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Dienstag, 25. März 2014

Château Lascombes 2ème Cru Classé Margaux, Jahrhunder​tjahr 2009

Lascombes is back! Vorbei der Dornröschenschlaf! Einer der großen historischen Namen aus Margaux meldet sich mit einem fulminanten Paukenschlag zurück. „Der vielleicht beste Lascombes ever!“ frohlockt der sonst eher zurückhaltende Weinwisser und belohnt den exzeptionellen Château Lascombes 2ème Cru Classé 2009 mit imposanten 19 Punkten. Auch Robert Parker ist vom Wiederaufstieg Château Lascombes’ gepackt: “The property has exploded in quality... This has now become one of Margaux's top wines, challenging even Château Palmer and Château Margaux.” (Parker’s Wine Buyer’s Guide No. 7). Das Beste daran: Das Schloss ist zwar aus dem Dornröschenschlaf erwacht, der Preis aber noch nicht...



Im Bordeaux-Jahrhundert-Jahr 2009 (Robert Parker: “this is unquestionably the greatest Bordeaux vintage I have ever tasted“) ist Château Lascombes ein ganz großer Margaux gelungen. Ein tiefer, kraft- und ausdrucksvoller Grand Vin, komponiert aus 48% Cabernet Sauvignon, 48% Merlot und 4% Petit Verdot. Die Trauben wurden sehr arbeits- und zeitaufwändig von 200 Erntehelfern Parzelle für Parzelle per Hand geerntet und auf dem Schloss akkurat vinifiziert. Die Maischestandzeit betrugt sehr lange 4 Monate, was die dunkle Farbe und den enormen Extrakt des 2009ers erklärt. Anschließend reifte der Wein in Barriques, 90% Erstbelegung.

Im Glas ein tiefdunkles Purpurrot mit leuchtenden violetten Reflexen, das Bouquet frisch und jugendlich, Brombeeren, schwarze Johannisbeeren, Lorbeer, Lakritz, Espresso, Zigarrentabak, Graphit... komplex und nuancenreich. Am Gaumen viel Extrakt und eine noble Struktur mit einer seidigen, eleganten Textur. Das neue Eichenholz ist spürbar, aber bestens integriert, die Länge ist schlicht formidabel. Ein “moderner“ Margaux-Stil? Vielleicht, oder einfach nur Lascombes in Bestform!


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Das Weingut

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Die Geschichte von Château Lascombes in der Gemeinde Margaux auf dem linken Gironde-Ufer reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. In jener Zeit legte die alteingesessene Familie Durfort de Duras die ersten Weinberge auf dem Gut an und leitete es mehrere Jahrhunderte. Schon damals zählten die Weine zu den besten aus Margaux, und das sollte sich in den folgenden Jahrhunderten auch nicht ändern. Im 17. Jahrhundert erwarb Antoine de Lascombes das Anwesen und seine Nachfahren bauten die führende Stellung noch weiter aus. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts galt Lascombes als ranggleich mit Château Margaux und wurde bei der berühmten Klassifikation von 1855 als Deuxième Cru Classé eingestuft, vor Château Palmer, das nur den Rang eine 3. Crus erhielt.
Nach einer wechselvollen Zeit ging das Schloss 1952 dann an Bordeaux-Koryphäe Alexis Lichine – der Beginn einer goldenen Ära, die bis zum Verkauf 1971 andauerte. Es folgten schwierige Jahre und die Weine blieben unter den Möglichkeiten, die das exzellente Terroir bietet. Lascombes verfiel in einen vinophilen Dornröschenschlaf, aus dem es erst zu Beginn des 21. Jahrhundert erwachte. Nach enormen Investitionen und Qualitätsverbesserungen ist das Château jetzt wieder da, wo es schon über Jahrhunderte war: an der Spitze von Margaux und seines Ranges als Deuxième Cru Classé würdig. Erfreulicher Nebeneffekt dieser bewegten Zeit: Die Preise für den Grand Vin sind noch nicht abgehoben, vergleicht man sie mit den Rivalen Margaux und Palmer.
Lascombes ist heute eines der größten Güter auf dem linken Gironde-Ufer mit 118 Hektar Rebfläche im Herzen von Margaux. Der Rebsortenspiegel weist einen ungewöhnlich hohen Merlot-Anteil (50%) auf, Cabernet Sauvignon nimmt 45% und Petit Verdot 5% der Rebfläche ein. Um die Trauben aus den über 40 Einzelparzellen zum optimalen Zeitpunkt ernten zu können, wird jedes Jahr eine kleine Armada von über 200 Erntehelfern in Marsch gesetzt. Geleitet wird Lascombes von Dominique Befve, der zuvor bei Laftite Rothschild engagiert war. Mit Önologen-Koryphäe Michel Rolland steht ihm zudem ein herausragender Berater zur Seite. Das hat Früchte getragen: “The property has exploded in quality“, stellt Robert Parker klar und legt noch nach: “This has now become one of Margaux's top wines, challenging even Château Palmer and Château Margaux.“ (Wine Buyer's Guide No. 7)

 
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