Mittwoch, 18. Dezember 2013

Champagner die man einmal im Leben getrunken haben sollte

Namen wie Dom Pérignon, Roederer Cristal oder Taittinger sind weltberühmt, sie stehen für prickelndes Lebensgefühl, Luxus und Genuss pur. Die raren Préstige-Cuvées sind  die Königsklasse unter den Schaumweinen – und die entscheidende Vistitenkarte des Produzenten.
 Die große Lagerfähigkeit der Top-Champagner macht sie auch für den Sammler attraktiv. Gerade heute sind die Prognosen günstig: Bei keiner anderen Weinkategorie ist die Chance auf Wertsteigerung größer als bei den Spitzenchampagnern aus besten Jahrgängen.
Die Champagne in ZahlenDie Rebfläche im Ertrag betrug 2012 stolze 33.580 Hektar. Die drei Hauptsorten verteilen sich wie folgt: 38 Prozent der AOC-Fläche nimmt der Pinot Noir in Anspruch, gefolgt von Pinot Meunier mit 32 Prozent und Chardonnay mit 30 Prozent.

Der weltweite Gesamtabsatz betrug 308.837.119 Flaschen im Jahr 2012, davon rund 69 Prozent durch Champagnerhäuser und ca. 31 Prozent durch Winzer und Genossenschaften. In Frankreich wurden 171.456.478 Flaschen abgesetzt, das entspricht rund 56 Prozent des Gesamtabsatzes. 

Quelle: Falstaff

Dom Pérignon

Der Dom Pérignon ist der Primus inter Pares unter den größten Schaumweinen der Welt. Er trägt den Namen des Masterminds dieser Weingattung, denn Pierre Pérignon, genannt Dom Pérignon ein französischer Mönch des Benediktinerordens. Er hat die Méthode champenoise, ein Verfahren der Flaschengärung zur Herstellung von Schaumwein, maßgeblich entwickelt.
Nach der Französischen Revolution (1789 bis 1799) kaufte Jean-Remy Moët im Jahr 1823 (nach anderen Quellen 1794 die ehemalige Abtei Hautvillers, in der der Mönch Dom Pérignon gelebt hatte. 1930 erwarb Moët und Chandon das Namensrecht an der Marke Dom Pérignon vom Haus Mercier, das den Namen jedoch nie gebraucht hatte, und verkaufte seit 1936 eine Prestige-Cuvée unter dem neugekauften Namen.

Dom Pérignon Vintage 2004

Frisch, kristallklar, auf den Punkt: das erste Bukett offenbart eine ungewöhnliche Dimension. Noten aus der Welt der Pflanzen und der Welt des Wassers mit einem Anflug von weißem Pfeffer und Gardenie. Dann macht sich die Reife des Weins bemerkbar, zunächst sanft und mit Leichtigkeit, dann mit einem Hauch von Torf.
Der Geschmack ist überwältigend, Auftakt zu einer Vollmundigkeit, die sich komplex am Gaumen ausbreitet und immer sinnlicher wird. Nuancen von Anis und getrocknetem Ingwer verbinden sich mit den Früchten Birne und Mango, die eher fest als reif sind. Das Finale erreicht seinen Höhepunkt, bevor es abklingt, geschmeidig, ausgereift, allumfassend. Ein undefinierbarer Zauber liegt diesem Champagners inne, ohne jemals seine Persönlichkeit zu beeinträchtigen.   


Dom Pérignon Rosé 2002

Die offizielle Präsentation des lange erwarteten Dom Pérignon Rosé 2002 erfolgte am 23. Januar 2013 in Istanbul, dem Sinnbild des Brückenschlags zwischen den großen Märkten Asiens und Europas. Dass der 2002er Jahrgang auch bei Dom Pérignon ein ganz großer ist, hat der Blanc bereits eindrucksvoll bewiesen.Eine erste Bewertung liegt von Antonio Galloni, dem für die Champagne zuständigen Verkoster von Robert Parker vor. Und der ist begeistert, vergibt 98 Punkte. Eine so hohe Bewertung hat es bislang nur ein einziges Mal gegeben: für den 1996er Dom Pérignon. Die Klasse des Jahrgangs beruht auf dem fast optimalen Wetterverlauf in 2002. Während es in Südfrankreich ein schwacher Jahrgang war, wurden die nördlichen Regionen Burgund und die Champagne mit einem großen Jahr verwöhnt. Das warme und trockene Frühjahr bescherte eine quasi optimale Blüte. Der lange sonnige und warme Sommer wurde immer nur kurz durch Regenperioden unterbrochen, gerade genug, um das Wachstum zu fördern. Das gute Wetter hielt bis in den Herbst an und überstand auch die kritische Lesezeit. Ein so gut wie perfektes Jahr also.

Geradezu perfekt lief auch der Verkauf dieses Champagners, dessen Legende sich bereits vor der öffentlichen Präsentation aufbaute. Innerhalb weniger Stunden! war der Rosé 2002 ausverkauft, einzelne Händler erzielten in weniger als einer Stunde fast den Umsatz des gesamten Vorjahres mit Moet. Noch nie wurde ein neues Produkt bei Moet Hennessey so schnell ausverkauft. Die eher konservative Revue de Vin de France beschreibt den Champagner nur mit den Worten "eine Ikone" und vergibt 18,5/20 Punkten, nur zwei Champagner liegen selbst in diesem Ausnahmejahrgang darüber. Es sind diese Geschichten, die einzelne Weine zu Legenden erheben.

Dom Perignon Luminous 2004

Das exotische Juwel unter den Champagnern: Smaragdgrünes Leuchtfeuer - atemberaubendes BukettDiese Flasche ist so außergewöhnlich, das sie nur in wenigen In-Clubs und an auserwählten locations der Welt erhältlich ist.
Man kann einfach nicht glauben, was man da sieht: ein smaragdgrünes Feuer entströmt dem Etikett einer der edelsten  Flaschen aus der Welt der Champagner und bildet den absoluten Mittelpunkt jedes In-Clubs oder Luxus-Location. Das Geheimnis des feurigen Smaragdlichtes ist eine kleine wasserfeste Minibatterie am Boden der Flasche, die mehr als 9h andauernden Partyspaß verspricht.

Dom Pérignon gilt bekanntlich als einer der besten Champagner der Welt. Dass diese Tatsache auch für den aktuellen Jahrgang 2002 gilt, ist nicht neu. Der frische und kristallklare Geschmack ist in seiner feinen Nuanciertheit überwältigend und bildet nur den Anfang einer weichen und edlen Vollmundigkeit, die sich vielschichtig auf der Zunge ausbreitet und immer sinnlicher wird.

Das volle Aroma sattreifer Früchte wie Mango und Birne gesellt sich spielerisch zu zarten Nuancen von Anis und getrocknetem Ingwer … faszinierend in seiner Einzigartigkeit und Lebenslust.

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Sonntag, 15. Dezember 2013

Deutscher Weinjahrgang 2013 : Die Pfalz

Leichte Weine mit ausgeprägten Aromen
Mit einer Fülle von Witterungskapriolen hat das Weinjahr 2013 die Pfälzer Weingüter und Winzergenossenschaften gefordert wie selten ein Jahr zuvor. Am Ende einer ungewöhnlich späten, arbeitsintensiven Lese stehen indes Weine, wie sie viele Weinliebhaber schätzen: Frisch und fruchtig und mit moderatem Alkoholgehalt. Einzig die Menge ist unter das langjährige Mittel gesunken. Die Weinmosternte der Pfalz wird für 2013 auf 2,1 Millionen Hektoliter geschätzt, das sind 11 Prozent weniger als im vergangenen Jahr und auch weniger als im zehnjährigen Mittel.
 
weinbaugebiet-pfalz
Das Jahr der Wetterkapriolen begann schon mit einem späten Austrieb der Reben erst Anfang Mai, zehn Tage später als üblich und so spät wie zuletzt 1987. Durch einen kühlen Mai konnten die Pflanzen den Vegetationsrückstand nicht aufholen. Entsprechend spät begann die Rebblüte beim Riesling mit einem Rückstand von 18 Tagen erst am 22. Juni. Ein schöner Juli und die gute Wasserversorgung der Trauben ließen zu diesem Zeitpunkt noch auf eine zwar späte, aber doch mengenmäßig normale Ernte hoffen. Die Hauptlese begann schließlich mit Müller-Thurgau in der letzten Septemberwoche, dem der Riesling Mitte Oktober folgte. Sie wurde von einem Mix aus sonnigen und verregneten Tagen begleitet. Häufige und ergiebige Niederschläge veranlassten die Betriebe zu einer sehr zügigen Lese, die kaum länger als drei Wochen dauerte. Dabei sorgten die Betriebe durch aufwändige, selektive Lese für besondere Qualitäten, bei der sich die gute Ausbildung und die gute technische Ausstattung der Erzeuger in diesem schwierigen Jahr besonders auszahlten.
Dein-eigener-wein.de - Die Geschenkidee zu jedem Anlass Die Vorzüge des kühleren Weinbauklimas zeigen sich bei den Weinen des Jahres 2013 besonders deutlich: Fruchtbetonte Sorten wie Riesling, Müller-Thurgau oder auch Sauvignon blanc präsentieren sich von ihrer schönsten Seite. Durch den späten Lesezeitpunkt und die kühlen Nächte sind die Aromen besonders deutlich ausgeprägt, die jungen Weine glänzen mit viel Frucht. Die etwas höheren Säurewerte lassen frische, mineralische Weine erwarten, die Alkoholwerte fallen etwas geringer aus. Von dieser Leichtigkeit und Fruchtausprägung profitieren Weiß- und Roséweine. Überzeugende Qualitäten sind auch bei den weißen und roten Burgundern zu erwarten, edelsüße Weine wurden vor allem beim Riesling eingebracht. Die durchschnittlichen Mostgewichte lagen zwischen 70° (Müller-Thurgau), 83° (Riesling) und 93° Oechsle (Spätburgunder). Beim Riesling eignen sich 35 Prozent, beim Spätburgunder 80 Prozent zur Herstellung von Prädikatsweinen. Die geringe Erntemenge ist indes ein Wermutstropfen, denn damit wird Pfälzer Wein drei Jahre nach der äußerst kleinen Ernte 2010 schon wieder zu einem knappen Gut. (dwi - red.yoopress)
 
 
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Samstag, 14. Dezember 2013

Sensationeller Napa Valley Cabernet: Beringer Cabernet Sauvignon 'Knights Valley' 2010

"This is a serious wine for the money!", schreibt Robert Parker's Wine Advocate über die 2010er Edition des Beringer Cabernet Sauvignon 'Knights Valley'. Und bringt damit eine der ganz großen Qualitäten dieses großen, alten kalifornischen Weinguts auf den Punkt. Denn wer in den letzten Jahren die Preis-Entwicklung echter Napa-Valley-Cabernet Sauvignons mitverfolgt hat, dem ist bisweilen die Lust auf diese zugegeben großartigen Weine vergangen. Schön das Beringer hier auf dem Teppich bleibt und uns damit das Vergnügen eines waschechten Napa-Cabs beschert, ohne dass man bei jedem Schluck das Portemonnaie weinen hört.

Beringer Cabernet Sauvignon 'Knights Valley' 2010

Und der Wein - ein wahrer Cabernet Sauvignon-Beau - zeigt auf eindrucksvolle Art, was in ihm steckt. Dem dunklen, fast schwarzen Violett folgt ein strammes Bouquet mit üppigen Beerennoten (Blaubeeren, Schwarze Johannisbeeren, Brombeeren), exotischen Gewürzen (Sternanis, Süßholz, Muskatnuss), leichten Anklängen an eingekochte Kirschen und reifen Pflaumen und eine überraschend frische mineralische Note (Graphit). Am Gaumen wie aus dem Bilderbuch eine Napa-Cabs mit sanften, aber präsenten Tanninen, ungemein saftiger Furchtdichte, fein dosiertem Holz und jenem unwiderstehlichen schwarzbeerigen Nachhall, den es so fokussiert nur bei kalifornischen Cabernets gibt.
Der Wein weist jetzt schon die Verführungskraft eines Latin Lovers auf, doch wer der widersteht, kann auch noch 5-8 Jahre zuwarten.



Beringer Cabernet Sauvignon 'Knights Valley' 2010 ist eine Cuvée aus 93% Cabernet Sauvignon, 4% Merlot und 3% Cabernet Franc und stammt von einem der ältesten Weingärten von Beringer, der bereits Mitte der 1960er Jahre erworben wurde und in St.Helena beheimatet ist. Die erste Edition 'Knights Valley' kam 1974 auf den Markt, der Wein gilt als Archetyp eine Napa-Valley-Cabs! Die Lese der unterschiedlichen Parzellen zog sich vom 30.September bis zum 5.November hin, ein Hinweis auf die sehr unterschiedlichen Kleinklimate in Napa. Nach der Handlese, langer Mazeration und malolaktischer Gärung reiften die einzelnen Parzellen 15 Monate in französischen Nevers-Barriques davon 34% neu. Die besten Fässer wurden dann zum Knights Valley assembliert.

 

Das Weingut

Es waren zwei Mainzer Brüder – Jacob und Frederick Beringer – die 1876 den Grundstein für eine beispielslose Erfolgsgeschichte legten. Denn die beiden waren zwei der Pioniere im Napa Valley und erkannten schon damals das großartige Potenzial mit den fruchtbaren Böden, dem exzellenten Klima und perfekten Temperaturen. Und so begannen sie ganz unbescheiden mit einem 87 ha großen Weingut bei St. Helena, das noch heute unter Reben steht und das Herzstück des Weinguts Beringer ausmacht, das mittlerweile zu einem der größten Erzeuger in Kalifornien aufgestiegen ist. Schon früh arbeite man bei Beringer mit modernen Marketing-Methoden, so gab es bereits 1934 den ersten Wein-Tourismus und auch die Anziehungskraft von Hollywoodstars wie Carole Lombard und Clark Gable, die 1940 das Weingut besuchten und einen regelrechten Boom auslösten, machte man sich zu nutzen. Das Portfolio ist typisch für einen großen amerikanischen Weinerzeuger, so unterscheidet man Private Reserve, Single Vineyards, Distinction Series, Regional Estates, Founders' Estate, Classics & Sparkling, Los Hermanos und Modern Heritage. Für den europäischen Weinfreund sind natürlich die Top-Linien am interessantesten, denn diese sind von einzelnen Lagen, die unter Namen Beringer gehandelt werden. Auch in puncto Kultur ist Beringer aktiv, so gilt das liebevoll restaurierte 'Rhine House' als Musterbeispiel für Viktorianische Architektur.

 
 
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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Die besten Chateauneuf du Pape

Châteauneuf-du-Pape ist ein nach dem gleichnamigen Ort benanntes Weinbaugebiet des südlichen Rhônetals. Die Herkunftsbezeichnung Châteauneuf-du-Pape hat den Status einer eigenständigen Appellation. Er kann in guten Jahren einer der großen Rotweine Frankreichs sein. Es wird auch weißer Châteauneuf-du-Pape erzeugt.
Für die Herstellung von rotem Chateauneuf-du-Pape können dreizehn verschiedene Rebsorten verwendet werden, die getrennt geerntet und vinifiziert werden und schließlich zu einer Cuvée komponiert werden
Ein roter Châteauneuf-du-Pape kann in einem guten Jahrgang und bei günstiger Entwicklung die Aromen reifer Früchte und komplexer Würznoten prägnant entfalten. Obwohl die Weine aufgrund ihres eher geringen Tanningehaltes von Grenache oft bereits jung zugänglich sind, können sie relativ lange lagerfähig sein. Selbst kleine Jahrgänge bauen zehn Jahre lang aus, Spitzenweine reifen sogar mehrere Jahrzehnte.

Domaine Usseglio Raymond et Fils »Cuvée Impériale

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, dezenter Wasserrand. Mit einem Hauch von Nougat unterlegte schwarze Waldbeerfrucht, reife Herzkirschen, attraktive Kräuterwürze des Südens, facettenreiche Aromatik. Kraftvoll, straffer Körper, angenehmer Säurebogen, präsente Tannine, die eine gute Lagerfähigkeit versprechen, kirschige Nuancen im Finale, bleibt sehr gut haften, extraktsüßer Nachhall, dunkle Mineralik und Anklänge von Orangen im Rückgeschmack.

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Clos des Papes

Ein Châteuneuf-du-Pape wie kein anderer!Vincent Avril produziert ungemein komplexe, extrem finessenreiche, terroirgeprägte, traditionelle Châteauneuf-Weine alter Schule ohne jeglichen Barriqueausbau, geprägt durch alte Reben aller 13 in der Appellation zugelassener Rebsorten, die verantwortlich zeichnen für die große Harmonie und Ausgewogenheit seiner Weine.
Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, zarter Wasserrand. Attraktive schwarze Beerenfrucht, mit reifen Pflaumen unterlegt, ein Hauch von Veilchen und Erdbeerkonfit, süße Kräuterwürze. Hochelegant, reife Herzkirschen, frisch und lebendig strukturiert, mineralisch, fast salzig im Abgang, extraktsüß und minutenlang anhaltend. Bereits jetzt zugänglich, verfügt über sichere Entwicklungsmöglichkeit, ein Wein von sehr finessenreichem Stil.

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Bosquet des Papes »Chante Merle – Vieilles Vignes

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, dezenter Wasserrand. Einladende dunkle Beerenfrucht, mit Nuancen von Heidelbeeren und reifen Kirschen unterlegt, feine florale Noten, ein Hauch von Lakritze und Honig, ungemein attraktiv. Stoffig, hochelegant, feine Extraktsüße, seidige Tannine, die perfekt integriert sind, finessenreiche Säurestruktur, haftet sehr gut an, ungemein balanciert, feine Würze im Abgang, schokoladiger Touch im Rückgeschmack, große Länge, ein facettenreicher Speisenbegleiter.

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Die komplette Liste finden Sie hier: http://www.weinfunatiker.net/die-besten-chateauneuf-du-pape/

 
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Sonntag, 8. Dezember 2013

Horst Sauer gewinnt Deutschen Riesling Cup 2013

Winzer Horst Sauer aus Volkach hat den "Deutschen Riesling Cup 2013" gewonnen. Bei einer großen Wein-Gala im Münchner Hotel "Bayerischer Hof" überreichte die Hamburger Zeitschrift „Der Feinschmecker“ die Auszeichnung, die in den vergangenen drei Jahren stets an den Winzer Helmut Dönnhoff von der Nahe gegangen war.

Foto: Rainer Dittrich/Der FeinschmeckerVergeben wurde der Pokal für den besten trockenen deutschen Riesling vom Jahrgang 2012. Zu dem jährlich stattfindenden Wettbewerb hatten Horst Sauer und seine Tochter Sandra aus dem fränkischen Volkach ihren 2012er Riesling Escherndorf Am Lumpen "Großes Gewächs" eingesandt. (Foto: Rainer Dittrich für „Der Feinschmecker“)
Die international besetzte Jury kürte den fränkischen Riesling in drei Blindproben zum besten 2012er Riesling, vor den Weinen des Weinguts Schloss Lieser an der Mosel und des Weinguts Russbach aus Eppelsheim in Rheinhessen. Zu den ersten Gratulanten gehörte Winzer Helmut Dönnhoff, der den Cup in den letzten drei Jahren gewonnen hat. Er konnte sich in diesem Jahr über einen sehr guten vierten Platz freuen.

Insgesamt hatten 346 deutsche Weingüter ihre besten trockenen Rieslinge zum Wettbewerb eingeschickt, dessen Sieger zum sechsten Mal im "Bayerischen Hof" verkündet wurden. Für den würdigen Rahmen der Preisverleihung sorgten 60 Spitzenwinzer aus deutschen Weinbaugebieten, die ihre Weiß- und Rotweine persönlich an die rund 650 Gäste des Abends ausschenkten. Die Stärkung zwischen den Weinverkostungen kam aus der Küche des Grandhotels.

Dies sind die Top-Platzierungen des Deutschen Riesling Cups 2013:

1. Escherndorf Am Lumpen Riesling trocken Großes Gewächs, Weingut Horst Sauer, Volkach (Franken)

2. Niederberg-Helden Riesling trocken Großes Gewächs, Weingut Schloss Lieser, Lieser (Mosel)

3. Eppelsheimer Felsen Kalkstein Riesling Spätlese trocken, Weingut Russbach, Eppelsheim (Rheinhessen)

4. Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling Großes Gewächs trocken, Weingut Dönnhoff, Oberhausen (Nahe)

5. Meddersheimer Rheingrafenberg Riesling trocken "S", Weingut Edelberg, Weiler (Nahe)

6. Wachenheimer Fuchsmantel Riesling Spätlese trocken, Weingut Zimmermann, Wachenheim (Pfalz)

7. Muschelkalk Riesling trocken, Weingut Friedrich Becker, Schweigen-Rechtenbach (Pfalz)

8. Wickerer Nonnenberg Riesling Erstes Gewächs trocken, Weingut Joachim Flick, Flörsheim (Rheingau)

9. Ockfener Bockstein Riesling trocken Großes Gewächs, Weingut von Othegraven, Kanzem (Saar)

10. Kiedricher Turmberg Riesling trocken, Weingut Robert Weil, Kiedrich (Rheingau)

11. Plauelrain Riesling trocken Großes Gewächs, Weingut Andreas Laible, Durbach (Baden)

12. Maikammer Heiligenberg Riesling Spätlese trocken, Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)

13. Graacher Himmelreich Riesling trocken Großes Gewächs, Weingut Willi Schaefer, Graach (Mosel)

14. Johannisberg Hölle Riesling trocken Großes Gewächs, Weingut Johannishof - Eser, Geisenheim (Rheingau)

15. Dalsheim Hubacker Riesling trocken Großes Gewächs, Weingut Keller, Flörsheim-Dalsheim (Rheinhessen)

Quelle: DWI

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Samstag, 7. Dezember 2013

Vielfach prämierter Tropfen + 5 Spiegelau Gläser 39,90 € statt 111,--€

Beliebter und vielfach prämierter Tropfen des Château Festiano

 Nur für kurze Zeit: Goldmedaillen-Bordeaux so günstig!
Das Château Festiano blickt auf eine lange Tradition bis in das Jahr 1562 zurück. Seit 1899 hat die führende Familie Ramel-Mazard unzählige Prämierungen für Ihren begehrten Wein vom Château Festiano "Cuvée des Foudres" erhalten.
Mit viel Know-how und nach alter Tradition werden auf einer Fläche von 80 Hektar die Trauben in der Appelation "Minervois" im Herzen des Languedoc-Roussillon Gebietes angebaut. Für den vielfach prämierten Festiano Wein wurden dafür die Rebsorten Carignan, Syrah und Mourvèdre gepflanzt. Diese reifen nach der Weinlese in Ruhe in sogenannten "Foudres", d.h. ausgewählten großen Holzfässern aus Eichenholz.
Nach fast fünf Jahrhunderten hat Jean Roch, dessen Mutter eine gebürtige Mazard ist, das Erbe des Château Festiano angetreten. Er ist durch und durch ein Winzer mit Herz, dessen Arbeit und Fortführung der Familientradition mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt wurde.
Unser Genießergeheimtipp zu diesen großartigen Wein ist eine französische Cassoulet.
Im Glas glänzt der Château Festiano Wein mit einer kräftigen Farbe und violetten Reflexen. Der Wein zeigt sich mit einem feinen Bukett und würzigen Noten von Waldfrüchten, Pflaumen und dunklen Kirschen. Am Gaumen überzeugen dann gut eingebundene Tannine und eine feinfruchtige Struktur mit einem langanhaltenden Finale.
Auszeichnungen
GOLD Gilbert Gaillard 2013, 2012
2 Stars Guide Hachette 2009, 2006
GOLD Féminalise Wine Contest 2009
GOLD Great Wines from Languedoc Contest 2007
SILVER Concours Général Agricole 2012

GRATIS im Wert von 30 Euro erhalten Sie:
Spiegelau Tasting-Glas

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Elegantes Tasting-Glas für das genussvolle Probieren von Weinen aller Art. Entwickelt für Weißweine, lassen sich jedoch Rot- und Roséweine mit diesem Glas hervorragend probieren. 100% spülmaschinenfest.





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Mittwoch, 4. Dezember 2013

Ich trinke Aristoteles Wein

"Ich trinke Aristoteles Wein. Dabei macht es mich wahrscheinlich nicht schlauer und das dritte Glas wird daran auch nichts ändern, aber es macht mir Spaß nicht nur die Geschichte des antiken Griechenlands zu sehen und zu begehen sondern diese auf meinen Lippen zu spüren", erzählt Mike Peters, Korrespondent der China Daily, von seiner Reise ins Weinland Griechenland.

weinrelief-griechenland
"Meine Freunde waren überrascht, dass ich mich an einer weinkulinarischen Reise nach Griechenland erfreute, statt Italien oder Frankreich zu besuchen", sagt Peters. "Aber das Land, das die westliche Zivilisation geprägt und die Olympischen Spiele hervorgebracht hat, hat uns auch die ultimative Wertschätzung für Wein geschenkt. Das tat auch Bacchus, der griechische Gott des Weines und der Fruchtbarkeit, der es verstand, sich an den Trauben zu laben."
Vor rund 6000 Jahren hat man mit dem Weinbau in Griechenland begonnen. Damit können sich die Chinesen nicht nur anfreunden sondern auch identifizieren. Aristoteles bevorzugte den Limnio, ein Wein aus Trauben der gleichnamigen autochthonen Rebsorte, die in der Antike schon viele philosophische Diskussionen begleitet haben dürfte. Erst im 20. Jahrhundert raffte die Reblaus die kompletten Rebanlagen der Limnio dahin. Heute gibt es die Rebsorte wieder in Griechenland, da diese in anderen Weinländern überlebt und hier wieder neu angepflanzt werden konnte.
Die Weine aus der Rebe Limnio zeichnen sich durch ihre Pfeffer- und Vanillenoten mit Anklängen von Salbei, Lorbeer und Bitterschokolade aus. Die Weine sind generell körperreich, würzig mit moderatem Tannin und werden heute von modernen Kellereien mit den internationalen Sorten Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc verschnitten. So macht es auch das Weingut Porto Carras, das zwar im Export den Limnio als Marketingaspekt betont, aber dennoch ein so genanntes griechisches Bordeaux-Cuvée vinifiziert.
Neben dem Weingut Porto Carras, das zur Technical Olympic Group of Companies gehört, exportieren auch andere griechische Erzeuger nach China. Dort findet man griechische Weine aber nur in urbaner Umgebung, vor allem in griechischen Restaurants und in größeren Einkaufszentren. Das Exportvolumen betrug in 2012 rund 500.000 Flaschen mit einem Wert von insgesamt knapp zwei Millionen Euro. "Auf dem chinesischen Markt sind bisher lediglich rund 40 griechische Winzer aktiv. Die meisten von ihnen exportieren nur geringe Mengen", sagt Emmanuel Stantzos, zuständig für wirtschaftliche Fragen in Diensten Griechenlands bei der griechischen Botschaft in Peking.

Zu den Exporteuren mit größeren Mengen gehören Cavino, Evangelos Tsantalis, J. Boutari & Son Wineries, Kourtaki, Malamatinas & Sons sowie einige Genossenschaften. Die Exportweine entstammen allesamt den PDO´s „Protected Designation of Origin", einer geschützten Ursprungsbezeichnung. "Griechische Terroirs sind meist gebirgig oder haben zu mindestens den Charakter eines Mittelgebirges, wo es heiß und trocken ist und wo einige unserer besten Weine produziert werden", sagt Emmanuel Stantzos. "Andere Terroirs liegen entlang den Küsten oder stammen von Santorin, wo vulkanische Böden den Weinen einen unverwechselbaren Charakter geben."
Vor kurzem hat Griechenland eine Marketingoffensive in China lanciert und vor allem seine heimischen Rebsorten, allen voran Assyrtiko, Moschofilero, Xinomavro und die edle Agiorghitiko, in den Fokus gestellt. Besonders gerne konsumieren die Chinesen Weine aus der Rebe Agiorghitiko, die im Glas tiefrot schimmern und eine bemerkenswerte aromatische Komplexität aufweisen. Diese Weine verfügen zudem über weiche Tannine und eine ausgewogene Säure, was dem chinesischen Geschmack schmeichelt. In den chinesischen Supermärkten wird der Agiorghitiko für circa zwölf Euro angeboten.

"Parallel zur Kampagne haben wir unsere heimischen Sorten als Marken in China angemeldet", berichtet Emmanuel Stantzos und erklärt:" Dies war auch nötig, weil chinesische Importeure drauf und dran waren, unsere Rebsorten für Marketingzwecke zu missbrauchen. Wir haben den Behörden gegenüber entsprechend argumentiert und klar gemacht, dass bei unberechtigter Verwendung ein großer Schaden für die griechische Weinindustrie entstehen könnte". (mike.peters - red.yoopress)