört, doch hatte man bereits eifrig am Wiederaufbau gewerkelt und war fast zur Normalität zurückgekehrt.
Der kleine Miguel wächst in einer Zeit auf, die fast jedes Jahr Neues und Spannendes hervorbringt. Das Weingut geht mutig in Spanien voran, füllt als eines der ersten seine Weine selbst in Flaschen, kreiert seine eigenen Etiketten. In den Jahren von Miguels Kindheit werden mit Coronas, Viña Sol und Sangre del Toro gleich drei Torres-Weine geschaffen, die auch heute noch eine absolute Bank in Spanien sind.

Klar, dass so viel frischer Wind den jungen Miguel mitreißt. Bereits 1957, mit 16 Jahren, beginnt er sein Chemiestudium an der Universität von Barcelona und wechselt zwei Jahre später ins Burgund, wo er in Dijon Önologie und Weinbaukunde studiert.
Dieses unglaubliche Tempo setzt der junge Mann fort und steigt mit 21 Jahren richtig ins Familienweingut Torres ein. Wer glaubt es geht nicht dynamischer und fortschrittlicher, wird in den folgenden Jahrzehnten eines besseren belehrt. Miguel Torres tritt nun richtig aufs Gas und gibt dem gesamten spanischen Weinbau einen derart unglaublichen Schub, daß man ihn bis zum heutigen Tag spüren kann.

Die Entwicklung beginnt in den 60er Jahren

Gleich Mitte der 1960er Jahre bringt er damals modernste Kellertechnik und kultiviert mutig aber mit Vision französische sowie deutsche Rebsorten nach Spanien. Teure Edelstahltanks, Temperaturkontrolle und Cabernet Sauvignon, Chardonnay und sogar Riesling und Gewürztraminer halten durch Miguel Torres in Spanien Einzug. Er fängt an, die Reben zu erziehen, während der Rest der spanischen Winzer die Weinstöcke noch als Büsche wachsen lässt.
Auch vom Geld verdienen versteht Miguel Torres etwas. 1962 verkaufte Torres etwa 20.000 Kisten Wein und Brandy in eine handvoll Länder. Ein halbes Jahrhundert später entstehen Torres Weine auf drei Kontinenten, werden in 150 Länder verkauft und erwirtschaften einen Umsatz von 280 Millionen Dollar im Jahr. Wann Miguel Torres schläft, muss noch herausgefunden werden, denn er ist zudem noch einer der produktivsten Weinautoren Spaniens.

Das Lebenswerk

Soviel Pioniergeist muss geehrt werden. Daher findet man Miguel A. Torres in so ziemlich jedem Weinlexikon und in vielen Ruhmeshallen der Weinwelt. Nachdem der Decanter ihn 2002 zum „Man of the year“ kürte und die International Wine Challenge ihn 2010 für sein Lebenswerk ehrte, rundete der „Wine Enthusiast Lifetime Achievement Award“ 2012 das Lebenswerk wunderbar ab.
Zeit etwas kürzer zu treten, dachte sich da wohl auch Miguel A. Torres und gab im Sommer 2012 die Geschäfte an seinen Sohn Miguel Torres Maczassek ab. Mal sehen, was er als nächstes vorhat.

Mehr Infos zu den Weinen von Miguel Torres hier klicken

Dienstag, 4. März 2014

Avatar-Regisseur James Cameron kauft kanadisches Weingut

 Wie viele Prominente hat sich nun auch der Hollywood-Regisseur James Cameron ein Weingut zugelegt. Der 59-jährige Regisseur von "The Terminator" und "Avatar" hat Beaufort Vineyard & Estate Winery in British Columbia - seiner kanadischen Heimat - Anfang dieses Monats für eine nicht genannte Summe gekauft. Laut Mark Timmermans, Verwalter bei Beaufort, werde Cameron erst nach Erstellung eines Konzeptes eine Stellungnahme zu seinem Erwerb abgeben.
Beaufort
"Trotz der medialen Aufregung um den Verkauf an James Cameron, haben wir vorerst keine grundlegenden Veränderungen vorgesehen", sagt Timmermans. "Wir planen weiterhin die Produktion von 24.000 Flaschen nicht zu erhöhen und sind gerade dabei, den diesjährigen Jahrgang vorzubereiten."
Beaufort Vineyard & Estate Winery liegt im Comox Tal an der Ostküste von Vancouver Island und hat zur Zeit etwas mehr als drei Hektar Rebanlagen im Ertrag. Das Gut wurde erst in 2006 von Jeff und Susan Vandermolen, die zuvor in der Ölindustrie gearbeitet hatten, gegründet. Bisher produzierte das Gut einen roten Sekt nach traditioneller Methode, einen Cabernet Sauvignon und einen Rosé aus Trauben des Pinot Noir.
"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Camerons und werden jede Unterstützung leisten, um Beaufort Vineyard & Winery professionell zu übergeben", sagt Jeff Vandermolen. "Susen und ich bleiben vorerst als Berater für den Weinbau und die Weinherstellung des Jahrgangs 2014 vor Ort. Darüber hinaus sind noch keine Entscheidungen getroffen."
Neben James Cameron reihen sich einige illustre Hollywood-Stars mit unterschiedlichen Investments in die Weinbranche ein. Darunter Godfather-Regisseur Francis Ford Coppola mit einem Engagement in Kalifornien, Brad Pitt und Angelina Jolie in der Provence und Drew Berrymorre, die mit einem eigenen Label einen italienischen Pino Grigio herstellen und vertreiben lässt. (red.yoopress)

Montag, 3. März 2014

Sito Moresco Langhe DOC, Piemont, Angelo Gaja – Er hat’s einfach drauf

 

 Ein Wein, der Lust auf mehr macht.

Das feine Bukett dieses Rotweines von Gaja verströmt Aromen von Gewürzen, roten Beeren und Zedernholz. Der Sito Moresco ist ein eleganter Rotwein aus den Rebsorten Nebbiolo, Merlot und Cabernet Sauvignon. Kraft und Komplexität vereint mit Geschmeidigkeit und Eleganz.Sito Moresco Langhe DOC, Piemont, Angelo Gaja - Weinflasche

Angelo Gaja ist in Winzerkreisen in Italien etwa das, was Ferrari für die Liebhaber der Formel 1 ist: Eine Legende! Der Gambero Rosso adelt viele Weine Gajas Jahr für Jahr mit den höchsten Noten von drei Gläsern. Gaja liegt in der ewigen Erfolgsliste des Gambero mit weitem Abstand vor seinen Verfolgern. Ein Superlativ reiht sich an das nächste, spricht man über seine berühmten Barbaresco, die allerdings auch preislich in der obersten Liga anzuordnen sind.
Da mutet der Langhe Sito Moresco 2008 aus dem Hause Gaja geradezu günstig an. Die 18 Monate im Fass gereifte Cuvée aus 35% Nebbiolo, 35% Merlot sowie 30% Cabernet Sauvignon kostet nur einen Bruchteil dessen, was die Lagenweine Gajas am Markt erzeugen. Und trotzdem macht der Wein richtig Spaß im Glas!

Wine in Black schreibt über Gaja:


Angelo Gaja ist ohne Zweifel der profilierteste Önologe Italiens und leitet in der vierten Generation sein Piemonteser Weingut, das zu den besten der Welt zählt. Daneben ist er auch unermüdlicher Botschafter des Qualitätsanbaus und hat wahrscheinlich mehr für das Image des italienischen Weins getan, als alle anderen Winzer, ausgenommen vielleicht Antinori. Bahnbrechend seine kühne Neuerungen in den Weingärten und den Kellern, die im Alleingang den italienischen Weinbau revolutionierten. Heute steht der 1940 in Alba geborene Gaja im Zenit seines Schaffens, tatkräftig unterstützt von seiner Familie.
Das Weingut im Piemont hat mittlerweile 92 Hektar, die Weinrange wird angeführt von den legendären Einzellagen 'Sorì Tildin', 'Sorì San Lorenzo' und 'Costa Russi', dazu kommen 'Sperss' und 'Conteisa', die alle mittlerweile als Langhe Nebbiolo benannt werden. Außerdem gibt es noch den Super-Piemontese 'Sito Moresco'

Hier können Sie den Wein für 35,90 € bestellen

Weitere Weine von Angelo Gaja finden Sie hier


 
Italiens einzigartige Weine

Sonntag, 2. März 2014

Einkauf im Supermarkt - So erkennen Sie die besten Weine

Guter Wein muss nicht teuer sein: Ob Rot, Weiß oder Rosé - im Supermarkt gibt es leckere Schnäppchen. Worauf Sie achten müssen, um Genuss zu kleinen Preisen zu bekommen, wir verraten es. Von Dirk Würtz   
 
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Samstag, 1. März 2014

Ein spanischer Riesling der Waltraud heißt: Miguel Torres Waltraud Riesling 2012

Der Waltraud Riesling ist ein Liebesbeweis von Miguel Torres an dessen deutsche Frau Waltraud. Heimlich kultivierte er in einer kühlen und hochgelegenene Küstenregion Spaniens die deutschen Riesling-Rebstöcke. Hierzu ließ er sogar das spanische Agrargesetz ändern, welches bis dato die Pflanzung von Riesling untersagte. Den ersten Jahrgang schenkte er Waltraud zum 25jährigen Hochzeitsjubiläum.

Miguel Torres Waltraud Riesling 2012
Für den Torres Waltraud Riesling lässt Miguel Torres die Trauben besonders lange am Stock reifen bis sie quasi Spätlese-Qualität haben. Nun wird der Most bei nur 15°C ganze 12 Tage im Edelstahltank vergoren, so dass vor allem die frischen und aromatischen Nuancen des Rieslings erhalten bleiben.
Im Glas ein helles Gelb mit goldenen Reflexen.
 In der Nase erinnert er an Orangenblüten, Jasmin, Quitte und Ananas. Ich für mich nehme auch Nüsse wahr.
Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich „Waltraud“ mit einem schönen Schmelz. Die Säure ist mittelkräftig und sehr gut in den mittleren bis doch kräftigen Körper des Weins eingebaut. Hinten im Abgang ein kleiner Säure „Kick“. Auch am Gaumen empfinde ich diese nussigen Aromen. Aber auch reife gelbe Früchte. Der Abgang ist weich, warm und zeigt eine angenehme Länge.

Gesamt-Impression: Sehr schön. Ein Riesling mit Schmelz und Charme. Trocken.

 Für alle Riesling-Fans ein absolutes "muss".


Miguel Torres - der Weinpionier Spaniens in der vierten Generation
Niemand sonst ist für den spanischen Weinbau der letzten Jahre so bedeutend gewesen wie Miguel A. Torres. Seine Familie betreibt bereits seit dem 17. Jahrhundert ihren eigenen Weinanbau im Penedès, dem berühmten Anbaugebiet in Katalonien. Pionierarbeit, Innovation und der unermüdliche Einsatz der Familie Torres für Qualität und ökologischen Weinbau sorgen dafür, dass die Torres-Weine heute Weltruf genießen.

Hier können Sie den Wein für 11,90 € bestellen

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